Fr, 23:18 Uhr
05.07.2013
kn-Forum: Spionage
Ein Leserbrief beschäftigt sich mit der Frage: "Politische und Wirtschaftsspionage global, besonders bei Verbündeten"
Das in der Politik und der Wirtschaft Spionage betrieben wird ist nichts Neues. Jene, die sich jetzt dumm stellen, erst einmal prüfen wollen und nichts gewusst haben wollen, machen diese Sache mehr als grotesk. Wenn es denn so ist, dass der BND wieder einmal die "Firma" Unwissenheit ist, ist fatal, aber nicht glaubhaft.
Erschreckend ist die Größenordnung, die Unverfrorenheit und die Arroganz, wie im Namen der Freiheit, und des Kampfes gegen den Terrorismus, geschnüffelt wird was das Zeug hält. Die amerikanischen und englischen Dienste, um nur einige zu nennen, können auf dieser Grundlage praktisch von jedem Privatmann, jeder Firma oder jedem Amt ohne Not ein Profil erstellen. Dafür gibt es Daten in nie dagewesener Größenordnung. Besonders im Fokus ist Deutschland. Obama lächelte bei seinem Berlinbesuch weltmännisch in die Kameras, sagte wenig, aber viel wissend über Land und Leute im Hinterkopf.
Wenn die Kanzlerin ihr Handy bediente, war er umgehend im Bilde. Oder nicht?. Wenn ich meine Freunde aus schnüffeln würde, würden sie die Beziehungen abbrechen und mich des Hauses verweisen. Zu Recht. Aber in der großen Politik ist das anders. Da prüft man erst einmal, will seinen "guten" Freunde nicht verlieren, redet diplomatisch durch die Weltgeschichte. Es ist ein Skandal der umgehende Konsequenzen erfordert. Hier muss Klartext geredet werden und die schnüffelnden Schlapphüte energisch unter Kontrolle gestellt werden.
Dieses artige säuseln der Kanzlerin, mit ein paar Leuten zu reden, hat wohl bei den Machern nicht mehr als Gekichere ausgelöst und das Telefonat mit Obama ist ein bescheidener Anfang. Snowden der Ex-Agent, der nun der Gejagte ist, hat die Sache ins Rollen gebracht. Ihm ist zu danken und Deutschland täte gut ihn unter Schutz zu stellen. Das wäre konsequent. Sollte diese Mail auch erschnüffelt werden, wäre das vom Inhalt eventuell gut, die Machart allerdings ein Skandal, denn wir sind den Schnüfflern ohne jeglichen Schutz ausgeliefert. Dazu brauchen wir keinen Wahlkampf von der Politik, sondern schnelles und konsequentes Handeln und nicht Austausch von vorsichtigen "Zärtlichkeiten!
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhDas in der Politik und der Wirtschaft Spionage betrieben wird ist nichts Neues. Jene, die sich jetzt dumm stellen, erst einmal prüfen wollen und nichts gewusst haben wollen, machen diese Sache mehr als grotesk. Wenn es denn so ist, dass der BND wieder einmal die "Firma" Unwissenheit ist, ist fatal, aber nicht glaubhaft.
Erschreckend ist die Größenordnung, die Unverfrorenheit und die Arroganz, wie im Namen der Freiheit, und des Kampfes gegen den Terrorismus, geschnüffelt wird was das Zeug hält. Die amerikanischen und englischen Dienste, um nur einige zu nennen, können auf dieser Grundlage praktisch von jedem Privatmann, jeder Firma oder jedem Amt ohne Not ein Profil erstellen. Dafür gibt es Daten in nie dagewesener Größenordnung. Besonders im Fokus ist Deutschland. Obama lächelte bei seinem Berlinbesuch weltmännisch in die Kameras, sagte wenig, aber viel wissend über Land und Leute im Hinterkopf.
Wenn die Kanzlerin ihr Handy bediente, war er umgehend im Bilde. Oder nicht?. Wenn ich meine Freunde aus schnüffeln würde, würden sie die Beziehungen abbrechen und mich des Hauses verweisen. Zu Recht. Aber in der großen Politik ist das anders. Da prüft man erst einmal, will seinen "guten" Freunde nicht verlieren, redet diplomatisch durch die Weltgeschichte. Es ist ein Skandal der umgehende Konsequenzen erfordert. Hier muss Klartext geredet werden und die schnüffelnden Schlapphüte energisch unter Kontrolle gestellt werden.
Dieses artige säuseln der Kanzlerin, mit ein paar Leuten zu reden, hat wohl bei den Machern nicht mehr als Gekichere ausgelöst und das Telefonat mit Obama ist ein bescheidener Anfang. Snowden der Ex-Agent, der nun der Gejagte ist, hat die Sache ins Rollen gebracht. Ihm ist zu danken und Deutschland täte gut ihn unter Schutz zu stellen. Das wäre konsequent. Sollte diese Mail auch erschnüffelt werden, wäre das vom Inhalt eventuell gut, die Machart allerdings ein Skandal, denn wir sind den Schnüfflern ohne jeglichen Schutz ausgeliefert. Dazu brauchen wir keinen Wahlkampf von der Politik, sondern schnelles und konsequentes Handeln und nicht Austausch von vorsichtigen "Zärtlichkeiten!
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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