Di, 17:15 Uhr
16.07.2013
Der Sonne entgegen
Ballonfahrerjugendlager des DAeC am Flugplatz Bad Frankenhausen – Udersleben. Hier kn mit den ersten Informationen.
Es ist Montagabend ca. 23.00 Uhr am Flugplatz Bad Frankenhausen – Udersleben. Eine Zeit, in der auch während der Sommerlager meist Ruhe einkehrt. Drei junge Damen stehen etwas müde, aber begeistert vor mir. Sie heißen Ronja, Gina-Marie und Franziska, sind alle drei 15 Jahre, sehr hübsch und darüber hinaus auch klug. Aber es gibt noch mehr Gemeinsamkeiten. Sie besuchen alle drei das Roman-Herzog-Gymnasium in Schmölln und müssen einen tollen Mathelehrer haben.
Wieso? Na, sie verbringen mit ihm gemeinsam und mit weiteren 24 Kindern und Jugendlichen aus dem gesamten Bundesgebiet einen Teil ihrer Ferien im Ballonjugendlager des DAeC am Flugplatz Bad Frankenhausen – Udersleben. Und das bedeutet: im Zelt schlafen, mit Ameisen, Spinnen und anderem Kleingetier leben, die Sanitäreinrichtungen, Dusche und Spiegel sind einige hundert Meter von der Schlafstatt entfernt und es kommt noch schlimmer: Wecken täglich um 05.00 Uhr, anziehen, Zähne putzen, ohne Styling heißt es dann die Körbe aufbauen, die Ballons startklar machen und starten. Dabei ist es morgens noch ungemütlich frisch. Franziska findet diese Aufstehzeiten schlimm und die morgendlichen Temperaturen auch, aber den Sonnenaufgang im Ballon zu erleben, das ist für sie einfach toll.
Gina-Marie, die am heutigen Abend gemeinsam mit Franziska und Ronja ihre zweite Ballonfahrt erleben durfte, findet die Abendfahrten wärmer. Die Zeit verging tatsächlich wie im Flug, die Aussicht war unbeschreiblich schön und niemand hat gefroren. Bei den Startvorbereitungen können alle nun schon tatkräftig mit zulangen. Bernd Pulser, der Mathelehrer, den man hier duzt, erklärt alle Handgriffe ganz genau. Und dann kann man das eben, freut sich Ronja.
Auf meine Frage, mit welchen Gefühlen sie vor ihrer allerersten Ballonfahrt am heutigen Morgen denn eingestiegen sind, sagten mir Ronja und Gina-Marie, dass es vor allem Aufregung und Neugier war, die überwogen. Franziska jedoch hatte Bammel. Und werden die drei nun Ballonfahrerinnen? Das wissen sie noch nicht so genau, Ronja kann es nur jedem empfehlen und die drei können bei ihren Fahrten miterleben, wie die Ausbildung funktioniert, da ihr Mathe- und nun auch Fluglehrer gerade einen Ballonfahrer-Azubi mit ihm Korb hat. So bekommen sie hautnah mit, wie die Ausbildung abläuft. Über ihre luftsportliche Zukunft wollen sie jedoch nach zwei Fahrten, die übrigens am Morgen in Etzleben und am Abend in Kindelbrück endeten, noch nicht entscheiden.
Ich wünsche den drei jungen Damen und allen Teilnehmern Glück ab und Gut Land für die nächsten Fahrten in diesem Ballonjugendlager hier am Kyffhäuser.
Übrigens sind die Ballonfahrer-Neulinge noch nicht getauft, da die letzten Rückholer erst um 23.00 Uhr wieder am Platz waren und Ballonfahrernächte bekanntlich um 05.00 Uhr enden.
Bernd Pulser, der für dieses besondere Feriencamp den Hut auf hat und von 5 weiteren Ballonfahrern und vielen Helfern unterstützt wird, ist bisher rundum zufrieden.
Über den weiteren Verlauf werden wir berichten.
Dienstag 05.43 Uhr: Seit ca. 40 Minuten herrscht schon wieder geschäftiges Treiben am Flugplatz.
Vier Ballonteams bereiten sich auf ihren Start vor, zwei weitere haben erst mal Ruhepause, da heute erst Gas getankt werden muss. Im Ballon von Bernd Pulser fahren heute nur Lukas, Bernd Pulser und sein Azubi Tony Mannchen. Sie starteten kurz nach dem Sparkassenschweinchen um 05.43 Uhr – der Sonne entgegen.
Und Ronja, Gina-Marie und Franziska? Die können erst mal ausschlafen und von ihrem ersten aufregenden Tag im Ballonfahrerjugendlager träumen.
