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Di, 11:54 Uhr
24.09.2013

Super-Schnapszahl für "Christoph 37"

Der Nordhäuser Hubschrauber der DRF Luftrettung leistete gestern Nachmittag seinen 8.888. Einsatz. Die Leitstelle Schmalkalden-Meiningen hatte die Besatzung nach Südthüringen alarmiert...


Nicht nur die Einsatzzahl, auch der Einsatz an sich war eine Besonderheit für die Besatzung des Nordhäuser Rettungshubschraubers: „Um 13.29 Uhr wurden wir zu einem dringenden Notfalltransport nach Schmalkalden angefordert. Eigentlich gehört dieser Ort zum Einsatzgebiet der in Suhl und Bad Berka stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung. Da ‘Christoph 60’ und ‘Christoph Thüringen’ aber beide im Einsatz waren, wurden wir alarmiert“, berichtet Kay Wode, Pilot an Bord von „Christoph 37“.

Auf dem Klinikdach (Foto: DRF) Auf dem Klinikdach (Foto: DRF)

In Viernau hatte sich ein 63-jähriger Mann bei Holzarbeiten in seinem Garten schwere Verletzungen an der rechten Hand zugezogen. Zur medizinischen Versorgung wurde er bodengebunden zunächst in das nahe gelegene Krankenhaus in Schmalkalden transportiert. Dort stellten die Ärzte fest, dass er sofort in eine Spezialklinik geflogen werden musste, um den abgetrennten Finger zu retten. Nach 26 Flugminuten landete die Nordhäuser Hubschrauberbesatzung am 90 Kilometer entfernten Einsatzort.

„Gerade bei Amputationsverletzungen ist ein schneller Transport in eine Spezialklinik äußerst wichtig. Der Hubschrauber kann hier seinen Zeitvorteil zur Überbrückung größerer Distanzen ausspielen“, berichtet Rettungsassistentin Silvia Große. An Bord von „Christoph 37“ wurde der Patient an den Überwachungsmonitor angeschlossen, um seine Vitalparameter zu messen. Anschließend wurde er zur Operation in die Universitätsklinik nach Jena geflogen.

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Der Nordhäuser Rettungshubschrauber kehrte um 15:18 Uhr an die Station zurück und wurde nur kurze Zeit später zu einem Notfall in Bleicherode angefordert. Insgesamt leistete der rot-weiße Hubschrauber gestern fünf Patienten schnelle Hilfe.

Der Nordhäuser Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der rot-weiße Hubschrauber von der Station des Deutschen Roten Kreuzes aus in maximal 15 Minuten erreichen. Sein Einsatzgebiet umfasst vor allem die Landkreise Nordhausen, Kyffhäuser, Unstrut Hainich, Eichsfeld, Mansfeld-Südharz, Erfurt, Goslar und Osterode.

Zum Einsatzgebiet zählt auch der gesamte Harz mit dem höchsten Berg, dem Brocken. Darüber hinaus ist die Besatzung des Nordhäuser Rettungshubschraubers bereichsübergreifend in den Landkreisen Werra Meißner, Wartburg, Göttingen und Northeim im Einsatz. Mehr Informationen im Internet unter: www.drf-luftrettung.de
Autor: red

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Kommentare
Georg
24.09.2013, 19:21 Uhr
ein dickes Lob...
an die Helfer aus der Luft, ohne sie würden viele Verletzte nicht so schnelle professionelle Hilfe bekommen.
wipperpirat
24.09.2013, 21:17 Uhr
Warum?
Wird immer nur Christoph 37 genannt ?

Was ist denn mit den ganzen Rettungswagen im Landkreis?
So oft wie man das horn bzw. die Hörner von denen hört müssten diese ja schon viel mehr Einsätze aufweisen als 8.888?! Oder ?

