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Fr, 01:00 Uhr
05.07.2013

„Batucaca“ verteidigte Vorjahressieg

Rund 400 Zuschauer und Mitwirkende bei zweitägiger „SADT“. Die Pokale wurden in den Finneck-Werkstätten Artern hergestellt. Ob auch Preisträger von dort kamen, erfahren Sie hier.

„Komm zu mir, nimm meine Hand“ – der Titel der Eigenkomposition der Gruppe „Batucaca“ von den Pößnecker Werkstätten hätte als Motto auch über den zweiten Tag der Veranstaltung „SDAT – Show Der Außergewöhnlichen Talente“ im Sömmerdaer Volkshaus stehen können. Organisiert von der Stiftung Finneck präsentierten in 16 Programmpunkten diesmal Erwachsene mit und ohne Behinderung gemeinsam ihre Talente auf der Bühne.

„Batucaca“ verteidigte Vorjahressieg (Foto: Stiftung Finneck) „Batucaca“ verteidigte Vorjahressieg (Foto: Stiftung Finneck)

Maik Benschig vom CJD Erfurt begeisterte mit seiner Stimme und bekam dafür den Pokal in der Kategorie „Sologesang“.

Ehre, wem Ehre gebührt, eröffnete der Vorjahressieger, die Gruppe „Batucaca“, die zweieinhalbstündige Show. Sie wusste erneut das Publikum zu begeistern und konnten in der Kategorie „Bands“ ihren Vorjahressieg verteidigen.

„Batucaca“ verteidigte Vorjahressieg (Foto: Stiftung Finneck) „Batucaca“ verteidigte Vorjahressieg (Foto: Stiftung Finneck)

Eigentlich sehen die Mädels von der Finneck-Werkstatt Artern in ihren Kostümen ganz brav aus, doch mit „We will rock you“ brachten sie den Saal zum Kochen.

Auch bei den Erwachsenen wurden in fünf Kategorien die begehrten Pokale, hergestellt von den Beschäftigten der Finneck-Werkstatt in Artern, vergeben.

Wie im Vorjahr beeindruckte Maik Benschig vom CJD Erfurt die Zuschauer mit seiner tollen Stimme. Deshalb votierten viele aus dem Publikum, welches diesmal wieder die Jury war, für ihn und so konnte er sich bei der Siegerehrung über den Pokal in der Kategorie „Sologesang“ freuen.

„Batucaca“ verteidigte Vorjahressieg (Foto: Stiftung Finneck) „Batucaca“ verteidigte Vorjahressieg (Foto: Stiftung Finneck)

Dem Original täuschend ähnlich – die „Finnecker Herzbuben“, alias Peter Langenegger (r.) und Steffen Becker aus der Finneck-Werkstatt Artern.

Beifallsstürme ernten aber auch unter anderem die Trommelband der Stiftung Finneck, Patrick Haase aus der Finneck-Reha-Werkstatt Sömmerda mit Wolfgang-Petry-Song „Bronze, Silber und Gold“ , Stiftungsmitarbeiter Mathias Aller mit seinem „Zitteraal“ oder Rastenbergs Pfarrer Christian Plötner und Johannes Gaede, die „Ich küsse ihre Hand Madame“ zum Besten gaben.

Im Bereich Chorgesang live hatten die „Ilmenauer Sonnensingers“ von den Werkstätten Ilmenau die Nase vorn und in der Kategorie „Tanz“ rockten sich die Mädels der Finneck-Werkstatt Artern im wahrsten Sinne des Wortes zum Pokal.

„Batucaca“ verteidigte Vorjahressieg (Foto: Stiftung Finneck) „Batucaca“ verteidigte Vorjahressieg (Foto: Stiftung Finneck)

Die Gruppe „Batucaca“ von den Pößnecker Werkstätten konnte ihren Vorjahreserfolg verteidigen.

Einer der Höhepunkte und der Abschluss der Wertungsshow zugleich war der Auftritt der „Finnecker Herzbuben“, alias Peter Langenegger und Steffen Becker, aus der Artener Stiftungswerkstatt. Täuschend echt brachten sie mit dem Erfolgssong der eigentlichen Herzbuben den Saal zum Toben. Dafür gab es bei der Siegerehrung den Pokal in der Kategorie „Gesang mit CD“. Und wie es sich für Stars gehört, herrschte bei ihrer Autogrammstunde im Volkshausfoyer dichtes Gedränge.

Daniel Schneyer aus der Finneck-Reha-Werkstatt Sömmerda spielte auf dem Akkordeon „Wir lassen uns das Singen nicht verbieten“. Da er der einzige Soloinstrumentalist im Programm war, bekam er dafür einen Sonderpreis.

„Batucaca“ verteidigte Vorjahressieg (Foto: Stiftung Finneck) „Batucaca“ verteidigte Vorjahressieg (Foto: Stiftung Finneck)

Alle Sieger und Besucher sangen zum Abschluss die Thüringenhymne, das Rennsteiglied, gemeinsam.

Es könnte eine schöne Tradition werden, denn wie bei der Finneck-Talenteshow im vorigen Jahr stimmten zum Abschluss alle Sieger auf der Bühne und das Publikum gemeinsam die Thüringenhymne, das Rennsteiglied“, an, kamen doch die Mitwirkenden aus verschiedenen Regionen des Freistaates.

Nicht nur die Organisatoren von „SDAT“ auch die Mitwirkenden und Zuschauer waren von den Neuerungen der „Show Der Außergewöhnlichen Talente“ begeistert. Über 400 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer mit und ohne Behinderung gestalteten und erlebten an zwei Tagen 32 Programmpunkte verschiedener künstlerischer Genres, hatten den Mut, auf der Volkshausbühne ihr Talent einem großen Publikum vorzustellen oder sparten für die gezeigten Leistungen nicht mit Beifall. Damit ist „SDAT“ seinem Anliegen voll gerecht geworden.
Autor: khh

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