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Do, 11:11 Uhr
19.09.2013

Veggie-Tage an Kantinen?

Bündnis 90/Die Grünen haben vor kurzem vorgeschlagen, dass Kantinen an einem Tag in der Woche auf Fleisch verzichten und ausschließlich vegetarische Gerichte anbieten sollten - und damit teils heftige Kritik, beispielsweise in sozialen Medien wie Twitter, aber auch vom politischen Gegner, geerntet. Die Stimmungslage in der Bevölkerung hinsichtlich eines "Veggie Days" in Kantinen ist allerdings keineswegs eindeutig...


Vielmehr finden 46 Prozent der Bundesbürger die Idee eines "Veggie Days" grundsätzlich gut, 41 Prozent halten einen vegetarischen Tag in Kantinen für keine gute Idee. 13 Prozent sind in dieser Frage unentschieden.

Die Trennlinie zwischen Befürwortern und Gegnern der Idee verläuft dabei insbesondere zwischen den Geschlechtern. Frauen sprechen sich mit einer deutlichen Mehrheit für einen vegetarischen Tag in Kantinen aus: 55 Prozent finden die Idee gut, 32 Prozent finden sie nicht gut.

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Bei den Männern zeigt sich das umgekehrte Bild: Nur 35 Prozent der Männer finden die Idee gut, 51 Prozent lehnen einen "Veggie Day" dagegen ab. Das Alter spielt kaum eine Rolle. Das Meinungsbild ist über alle Altersgruppen hinweg relativ ähnlich, wobei sich die 16- bis 29-Jährigen etwas offener für die Idee zeigen als die anderen Altersgruppen.

Hinsichtlich des Bildungsniveaus zeigt sich eine überdurchschnittliche Zustimmung unter Personen mit einer hohen Bildung, die also über eine Fachhochschulreife oder einen höheren Abschluss verfügen. In dieser Gruppe begrüßen 50 Prozent die Idee eines fleischlosen Tages in Kantinen.

Die unterschiedliche Bewertung der Idee bei Männern und Frauen ist nicht zuletzt auf geschlechtsspezifische Ernährungspräferenzen zurückzuführen. So gehört für Frauen Fleisch deutlich seltener zum täglichen Speiseplan als für Männer. Fast jeder vierte Mann, aber nur jede elfte Frau, isst jeden Tag Fleisch. Allerdings isst auch von den Frauen die Mehrheit mehrmals in der Woche Fleisch. Vollständig auf Fleisch verzichten lediglich 1 Prozent der Männer und 4 Prozent der Frauen,

Der eigene Fleischkonsum ist dabei ein nicht zu unterschätzender Faktor für die Zustimmung bzw. Ablehnung des "Veggie Days". Je häufiger man selbst Fleisch isst, desto eher stößt ein vegetarischer Tag in Kantinen auf Ablehnung. So halten von den täglichen Fleischessern nur 22 Prozent den "Veggie Day" für eine gute Idee, 63 Prozent lehnen ihn ab. Und auch diejenigen, die mehrmals in der Woche Fleisch essen, reagieren ablehnend auf den Vorschlag. Eine deutliche Mehrheit für die Idee eines vegetarischen Tags in Kantinen findet sich hingegen bei Menschen, die einmal in der Woche oder seltener Fleisch essen.
Grafik (Foto: Allensbach)
Grafik (Foto: Allensbach)
Grafik (Foto: Allensbach)
Grafik (Foto: Allensbach)
Grafik (Foto: Allensbach)
Grafik (Foto: Allensbach)
Neben soziodemographischen Faktoren spielt auch die Parteisympathie für die Einstellung zum Vorschlag eines "Veggie Days" eine Rolle. Die mit Abstand größte Zustimmung findet der Vorschlag von Bündnis 90/Die Grünen bei ihren eigenen Anhängern. Von ihnen finden zwei Drittel die Idee gut. Am geringsten ist die Zustimmung bei den Anhängern der FDP - nur 33 Prozent unterstützen einen "Veggie Day" in deutschen Kantinen; 52 Prozent lehnen die Idee ab.

Für die deutliche Mehrheit der Bevölkerung gehört Fleisch unbestritten zu einer gesunden Ernährung dazu: 66 Prozent der Gesamtbevölkerung - 75 Prozent der Männer, 58 Prozent der Frauen - sind der Meinung, dass Fleisch Bestandteil einer gesunden Ernährung sein sollte. Nur 23 Prozent sehen dies anders. Im Langzeitvergleich ist dies allerdings ein relativ niedriger Wert. Zwischen 2002 und 2011 schwankte der Anteil derjenigen, für die Fleisch ein unverzichtbarer Bestandteil einer gesunden Ernährung ist, zwischen 77 bis 83 Prozent.

Auch wenn fast die Hälfte der Bevölkerung findet, dass ein "Veggie Day" in deutschen Kantinen eine gute Idee wäre, und aktuell weniger Menschen als früher Fleisch für einen wichtigen Bestandteil der Ernährung halten: Der Anteil der intensiven, täglichen Fleischesser ist in den letzten zwei Jahren interessanterweise angestiegen. Vor zwei Jahren
aßen 12 Prozent der Bevölkerung täglich Fleisch, aktuell sind es 16 Prozent. Von 12 Prozent auf 9 Prozent abgenommen hat dagegen der Anteil derjenigen, die seltener als einmal in der Woche Fleisch verzehren.