Marion Haas
Pressesprecherin des
Aeroclub Hans Grade e. V.
Autor: khhEs ist Montagabend ca. 23.00 Uhr am Flugplatz Bad Frankenhausen – Udersleben. Eine Zeit, in der auch während der Sommerlager meist Ruhe einkehrt. Drei junge Damen stehen etwas müde, aber begeistert vor mir. Sie heißen Ronja, Gina-Marie und Franziska, sind alle drei 15 Jahre, sehr hübsch und darüber hinaus auch klug. Aber es gibt noch mehr Gemeinsamkeiten. Sie besuchen alle drei das Roman-Herzog-Gymnasium in Schmölln und müssen einen tollen Mathelehrer haben.
Wieso? Na, sie verbringen mit ihm gemeinsam und mit weiteren 24 Kindern und Jugendlichen aus dem gesamten Bundesgebiet einen Teil ihrer Ferien im Ballonjugendlager des DAeC am Flugplatz Bad Frankenhausen – Udersleben. Und das bedeutet: im Zelt schlafen, mit Ameisen, Spinnen und anderem Kleingetier leben, die Sanitäreinrichtungen, Dusche und Spiegel sind einige hundert Meter von der Schlafstatt entfernt und es kommt noch schlimmer: Wecken täglich um 05.00 Uhr, anziehen, Zähne putzen, ohne Styling heißt es dann die Körbe aufbauen, die Ballons startklar machen und starten. Dabei ist es morgens noch ungemütlich frisch. Franziska findet diese Aufstehzeiten schlimm und die morgendlichen Temperaturen auch, aber den Sonnenaufgang im Ballon zu erleben, das ist für sie einfach toll.
Gina-Marie, die am heutigen Abend gemeinsam mit Franziska und Ronja ihre zweite Ballonfahrt erleben durfte, findet die Abendfahrten wärmer. Die Zeit verging tatsächlich wie im Flug, die Aussicht war unbeschreiblich schön und niemand hat gefroren. Bei den Startvorbereitungen können alle nun schon tatkräftig mit zulangen. Bernd Pulser, der Mathelehrer, den man hier duzt, erklärt alle Handgriffe ganz genau. Und dann kann man das eben, freut sich Ronja.
Auf meine Frage, mit welchen Gefühlen sie vor ihrer allerersten Ballonfahrt am heutigen Morgen denn eingestiegen sind, sagten mir Ronja und Gina-Marie, dass es vor allem Aufregung und Neugier war, die überwogen. Franziska jedoch hatte Bammel. Und werden die drei nun Ballonfahrerinnen? Das wissen sie noch nicht so genau, Ronja kann es nur jedem empfehlen und die drei können bei ihren Fahrten miterleben, wie die Ausbildung funktioniert, da ihr Mathe- und nun auch Fluglehrer gerade einen Ballonfahrer-Azubi mit ihm Korb hat. So bekommen sie hautnah mit, wie die Ausbildung abläuft. Über ihre luftsportliche Zukunft wollen sie jedoch nach zwei Fahrten, die übrigens am Morgen in Etzleben und am Abend in Kindelbrück endeten, noch nicht entscheiden.
Ich wünsche den drei jungen Damen und allen Teilnehmern Glück ab und Gut Land für die nächsten Fahrten in diesem Ballonjugendlager hier am Kyffhäuser.
Übrigens sind die Ballonfahrer-Neulinge noch nicht getauft, da die letzten Rückholer erst um 23.00 Uhr wieder am Platz waren und Ballonfahrernächte bekanntlich um 05.00 Uhr enden.
Bernd Pulser, der für dieses besondere Feriencamp den Hut auf hat und von 5 weiteren Ballonfahrern und vielen Helfern unterstützt wird, ist bisher rundum zufrieden.
Über den weiteren Verlauf werden wir berichten.
Dienstag 05.43 Uhr: Seit ca. 40 Minuten herrscht schon wieder geschäftiges Treiben am Flugplatz.
Vier Ballonteams bereiten sich auf ihren Start vor, zwei weitere haben erst mal Ruhepause, da heute erst Gas getankt werden muss. Im Ballon von Bernd Pulser fahren heute nur Lukas, Bernd Pulser und sein Azubi Tony Mannchen. Sie starteten kurz nach dem Sparkassenschweinchen um 05.43 Uhr – der Sonne entgegen.
Und Ronja, Gina-Marie und Franziska? Die können erst mal ausschlafen und von ihrem ersten aufregenden Tag im Ballonfahrerjugendlager träumen.
Marion Haas
Pressesprecherin des
Aeroclub Hans Grade e. V.






