Mi, 12:50 Uhr
14.08.2013
Thüringen mit geringem Wachstum
Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal so stark gewachsen wie seit über einem Jahr nicht mehr. Getrieben vom privaten und öffentlichen Konsum stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorquartal um 0,7 Prozent. Für Thüringen liegen zwar keine konkreten Zahlen vor,...
....der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gerald Grusser, rechnet aber für den Freistaat mit einer etwas schwächeren Entwicklung.
Die Konjunktur in Thüringen hat sich im zweiten Quartal lediglich im Schritttempo bewegt. Schließlich meldeten Industrie, Bau oder Handel in den vergangenen Monaten nur rückläufige Umsatzzahlen, so dass wohl im Freistaat bestenfalls mit einer stagnierenden Wirtschaftsleistung gerechnet werden muss, erklärt der IHK-Hauptgeschäftsführer. Die Investitionen seien immer noch schwach. Bislang würden die Unternehmen das derzeit günstige Finanzierungsumfeld mit den historisch niedrigen Zinsen kaum nutzen. Mit ihren Ausgaben hielten sich die Firmenchefs angesichts der getrübten Absatzperspektiven und der Unsicherheit bezüglich der Krise im Euroraum immer noch zurück.
Inzwischen gibt es aber erste Anzeichen dafür, dass die Konjunktur ihre Schlagzahl in den kommenden Monaten wieder erhöht, zeigt sich Grusser hinsichtlich der Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte etwas zuversichtlicher. Dann dürften auch vom Außenhandel wieder positive Impulse ausgehen, die die Produktion in den exportabhängigen Industriebetrieben anregt.
Autor: red....der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, Gerald Grusser, rechnet aber für den Freistaat mit einer etwas schwächeren Entwicklung.
Die Konjunktur in Thüringen hat sich im zweiten Quartal lediglich im Schritttempo bewegt. Schließlich meldeten Industrie, Bau oder Handel in den vergangenen Monaten nur rückläufige Umsatzzahlen, so dass wohl im Freistaat bestenfalls mit einer stagnierenden Wirtschaftsleistung gerechnet werden muss, erklärt der IHK-Hauptgeschäftsführer. Die Investitionen seien immer noch schwach. Bislang würden die Unternehmen das derzeit günstige Finanzierungsumfeld mit den historisch niedrigen Zinsen kaum nutzen. Mit ihren Ausgaben hielten sich die Firmenchefs angesichts der getrübten Absatzperspektiven und der Unsicherheit bezüglich der Krise im Euroraum immer noch zurück.
Inzwischen gibt es aber erste Anzeichen dafür, dass die Konjunktur ihre Schlagzahl in den kommenden Monaten wieder erhöht, zeigt sich Grusser hinsichtlich der Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte etwas zuversichtlicher. Dann dürften auch vom Außenhandel wieder positive Impulse ausgehen, die die Produktion in den exportabhängigen Industriebetrieben anregt.