Allensbach befragte dazu 1.548 Personen ab 16 Jahre zwischen dem 20. und 31. August.
Autor: red

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Kommentare
hukd
19.09.2013, 11:39 Uhr
Die Grünen haben noch ganz andere Sachen vorgeschlagen:
Alkoholwerbungsverbot
Alkoholwerbungsverbot an Karneval
Alkoholtrinkverbot
Autowerbeverbot
Computerspielverbot
Doppelwaschbeckenverbot
1. Klasse-Verbot bei der Bundesbahn
Flatratepartyverbot
Fleischverbot
Gentechnikverbot
Glühbirnenverbot
Grillverbot
Handybenutzungsverbot
Heizpilsverbot
Kühlschranktreibhausgasverbot
Lichtverschmutzungsverbot
Limonadenverbot
Motorrollerverbot
Nachtflugverbot
Ölheizungsverbot
Paintballverbot
Plastiktütenverbot
Ponyreitverbot
Rauchverbot
Schnäppchenverbot
Schnellfahren auf Autobahnen - Verbot
Solariumverbot
Sonntagsfahrverbot
Sonntagsverkaufsverbot
Stand-By-Verbot an Elektrogeräten
Stammzellen-Forschungsverbot
Süßigkeiten-Werbeverbot
Teuere-Single-Wohnungsverbot
Verbot von geschlechtergetrennten Toiletten
Weichmacherverbot in Sexspielzeug
Zigarettenautomatenverbot
Zirkustierverbot


ist denen eigentlich noch zu helfen??
altmeister
19.09.2013, 12:05 Uhr
Jedem was er möchte
Es sollte die Wahl bleiben, ob vegetarisch gegessen werden möchte oder nicht. Da in den Kantinen gewöhnlich mehrere Menüs angeboten werden, kann jeder Vorliebe entsprochen werden.
Ansonsten könnte im Umkehrschluss auch von jedem Vegetarier erwartet werden, dass an einem Tag gefälligst Fleisch gegessen werden müsste. Das wiederum würden diese auch nicht so toll finden.
Weiter ist zu beachten, dass es Mitmenschen gibt, welche zwar Fleisch, aber nicht von jedem Tier essen möchten. Wo also anfangen, wo aufhören mit Vorschriften beim Essen?
BGE- Pirat
19.09.2013, 12:56 Uhr
ich stimme altmeister zu
jeder sollte selber entscheiden was für ihn
gut ist. und biologisch sind wir nun mal allesfresser
also gehört auch fleisch dazu.
auch finde ich es nicht gut wenn es kitas gibt
wo es kein schweinefleisch geben darf......
mfg heiko
Retupmoc
19.09.2013, 13:20 Uhr
Vorschläge
Da sind aber eine Menge guter Vorschläge dabei :

Flatratepartyverbot
(Saufen bis der Arzt kommt, auch unter 18 ? )

Gentechnikverbot
( Ich sage Ihnen, Essen ohne Genmanipulation schmeckt wirklich besser )

Handybenutzungsverbot

( ja sicher doch, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Theater, im Kino usw. )

Nachtflugverbot

( möchten Sie am Flughafen wohnen ?)

Paintballverbot

( sorry , aber das ist eine sinnfreies Ballerspiel - wer das mag soll sich als Söldner im Irak verdingen )


Plastiktütenverbot

( gehört zur Müllvermeidung, ich würde sogar noch weitergehen als nur Plastiktüten zu verbieten - schauen Sie nur Freitag abends mal bei MCD vorbei )

Rauchverbot
( Habe ich etwas verpasst - oder schadet Rauchen nun der Gesundheit? Ich möchte definitiv nicht für die Teerlungen anderer meinen Kassenbeitrag zahlen)


Schnellfahren auf Autobahnen - Verbot

( würde einigen Rasern und deren Opfern das Leben retten und in vielen zivilisierten Ländern wie Österreich, Schweiz, Schweden, Italien usw. gibt es die Tempolimite - und die leben alle noch )


Stammzellen-Forschungsverbot

(ja klont alles, passt schon )


Süßigkeiten-Werbeverbot
( Schauen Sie sich die vielen dicken Kids an. Die werden schon in jungen Jahren krank...Diabetis, Adipositas ...wer bezahlts? )


Zirkustierverbot

( Jeder der dafür ist, sollte sich mal 24 Stunden in einen Käfig setzen und dann auf Kommando durch einen brennenden Reifen springen )

Ehrlicherweise sind auch unsinnige Vorschläge dabei - aber alles zu verteufeln was Grün vorschlägt ist zu billig.
Bodo Bagger
20.09.2013, 09:16 Uhr
nicht vergessen sollte man
das verbot oder besser die abschaffung des paragraphen §176 des StGb´s welcher Sex in jeglicher Form mit Kindern als Schutzbefohlene unter Strafe stellt.

so zumindest wurde das bis 1989 von der phädobabteilung der Grünen gefordert und die Personen, die diese Forderung und Programme deckelten sitzen heute im Europaparlament (Daniel Cohn Bendit) oder sind Spitzenkandidaten Ihrer Partei für die Bundestagswahl (J. Trittin).

da nehmen sich doch solch lustige vorschläge wie ein veggi day doch recht human und harmlos aus...
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