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Sa, 10:47 Uhr
01.02.2014

Absolventen sollten willkommen sein

Im Auftrag des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erstellte die Prognos AG eine Studie zum Thema "Studentische Mobilität und ihre finanziellen Effekte auf das Gastland". Und das ist das Ergebnis...


Die Öffnung des Europäischen Hochschulraums wirkt sich sowohl auf die individuelle Entwicklung von Studierenden als auch auf die gesellschaftliche, finanzielle und wirtschaftliche Entwicklung der beteiligten Gastländer aus. Zum Einen sind die Gastländer in der Pflicht, den internationalen Studierenden die entsprechende Infrastruktur in Form von Studienplätzen, Unterkünften und Beratungsangeboten bereitzustellen. Zum Anderen profitieren sie und die Region nachhaltig von den Ausgaben der Studierenden.

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Die Studienautoren kommen zu dem Ergebnis , dass die positiven wirtschafltichen Effekte auch nach dem Studium anhalten und deutlich höher ausfallen als die verursachten Kosten. "Schon während des Studiums führen die Konsumausgaben der Studierenden in den untersuchten Ländern zu Rückflüssen in einer Größenordnung von etwa 1.000 bis 3.000 Euro je Studierenden und Jahr. Damit wird aus fiskalischer Sicht bereits kurzfristig ein Teil der Kosten, die dem Gastland durch die Bereitstellung des Studienplatzes entstehen, kompensiert", betont Claudia Münch, Autorin der Studie.

Dr. Michael Böhmer, Chefökonom der Prognos AG, legt die Bedeutung einer ausgeprägten Willkommenskultur für den deutschen Arbeitsmarkt wie folgt dar: "Fiskalisch rechnet sich ein Studienangebot für ausländische Studierende sehr schnell, selbst wenn nur ein Teil der Absolventen für wenige Jahre nach dem Studium im Gastland erwerbstätig ist.

Jedes Gastland sollte aus Sicht des eigenen Arbeitsmarktes stets ein großes Interesse daran haben, einen gut ausgebildeten Absolventen im Land zu halten. Fachkräftesicherung beginnt auch damit, attraktive Bedingungen für ausländische Studierende zu schaffen."
Autor: red

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