Mo, 10:20 Uhr
10.06.2013
Neues aus Berlin (84)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Mindestlohn jetzt!
DIE LINKE hatte vergangene Woche im Bundestag die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes in Höhe von 10 Euro pro Stunde gefordert und debattiert. Dazu erklärt Kersten Steinke, Spitzenkandidatin für DIE LINKE aus Bad Frankenhausen:
Die Bundesregierung ist seit Jahren damit beschäftigt, das Volkseinkommen von unten nach oben zu verteilen. Union und FDP lassen die Reichen immer reicher werden, während viele Arbeitsbereiche in Niedriglöhnen versinken. So ist das Realeinkommen aller Beschäftigten von 2000 bis 2012 um fast zwei Prozent gesunken.
DIE LINKE fordert einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, der den Lebensstandard sichert und Altersarmut vorbeugt. Die SPD ist nach vielen Jahren der Totalverweigerung endlich auch zu dieser Einsicht gelangt. Jedoch sind die 8,50 Euro, die die SPD fordert, zu wenig. Erst ab einem Stundenlohn von 10 Euro können alleinstehende Vollzeitbeschäftigte von ihrem Einkommen leben ohne ihren Lohn aufstocken zu müssen. Und erst ab dieser Mindestlohnhöhe ist eine Rente oberhalb des Existenzminimums überhaupt möglich.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhDIE LINKE hatte vergangene Woche im Bundestag die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes in Höhe von 10 Euro pro Stunde gefordert und debattiert. Dazu erklärt Kersten Steinke, Spitzenkandidatin für DIE LINKE aus Bad Frankenhausen:
Die Bundesregierung ist seit Jahren damit beschäftigt, das Volkseinkommen von unten nach oben zu verteilen. Union und FDP lassen die Reichen immer reicher werden, während viele Arbeitsbereiche in Niedriglöhnen versinken. So ist das Realeinkommen aller Beschäftigten von 2000 bis 2012 um fast zwei Prozent gesunken.
DIE LINKE fordert einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, der den Lebensstandard sichert und Altersarmut vorbeugt. Die SPD ist nach vielen Jahren der Totalverweigerung endlich auch zu dieser Einsicht gelangt. Jedoch sind die 8,50 Euro, die die SPD fordert, zu wenig. Erst ab einem Stundenlohn von 10 Euro können alleinstehende Vollzeitbeschäftigte von ihrem Einkommen leben ohne ihren Lohn aufstocken zu müssen. Und erst ab dieser Mindestlohnhöhe ist eine Rente oberhalb des Existenzminimums überhaupt möglich.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
