Do, 07:05 Uhr
30.05.2013
Wo ist noch unbekannt
Streiks im Thüringer Einzelhandel werden vorbereitet, so eine Meldung der Gewerkschaft ver.di. Betroffene Unternehmen sind noch nicht benannt.
Ab dem 30.05.2013 wird es bis zur Fortsetzung der Tarifverhandlungen für den Einzelhandel in Thüringen am 13.06.2013 in den nächsten Tagen zu Streiks kommen.
Unsere Forderung nach Wiederinkraftsetzung des Manteltarifvertrages haben die Arbeitgeber in der ersten Verhandlung nicht nur abgelehnt, sondern stattdessen Streichungen bei den Zuschlägen, eine weitere Arbeitszeitflexibilisierung und umfangreiche Gehaltseinschnitte gefordert, so die ver.di Verhandlungsführerin für den Einzelhandel in Thüringen, Bettina Penz.
Wir wollen mit diesen Streiks nicht nur unserer Forderung bezüglich des Manteltarifvertrages Nachdruck verleihen, sondern auch der Arbeitgeberseite Gelegenheit zum Überdenken ihrer Modernisierungsvorstellungen bis zur nächsten Verhandlung geben.
Die geforderten Einschnitte bei den Zuschlägen und für Kassiererinnen und Mitarbeitern mit Auffüll- und Verräumtätigkeiten würden in manchen Unternehmen bis zu 90% der Belegschaft betreffen, die geforderte Arbeitszeitflexibilisierung schlägt auf alle Beschäftigten durch.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wäre damit für viele Beschäftigte, insbesondere Mütter mit Kindern, kaum noch zu gewährleisten.
Dies, so ver.di weiter, ist offenbar die Vorstellung der Arbeitgeber von Modernisierung!
Nicht umsonst sind unter den 100 reichsten Deutschen rund 25% Einzelhändler, wird die Liste der Reichsten von 4 Einzelhändlern angeführt. Während im Durchschnitt jeder Beschäftigte im Einzelhandel zusätzlich zu seinem Gehalt einen Gewinn von 567,-€ monatlich für sein Unternehmen erwirtschaftet, müssen viele von ihnen aufgrund ihrer geringen Stundenzahl noch zusätzlich finanzielle Hilfe beim Staat in Anspruch nehmen, werden mit Leiharbeit und Werkverträgen Lohnkosten gespart. Damit wird quasi u.a. mit Steuergeldern der Reichtum der großen Einzelhändler gesponsert.
Autor: khhAb dem 30.05.2013 wird es bis zur Fortsetzung der Tarifverhandlungen für den Einzelhandel in Thüringen am 13.06.2013 in den nächsten Tagen zu Streiks kommen.
Unsere Forderung nach Wiederinkraftsetzung des Manteltarifvertrages haben die Arbeitgeber in der ersten Verhandlung nicht nur abgelehnt, sondern stattdessen Streichungen bei den Zuschlägen, eine weitere Arbeitszeitflexibilisierung und umfangreiche Gehaltseinschnitte gefordert, so die ver.di Verhandlungsführerin für den Einzelhandel in Thüringen, Bettina Penz.
Wir wollen mit diesen Streiks nicht nur unserer Forderung bezüglich des Manteltarifvertrages Nachdruck verleihen, sondern auch der Arbeitgeberseite Gelegenheit zum Überdenken ihrer Modernisierungsvorstellungen bis zur nächsten Verhandlung geben.
Die geforderten Einschnitte bei den Zuschlägen und für Kassiererinnen und Mitarbeitern mit Auffüll- und Verräumtätigkeiten würden in manchen Unternehmen bis zu 90% der Belegschaft betreffen, die geforderte Arbeitszeitflexibilisierung schlägt auf alle Beschäftigten durch.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wäre damit für viele Beschäftigte, insbesondere Mütter mit Kindern, kaum noch zu gewährleisten.
Dies, so ver.di weiter, ist offenbar die Vorstellung der Arbeitgeber von Modernisierung!
Nicht umsonst sind unter den 100 reichsten Deutschen rund 25% Einzelhändler, wird die Liste der Reichsten von 4 Einzelhändlern angeführt. Während im Durchschnitt jeder Beschäftigte im Einzelhandel zusätzlich zu seinem Gehalt einen Gewinn von 567,-€ monatlich für sein Unternehmen erwirtschaftet, müssen viele von ihnen aufgrund ihrer geringen Stundenzahl noch zusätzlich finanzielle Hilfe beim Staat in Anspruch nehmen, werden mit Leiharbeit und Werkverträgen Lohnkosten gespart. Damit wird quasi u.a. mit Steuergeldern der Reichtum der großen Einzelhändler gesponsert.