Wäre mal interessant wenn die nnz darüber berichtet
Wolfi65
25.09.2013, 11:45 Uhr
Wieso wohl?
Weil der Beruf des Krankenwagen Fahrers nicht so interessant erscheint, wie eines Hubschrauberpiloten. So ist das nun mal.
So eine Kaffeemühle macht nicht nur mehr Krach, sondern ist immer noch ein Blickfang für einige. Vor allem, wenn er wieder mal Nachts um drei Uhr kurz über die Dächer schwebt und im Dienste der Allgemeinheit, diese um den Schlaf bringt.
Nörgler
25.09.2013, 12:06 Uhr
Ach Wolfi
der Rettungshubschrauber fliegt nur zwischen 7 Uhr und Sonnenuntergang. Fragt sich, welche Sonne bei Ihnen um 3 Uhr scheint?
Norbert
25.09.2013, 12:56 Uhr
@Wolfi
Diese Kaffeemühle, die um drei Uhr Nachts über Ihr Dach fliegt, ist der Intensivhubschrauber CH Thüringen, dieser hat eine Nachtflugerlaubnis, und das nicht ohne Grund, denn wenn der ITH gerufen wird, geht es um Leben oder Tod. Ein bisschen mehr Toleranz, so oft fliegt der auch nicht über ihre Heimatstadt...
ente aus ndh
25.09.2013, 13:43 Uhr
genau
Der nordhauser hubschrauber ist garnicht für nächtlichen blindflug ausgerüstet und die leute die sich über fluglàrm beschweren solten mal daran denken das sie den hubschrauber eines tages selber mal benötigen könnten
Wolfi65
25.09.2013, 14:55 Uhr
Kluge Leute
Was alles für kluge und vermeintlich gebildete Leute sich im Forum der NNZ herumtreiben?! Hätte ich gar nicht gedacht, aber hier können ja auch nicht Nordhäuser ihren Senf dazugeben, obwohl diese gar nicht durch nächtlichen Fluglärm betroffen sind. Nichtdestotrotz.

@ente aus ndh
Ich wohne so dicht am Klinikum, dass der Helicopter nicht zur Anwendung kommen würde, da auch keine Landemöglichkeit in der Nähe besteht. Des weiteren ist wohl für "nächtlichen Blindflug" überhaupt kein Heli ausgerüstet. Maximal für den Nachtflug mit entsprechender Ausrüstung.
Norbert
25.09.2013, 17:46 Uhr
@Wolfi
Ein ITH dient der Verlegung von intensivpflichtigen Patienten, er dient keinesfalls der Notfallrettung, also wird er nicht in der Wallrothstraße landen. Landen wird er nur am Klinikum zum Abtransport von intensivpflichtigen Patienten in ein weiterbehandelndes Krankenhaus. Ich wünsche Ihnen, dass sie niemals in die Situation kommen, den ITH zu nutzen, und schon gar nicht Nachts. Nicht auszudenken, wie sich ihr Nachbar beschweren würde, wenn sie Nachts um 3 Uhr nach Halle wegen einer lebensbedrohlichen Verbrennung oder nach Bad Berka wegen einer akuten Erkrankung des Herzens geflogen werden müssen. Eins kann ihnen dann gewiss sein, wenn sie den Transport mitten in der Nacht ablehnen und es wahrscheinlich nicht überleben, ihr Nachbar konnte gut schlafen!
Wolfi65
25.09.2013, 18:19 Uhr
Ruhe in Frieden!
Und wenn es nur für eine Nacht ist.
MFG
Norbert
25.09.2013, 21:25 Uhr
@Wolfi
Freut mich, dass man dich mal sprachlos erleben darf!
Wolfi65
26.09.2013, 08:51 Uhr
Beim aufgedrückten "Du",
bin ich auf keinen Fall sprachlos.
Das "Du" können Sie mit Ihren Kollegen wo auch immer praktizieren.
Ich hoffe Sie verstehen das, dass das "Du" bereits 1989 auf dem Bebelplatz verstorben ist.
Wenn natuerlich Ihre bekannte Klientel weiter auf diese Anrede besteht, dann sollten Sie sich nicht zu etwas Anderen zwingen.
MFG W.M.
Janko
26.09.2013, 10:24 Uhr
und so schnell geht es,
dass man vom jubiläumseinsatz eines rettungshubschraubers zu "ich bin doch nicht 1989 auf die straße gegangen, damit man mich jetzt duzt!" kommt.
leute, leute, leute...
Norbert
26.09.2013, 11:09 Uhr
@Wolfi
Geht Klar meiner XD
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