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Mi, 18:41 Uhr
15.01.2014

Zu viele Fahrzeuge mit Sommerreifen

Im November des vergangenen Jahres stellte man fest, dass mehr als 2,5 Millionen Fahrzeuge trotz Winterreifenpflicht noch immer mit Sommerreifen auf hiesigen Straßen unterwegs sind. Nun erwarten wir in unserer Region einen kurzzeitigen Kälteeinbruch – das Unfallrisiko dürfte also steigen...

Der Winter kommt bestimmt (noch) (Foto: Thinkstock Images/Stockbyte) Der Winter kommt bestimmt (noch) (Foto: Thinkstock Images/Stockbyte)

Winterreifen bei niedrigen Temperaturen wichtig

Wenn die Temperaturen im Frühjahr wieder steigen, wird es Zeit, die Sommerreifen aus dem Keller zu holen. Angesichts der niedrigen Temperaturen könnte man fast annehmen, dass diese Zeit des neuerlichen Wechsels bereits angebrochen wäre.

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Dem ist aber nicht so! Seit nunmehr drei Jahren gibt es in der Bundesrepublik Deutschland eine situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet, dass jeder Autofahrer, der hierzulande einen Pkw auf einer öffentlichen Straße bewegt, seine Bereifung der Witterung anpassen muss. Da der Winter in den meisten Gebieten der Bundesrepublik nur kalendarisch einsetzte und viele von uns Weihnachten bei 15° C und Sonnenschein verbringen mussten, hielten viele den Wechsel nicht für nötig.

Das ist jedoch ein gefährlicher Trugschluss. Die Gummimischung der Winterreifen wird auch bei niedrigen Plusgraden nicht so schnell hart wie bei den Sommerpneus. Außerdem sorgt das Profil der hochwertigen Winterreifen, die man im Internet zum Beispiel auf Seiten wie tirendo.de findet, für eine verbesserte Bodenhaftung. In diesem Jahr wurde insbesondere das Modell "Alpin A4" vom Hersteller Michelin in zahlreichen Winterreifentests zum Testsieger gekürzt. Dank seiner Eigenschaften wie einer hohen Bremssicherheit, der Zuverlässigkeit bei Aquaplaning sowie seiner Langlebigkeit sei man damit auf winterlichen Straßen besonders sicher unterwegs.

Der Winter kommt vermutlich noch

Sechs Prozent der Autofahrer haben bis zum Jahresende 2013 nicht auf Winterreifen gewechselt. Diese Zahl klingt erst einmal erschreckend, doch tatsächlich waren es im vergangenen Winter sogar noch deutlich mehr. Der lang anhaltende, schneereiche Winter der letzten Saison trägt vermutlich Schuld daran.

Im Umkehrschluss könnte das bei einem weiterhin derart milden Winter bedeuten, dass in der nächsten Wintersaison wieder mehr Unbelehrbare mit der falschen Bereifung unterwegs sein werden. Sollte in den nächsten Tagen und Wochen doch noch Eis und Schnee in der Bundesrepublik Einzug halten, muss sich so manch einer mit dem Reifenwechsel beeilen. Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- und Reifglätte drohen bei falscher Bereifung übrigens saftige Strafen.
Autor: red

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