Di, 16:40 Uhr
16.07.2013
Prioritätensetzung tut not
Landessprecherin Babette Pfefferlein und Landtagsabgeordnete Jennifer Schubert, beide BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, besuchten auf Einladung des Seniorenzentrums "Am Waidhof" Mitglieder der Bürgerinitiative und betroffene BürgerInnen, die sich für den Bau der Ortsumgehung Greußen an der B4 einsetzen.
"Vor allem der Lkw-Verkehr ist mit einem Anteil von fast 20% des Gesamtverkehrs in hohem Maße belastend", stellt Babette Pfefferlein fest. "Neben den gesundheitlichen Auswirkungen des Pkw- und Lkw-Stroms, der sich jeden Tag durch den Ort wälzt, müssen AnwohnerInnen der B4 Schäden an ihren Häusern hinnehmen."
Verkehrsexpertin Schubert kann die Sorgen und Nöte der Greußener gut nachvollziehen:
"Wir kennen ähnliche Betroffenheiten aus ganz Thüringen. Jetzt rächt sich die Verkehrspolitik der Landes- und Bundesregierung. Zu lange wurden Straßen nach dem Wünsch-Dir-Was-Prinzip geplant und gebaut. Jetzt endlich reift die Erkenntnis, dass man auch Geld braucht, um Straßen zu erhalten, und davon nicht zu knapp. Wir fordern schon lange eine ehrliche Priorisierung von Straßenverkehrsprojekten. AnwohnerInnen an hoch belasteten Straßen müssen Vorrang haben", verlangt sie.
Pfefferlein und Schubert versprachen, sich weiter für die Greußener einzusetzen. "Zumindest Tempo 30 ist das absolute Minimum zur Linderung der Verkehrsbelastung. Das muss kommen", so die beiden abschließend.
Babette Pfefferlein
Autor: khh"Vor allem der Lkw-Verkehr ist mit einem Anteil von fast 20% des Gesamtverkehrs in hohem Maße belastend", stellt Babette Pfefferlein fest. "Neben den gesundheitlichen Auswirkungen des Pkw- und Lkw-Stroms, der sich jeden Tag durch den Ort wälzt, müssen AnwohnerInnen der B4 Schäden an ihren Häusern hinnehmen."
Verkehrsexpertin Schubert kann die Sorgen und Nöte der Greußener gut nachvollziehen:
"Wir kennen ähnliche Betroffenheiten aus ganz Thüringen. Jetzt rächt sich die Verkehrspolitik der Landes- und Bundesregierung. Zu lange wurden Straßen nach dem Wünsch-Dir-Was-Prinzip geplant und gebaut. Jetzt endlich reift die Erkenntnis, dass man auch Geld braucht, um Straßen zu erhalten, und davon nicht zu knapp. Wir fordern schon lange eine ehrliche Priorisierung von Straßenverkehrsprojekten. AnwohnerInnen an hoch belasteten Straßen müssen Vorrang haben", verlangt sie.
Pfefferlein und Schubert versprachen, sich weiter für die Greußener einzusetzen. "Zumindest Tempo 30 ist das absolute Minimum zur Linderung der Verkehrsbelastung. Das muss kommen", so die beiden abschließend.
Babette Pfefferlein