Mi, 12:03 Uhr
26.06.2013
Feuer zum Johannistag
Am 24.Juni 2013 wurde das Feuer zu Johannistag in Bad Frankenhausen in anderer Form durchgeführt. Dau erreichte kn folgender Bericht aus Bad Frankenhausen
Seit 1982 gab und gibt es in Bad Frankenhausen das Feuer zum Johannistag, dem 24. Juni (sofern das Wetter mitspielte) oberhalb der Wiese am Friedhof. Inzwischen hat sich die Natur die freie Fläche mit vielen Büschen zurückgeholt. Deshalb gab es in diesem Jahr eine etwas andere Form des Johannisfeuers, aber ebenso romantisch und volkstümlich.
Um 18.30 Uhr begann es in der Altstädter Kirche mit einer Andacht zum Johannistag – die Zeit wurde deshalb so gewählt, dass auch Kinder den – wie es im Volksmund heißt – längsten Tag mit der kürzesten Nacht erleben konnten. Etwa 50 Besucher, davon viele Kurgäste, kamen und erlebten so einen guten Tagesausklang.
Pfarrerin Magdalena Seifert machte in ihrer Ansprache auf den biblischen Bezug und die heutige Bedeutung der Mahnungen des Täufers Johannes aufmerksam. Johannes der Täufer verlangte ja in seiner Bußpredigt von den Zuhörern nicht die Aufgabe ihrer bisherigen Lebensform, sondern vielmehr sollte jeder an dem Platz, an dem er steht, auf die Not und das Recht seines Mitmenschen achten und Selbstlosigkeit und Gerechtigkeit üben.
Die erbetene Kollekte stellte die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Bad Frankenhausen dem Nothilfefond der Diakonie zur Verfügung.
Nach der Andacht wurde im Kirchgarten in einer großen Schale das Johannisfeuer entzündet. Belegte Brote, Knabbereien und eine große Auswahl an Getränken erfreuten den Gaumen. Nachdem die Feuerschale die richtige Temperatur erreichte, versuchten sich einige im Stockbrot-Backen und Erhitzen der leckeren Würstchen. Auch eine Erdbeerbowle fand sehr schnell Abnehmer.
Gemeinsam und mit Hilfe von Textblättern (wer kennt noch alle Strophen unserer schönen Volkslieder) wurde gesungen. Und da Petrus ein Einsehen hatte, fand ein schöner, wenn auch nicht hochsommerlich warmer, Abend einen guten Abschluß.
Peter Zimmer
Fotos: Zimmer/Keller
Autor: khhSeit 1982 gab und gibt es in Bad Frankenhausen das Feuer zum Johannistag, dem 24. Juni (sofern das Wetter mitspielte) oberhalb der Wiese am Friedhof. Inzwischen hat sich die Natur die freie Fläche mit vielen Büschen zurückgeholt. Deshalb gab es in diesem Jahr eine etwas andere Form des Johannisfeuers, aber ebenso romantisch und volkstümlich.
Um 18.30 Uhr begann es in der Altstädter Kirche mit einer Andacht zum Johannistag – die Zeit wurde deshalb so gewählt, dass auch Kinder den – wie es im Volksmund heißt – längsten Tag mit der kürzesten Nacht erleben konnten. Etwa 50 Besucher, davon viele Kurgäste, kamen und erlebten so einen guten Tagesausklang.
Pfarrerin Magdalena Seifert machte in ihrer Ansprache auf den biblischen Bezug und die heutige Bedeutung der Mahnungen des Täufers Johannes aufmerksam. Johannes der Täufer verlangte ja in seiner Bußpredigt von den Zuhörern nicht die Aufgabe ihrer bisherigen Lebensform, sondern vielmehr sollte jeder an dem Platz, an dem er steht, auf die Not und das Recht seines Mitmenschen achten und Selbstlosigkeit und Gerechtigkeit üben.
Die erbetene Kollekte stellte die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Bad Frankenhausen dem Nothilfefond der Diakonie zur Verfügung.
Nach der Andacht wurde im Kirchgarten in einer großen Schale das Johannisfeuer entzündet. Belegte Brote, Knabbereien und eine große Auswahl an Getränken erfreuten den Gaumen. Nachdem die Feuerschale die richtige Temperatur erreichte, versuchten sich einige im Stockbrot-Backen und Erhitzen der leckeren Würstchen. Auch eine Erdbeerbowle fand sehr schnell Abnehmer.
Gemeinsam und mit Hilfe von Textblättern (wer kennt noch alle Strophen unserer schönen Volkslieder) wurde gesungen. Und da Petrus ein Einsehen hatte, fand ein schöner, wenn auch nicht hochsommerlich warmer, Abend einen guten Abschluß.
Peter Zimmer
Fotos: Zimmer/Keller



