Sa, 00:01 Uhr
01.02.2014
Drei Mal Kunst am Abend
Am gestrigen Abend erlebten die Besucher eine künstlerische Fotoreise nach oder besser gesagt durch Rumänien, Musik vom Feinsten und Architektur. Wie das zusammenhängt, erfahren Sie hier...
Rumänien – eine (Zeit-)Reise an die moldawische Grenze, so lautet der Titel einer Fotoausstellung, deren Vernissage am gestrigen Freitagabend stattfand.
Zeitreise deshalb, weil die Fotografin, Jana Groß, in den Jahren 1982/84 bereits als Kind im nordöstlichen Teil Rumäniens nahe der moldawischen Grenze weilte und jetzt im Oktober 2013 die Reise wiederholte.
An Hand der Bilder, die nicht nur an der Wand hingen (das waren 25 künstlerisch sehr hochwertige Aufnahmen mit viel Blick für das Detail. Besonders beeindruckend fand sie, dass auf dem Land immer noch alles weitgehend von Hand bewirtschaftet wird undvieles noch annähernd so aussah, als hätte sich nicht viel geändert. Bei einigen Ansichten der Häuser außen vielleicht, aber drinnen sah sehr viel wohlicher aus. Bemerkenswert fand Jana Groß, dass man sie sehr aufgeschlossen sogar in die Wohnungen ließ.
Sehr froh zeigte sich Matthias Deichstetter, denn in den Räumen des Carl-Schroeder-Konservatoriums (Schloss Sondershausen) findet die Ausstellung statt. Wir hatten lange mit der nächsten Ausstellung gewartet (Sebastian Weise), weil nicht klar war ob man in den Räumen des Schlosses bleiben würde, aber jetzt sei die Entscheidung gefallen, kn berichtete jüngst aus der Kreisausschusssitzung.
Deichstetter freute sich mit, Jana Groß eine tolle Fotografin aus Sondershausen gefunden zu haben, die er auch, oder gerade durch ihre Konzertfotos kennen und schätzen gelernt hat. Im Jahre 2010 hatte Jana Groß die erste Ausstellung "Musik sehen - Konzertfotos 1990 bis 2010".
Auch vielen Sondershäuser ist sie bekannt, so u.a. durch die Bilder im Fotobuch zum Thüringentag und jüngst in der Ausstellung im Rathaus Sondershausen mit weiteren Fotos vom Thüringentag (zusammen mit Steffen Neumann). Auch Leser von kn haben mit Sicherheit bereits Fotos von ihr hier gesehen.
Der zweite künstlerische Höhepunkt war die kulturelle Umrahmung. Am Klavier brillierte Franka Stolze von der hiesigen Musikschule die erst jüngst in Nordhausen sich das Recht erspielte, am Landesausscheid Thüringen bei "Jugend musiziert" teilzunehmen, der im März dann hier in Sondershausen stattfindet.
Mehr durch Zufall gab es für die Besucher auch einen weiteren optischen Höhepunkt. Beim Betrachten der Bilder in der Ausstellung, die ja in den Fluren der Musikschule hängen, stach kn das Schild "Maurisches Zimmer" ins Auge. Matthias Deichstetter führte kn in das Zimmer, in das sonst nur die Musikschüler kommen und mehrere Besucher der Fotoausstellung staunten nicht schlecht ob des beeindruckenden Raumes.
Dieses Beispiel zeigt aber auch, wie man oft auch nicht auf Details achtet, wenn andere Dinge im Vordergrund stehen, denn kn hat während mehrerer Tage der offene Tür hier Musikschüler fotografiert und nie bemerkt, wie beeindruckend der Raum eigentlich ist.
Aber so ist es oft aber auch in der Fotografie, auf den Blickwinkel kommt es an. Auch wenn Sie schon mal in Rumänien waren, so wie Jana Groß es hier uns zeigt haben Sie es vielleicht nicht gesehen, interessant und beeindruckend.
Autor: khhRumänien – eine (Zeit-)Reise an die moldawische Grenze, so lautet der Titel einer Fotoausstellung, deren Vernissage am gestrigen Freitagabend stattfand.
Zeitreise deshalb, weil die Fotografin, Jana Groß, in den Jahren 1982/84 bereits als Kind im nordöstlichen Teil Rumäniens nahe der moldawischen Grenze weilte und jetzt im Oktober 2013 die Reise wiederholte.
An Hand der Bilder, die nicht nur an der Wand hingen (das waren 25 künstlerisch sehr hochwertige Aufnahmen mit viel Blick für das Detail. Besonders beeindruckend fand sie, dass auf dem Land immer noch alles weitgehend von Hand bewirtschaftet wird undvieles noch annähernd so aussah, als hätte sich nicht viel geändert. Bei einigen Ansichten der Häuser außen vielleicht, aber drinnen sah sehr viel wohlicher aus. Bemerkenswert fand Jana Groß, dass man sie sehr aufgeschlossen sogar in die Wohnungen ließ.
Sehr froh zeigte sich Matthias Deichstetter, denn in den Räumen des Carl-Schroeder-Konservatoriums (Schloss Sondershausen) findet die Ausstellung statt. Wir hatten lange mit der nächsten Ausstellung gewartet (Sebastian Weise), weil nicht klar war ob man in den Räumen des Schlosses bleiben würde, aber jetzt sei die Entscheidung gefallen, kn berichtete jüngst aus der Kreisausschusssitzung.
Deichstetter freute sich mit, Jana Groß eine tolle Fotografin aus Sondershausen gefunden zu haben, die er auch, oder gerade durch ihre Konzertfotos kennen und schätzen gelernt hat. Im Jahre 2010 hatte Jana Groß die erste Ausstellung "Musik sehen - Konzertfotos 1990 bis 2010".
Auch vielen Sondershäuser ist sie bekannt, so u.a. durch die Bilder im Fotobuch zum Thüringentag und jüngst in der Ausstellung im Rathaus Sondershausen mit weiteren Fotos vom Thüringentag (zusammen mit Steffen Neumann). Auch Leser von kn haben mit Sicherheit bereits Fotos von ihr hier gesehen.
Der zweite künstlerische Höhepunkt war die kulturelle Umrahmung. Am Klavier brillierte Franka Stolze von der hiesigen Musikschule die erst jüngst in Nordhausen sich das Recht erspielte, am Landesausscheid Thüringen bei "Jugend musiziert" teilzunehmen, der im März dann hier in Sondershausen stattfindet.
Mehr durch Zufall gab es für die Besucher auch einen weiteren optischen Höhepunkt. Beim Betrachten der Bilder in der Ausstellung, die ja in den Fluren der Musikschule hängen, stach kn das Schild "Maurisches Zimmer" ins Auge. Matthias Deichstetter führte kn in das Zimmer, in das sonst nur die Musikschüler kommen und mehrere Besucher der Fotoausstellung staunten nicht schlecht ob des beeindruckenden Raumes.
Dieses Beispiel zeigt aber auch, wie man oft auch nicht auf Details achtet, wenn andere Dinge im Vordergrund stehen, denn kn hat während mehrerer Tage der offene Tür hier Musikschüler fotografiert und nie bemerkt, wie beeindruckend der Raum eigentlich ist.
Aber so ist es oft aber auch in der Fotografie, auf den Blickwinkel kommt es an. Auch wenn Sie schon mal in Rumänien waren, so wie Jana Groß es hier uns zeigt haben Sie es vielleicht nicht gesehen, interessant und beeindruckend.











