Mi, 13:53 Uhr
15.01.2014
Tempo 30 Zone für Greußen?
Bei der gestrigen Verkehrskonferenz des Kyffhäuserkreises ging es auch um das Thema Tempo 30-Zone für die Lärm geplagten Greußener. Noch nicht groß im Gespräch ein Nachtfahrverbot für LKW...
Landrätin Antje Hochwind (SPD) hatte das Thema genau so angesprochen wie Vizebürgermeister Joachim Witters aus Greußen.
Über die Problematik Eindämmung des Verkehrs durch Greußen hatte kn bereits in dem Bericht LKW-MAUT AUF DER B4? geschrieben. Winfried Ludolph, vom Nordthüringer Straßenbauamt, berichtete über die Lärmmessungen an der B4 in Greußen und das mit 78 Dezibel (db) am Tage und 70 db in der Nacht die Werte deutlich überhöht sind.
Lutz Irmer vom Thüringerverkehrsministerium machte aber nicht viel Hoffnug, dass so schnell eine Tempo30-Zone durchgesetzt werden kann. Neben den Messungen ist noch der Nachweis notwendig, dass durch das Tempolimit eine Lärmabsenkung von über 2 db notwendig ist, was auch erst noch in einer Untersuchung nachgewiesen werden muss.
Klingt auf der einen Seite sicher wenig, ist aber eine ganze Menge. Da Dezibel eine logarithmische Maßeinheit ist, heißt das, zu einer Absenkung um 3 db müsste die Lärmleistung halbiert werden. Da ist eine Halbierung wiederum eine ganze Menge.
Die Kriterien für eine Tempozone sind knallhart.
Und erst nach diesem Nachweis besteht überhaupt die Möglichkeit, dass das Landesverwaltungsamt die Tempo30-Zone genehmigt. Es ist also noch viel Arbeit notwendig.
Aber eine andere Möglichkeit die Belastung auf der B4 insgesamt zu senken wurde bisher wenig diskutiert. Da es viele LKW gibt, die lieber über eine Bundesstraße fahren, als auf der Autobahn Maut zu bezahlen, sollte auch nochmals ernsthaft über ein Nachtfahrverbot durch Greußen nachgedacht werden. Damit zwingt man auch die "Mautpreller" des Nachts auf die Autobahn.
Autor: khhLandrätin Antje Hochwind (SPD) hatte das Thema genau so angesprochen wie Vizebürgermeister Joachim Witters aus Greußen.
Über die Problematik Eindämmung des Verkehrs durch Greußen hatte kn bereits in dem Bericht LKW-MAUT AUF DER B4? geschrieben. Winfried Ludolph, vom Nordthüringer Straßenbauamt, berichtete über die Lärmmessungen an der B4 in Greußen und das mit 78 Dezibel (db) am Tage und 70 db in der Nacht die Werte deutlich überhöht sind.
Lutz Irmer vom Thüringerverkehrsministerium machte aber nicht viel Hoffnug, dass so schnell eine Tempo30-Zone durchgesetzt werden kann. Neben den Messungen ist noch der Nachweis notwendig, dass durch das Tempolimit eine Lärmabsenkung von über 2 db notwendig ist, was auch erst noch in einer Untersuchung nachgewiesen werden muss.
Klingt auf der einen Seite sicher wenig, ist aber eine ganze Menge. Da Dezibel eine logarithmische Maßeinheit ist, heißt das, zu einer Absenkung um 3 db müsste die Lärmleistung halbiert werden. Da ist eine Halbierung wiederum eine ganze Menge.
Die Kriterien für eine Tempozone sind knallhart.
Und erst nach diesem Nachweis besteht überhaupt die Möglichkeit, dass das Landesverwaltungsamt die Tempo30-Zone genehmigt. Es ist also noch viel Arbeit notwendig.
Aber eine andere Möglichkeit die Belastung auf der B4 insgesamt zu senken wurde bisher wenig diskutiert. Da es viele LKW gibt, die lieber über eine Bundesstraße fahren, als auf der Autobahn Maut zu bezahlen, sollte auch nochmals ernsthaft über ein Nachtfahrverbot durch Greußen nachgedacht werden. Damit zwingt man auch die "Mautpreller" des Nachts auf die Autobahn.

