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Do, 00:06 Uhr
10.10.2013

Aber keine Klassik!

Im KUNSTHOF FRIEDRICHSRODE erklingt am Wochenende ein im Kunsthof nicht oft gespieltes Instrument, eine Harfe. Mehr Infos zu dem Konzert gibt es hier, von Rainer Ende vom Kunsthof Friedrichsrode

Am Samstag, den 12.09.2012 um 20:00 Uhr gibt es den Auftritt der JEANINE VAHLDIEK BAND

Eins kann man gleich vorweg nehmen: Harfe, JA! Aber KEINE KLASSIK!!
Wie soll das klingen?!? Frisch, rhythmisch, melodisch und schön…
Auf www.jeanine-vahldiek.com kann man sich da einfach mal ein Bild machen. Auch wenn alles mit einer klassischen Ausbildung begann, ist der Sound der Jeanine Vahldiek Band eher dem Bereich Pop/Jazz/Rock zuzuordnen.


Mit fünf Jahren wurde Jeanine durch ihren Nachbarn mit dem Klavier vertraut gemacht. Der übte stundenlang auf seiner Trompete für die Deutsche Oper. Was andere Menschen verrückt gemacht hätte, hat sie inspiriert. Diese Leidenschaft wollte sie auch spüren... nur nicht unbedingt auf der Trompete... und nicht für die Deutsche Oper... und auch nicht wirklich auf dem Klavier!
Die Liebe zur Musik brachte sie zur Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin, an der sie das Diplom als klassische Orchestermusikerin im Fach Harfe erhielt.

Um ihren Platz im Leben zu finden, wanderte sie nach Australien aus und ist dort intensiver mit anderen Musikrichtungen in Berührung gekommen. Dadurch inspiriert, entstanden ihre ersten eigenen Songs und Texte.
Sie hatte gefunden, was sie für den Rest ihres Lebens machen will...!!!
Zurück in Deutschland, gründet sie 2010 ihre eigene Band und ist seitdem erfolgreich unterwegs, um ihre Songs bekannt zu machen.

An ihrer Seite hat sie mit Steffen Haß (Percussion, Gesang) einen sehr erfahrenen einfühlsamen Mitspieler gefunden, der sich schon in verschiedenen namhaften Bands einen guten Ruf erspielt hat.

Mit ihrer exotischen Besetzung haben die Beiden einen ganz eigenen Sound entwickelt. Sie begeistern sowohl Publikum, wie Veranstalter und auch andere Musiker, was zur Folge hat, dass die Band ihre Besetzung weiterhin variiert und verfeinert.
Im Dezember 2012 erschien nach “come with me” (2010) bei Tonicum-Records ihre zweite CD “a little courage”.


Auszug aus Pressebericht: JEANINE VAHLDIEK BAND


…Das Licht … wird etwas heller, und sanfte Töne, die von JEANINE VAHLDIEK auf ihrer Harfe erzeugt werden, schweben durch den Raum. Man kann jetzt eine Stecknadel fallen hören, so aufmerksam verfolgt das Publikum das Geschehen. … Schon lässt sich erahnen, dass das Motto von JEANINE VAHLDIEK keine leere Phrase ist: POP, KEINE KLASSIK!!! … natürlich etwas Besonderes und schwer vorstellbar, wenn man es denn nicht selbst erlebt. Aber es funktioniert. Und wie! Eine verträumte, fast schon zärtliche, und doch irgendwie geheimnisvolle Stimmung durchflutet den Raum. JEANINE verzaubert das Publikum mit ihrer Spielweise, ihre Finger fliegen mal ganz rasant, dann wieder gemächlich über die 46 Saiten ihrer immer noch riesig wirkenden Konzertharfe. Dabei wird sie wunderbar unterstützt vom zweiten Akteur auf der kleinen Spielfläche, STEFFEN HASS. Offiziell bedient er heute Abend die Percussions, aber das ist wohl eher ein wenig untertrieben. Vor ihm liegen diverse, seltsam anmutende Rasseln und Schüttelinstrumente, … die ebenso zu seiner "Bewaffnung" gehören, wie sein Hauptinstrument, die Cajón.
JEANINE und STEFFEN nehmen uns mit auf eine Reise in ihre ganz eigene musikalische Welt… Die Songs variieren zwischen liedhaft und wirklich fast schon poppig, auf jeden Fall aber immer sehr melodisch und anders als alles, was ich vorher je gehört habe.

JEANINE VAHLDIEK brilliert mit ihrem unermüdlichen Fingertanz auf den Saiten ihrer Harfe, entlockt dieser wunderschöne Töne… STEFFEN HASS... sorgt für die nötige rhythmische Untermalung des beeindruckenden Soundteppichs. Dabei bin ich fasziniert, was diese unscheinbare Holzkiste, der Cajón, an Tönen zu produzieren imstande ist. … Wenn STEFFEN dann noch mit einer freien Hand die Caxixi bedient, glaubt man eine mehrköpfige Rhythmusgruppe zu hören. Der Groove, den er so manches Mal erzeugt, ist jedenfalls kaum erklärbar.
Nach spätestens drei Songs wirkt diese Musik fast schon wie eine Droge, man will immer mehr davon. Und wir bekommen mehr. JEANINEs Unbekümmertheit überträgt sich auf das Publikum, das jeden Titel zunächst mucksmäuschenstill aufsaugt und genießt, um dann um so lauter und begeisterter Applaus zu spenden…
Torsten Meyer ('Deutsche Mugge.de) ,Berlin 13.01.2012
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