Das möchte ich doch mal los werden,...
...selbst wenn ich dafür sehr viel Kritik ernten werde. So beginnt der "Einwurf" eines nnz-Lesers zu einem vieldiskutierten Thema in dieser Zeitung...
Seit Wochen beschäftigen sich hier in der nnz die Kommentatoren mit dem Thema BM Jendricke und der Feuerwehr. Dabei streiten sich einige fast bis auf das Messer. Was aber dabei keine Beachtung findet, sind die Geschehnisse, welche letztlich auch Auswirkungen auf den Finanzhaushalt der Stadtverwaltung haben werden.
Gestern war in einer Thüringer Zeitung für nur kurze Zeit ein Artikel zu lesen, der das Thema Griechenland zum Inhalt hatte. Ich habe mir darauf hin erlaubt einen Kommentar dazu abzugeben und schon war der Artikel wieder verschwunden.
Zum Inhalt dieses Artikels: Inzwischen ist es ganz sicher jedem Deutschen bekannt, dass Griechenland mehr oder weniger pleite ist und von der EU und hier an der Spitze von Deutschland, am Tropf hängt. Zwar träumt der derzeitige Staatschef von Griechenland noch von einem riesigen Gewinn durch seine angeblichen Öl – und Gasvorkommen vor seinen Küsten, aber er hat einen ganz anderen und wie ich finde, hinterhältigen Plan gegen uns Deutsche ausgeheckt.
Er lässt derzeit berechnen, wie viel Euro er von Deutschland als Reparationszahlung aus dem zweiten Weltkrieg fordern könne. Er schreibt von einer Summe in Höhe von 159 Milliarden Euro ohne Zinsen(!). Mir stellen sich dabei nicht nur die Nackenhaare hoch, sondern auch einige Fragen zu dieser Forderung. Wann endlich sorgt unsere Regierung mal endgültig und unmissverständlich dafür, dass wir, die Nachkriegsgeneration, nicht mehr für die Vergehen unserer Großväter (mir fällt im Moment keine andere Bezeichnung dazu ein) zur Verantwortung gezogen werden können.
Darüber hinaus ist uns hier im Osten Deutschland noch zu gut in Erinnerung, was es für uns bedeutete, als die Treuhand unrentable DDR Betriebe für eine obligatorische DM an Investoren verschleudert hat. Das heißt im Klartext, diese Betriebe waren wegen ihrer wirtschaftlichen Situation finanziell am Ende, sprich wertlos. Und welchen wirtschaftlichen Wert hat Griechenland heute? Ich glaube mich an die Einstufung Ramsch zu erinnern.
Das bedeutet doch irgendwie, dass wir doch mit den letzten Hilfspaketen finanzieller Art, Griechenland doch schon fast als 17. Bundesland betrachten könnten. Bitte verstehen Sie mich hier nicht falsch, nur habe ich bei diesem Satz die Bilder unserer Bundeskanzlerin Frau Dr. A. Merkel im Kopf, welche sie in griechischen Zeitungen in Naziuniform und mit dem Hakenkreuz zeigten. Gegenwärtig sitzt unser Finanzminister über einem neuen Hilfspaket von 28 Milliarden Euro für dieses Land, welches nichts unversucht lässt, zu Geld zu kommen, wofür es keine Arbeit verrichten muss.
Nicht zuletzt haben die Griechen gelogen und betrogen, damit sie überhaupt in die EU gekommen sind. Nun, wo sie unsere Hilfspakete offensichtlich auch schon wieder verbraten oder auf ihre vollen Konten verbracht haben, kommen sie durch die Hintertür und wühlen in längst versiechten Quellen nach Geld.
Stellen wir uns doch mal vor, der EU in Brüssel, die ja mehr als unberechenbar ist, fällt ein, dass wir für die geforderten Reparationen aufkommen müssen, was bleibt uns dann noch von unserer täglichen Arbeit übrig? Für eine neue Feuerwehr reicht es dann bestimmt nicht mehr.
Ich muss gestehen, dass ich die Hosen voll habe, wenn man mit mir über das Fliegen spricht, aber letztlich bin ich darüber froh, denn da kommt mir nicht der Gedanke, in dieses für mich hinterhältige und scheinheilige Land zu reisen. Ist es nicht bemerkenswert, immer wenn Deutschland es einem fremden Volk nicht recht macht, wird an die deutsche Geschichte erinnert und wir werden in die uralte Schublade geschoben.
Vorgestern hat erst der Herr Jacek Protasiewicz, der Vize-Präsident des EU-Parlaments in Frankfurt/M. auf dem Flughafen die Zollbeamten mit dem Gruß aus der Nazizeit begrüßt. Nach Zeugenangaben soll er wohl angetrunken gewesen sein. Nur bei mir hat ein solches Verhalten durchaus ein Gschmäckle. Ich bin eben nur darüber verwundert, dass solche gigantischen Finanzprobleme für Deutschland in unseren Medien und bei unseren Politikern irgendwie untergehen. Sollen wir denn wirklich die Welt retten/finanzieren?
Paulinchen, der vollständige Name ist der Redaktion bekannt
Autor: red
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Kommentare
-Insider-
28.02.2014, 19:58 Uhr
daraus
mündet ehrlich gesagt die nächste endlosdiskussion.
1. deutschland ist seit dem 2. weltkrieg kein souveräner staat mehr. sprich ob Dr. AM etwas will oder nicht ist relativ. zu sagen hat sie de facto wenig bis nichts. insbesondere seit dem erlass des ESM kann die EU finanziell schalten und walten wie sie will - mit rechtlicher grundlage. dafür spricht im übrigen auch die NSA-diskussion wo die unterwürfigkeit der deutschen regierung mehr als deutlich wurde.
2. die von ihnen angesprochenen öl- und gasvorkommen sind doch längst unter der hand versprochen. im zuge der schier unendlichen privatisierungswelle der griech. regierung haben sich die großen und mächtigen der westlichen welt sicherlich gut bedient. im grunde ist es ja immer das gleiche spiel.
ein land wird durch einen putsch/aufstand (von außen) destabilisiert, die wirtschaft bricht zusammen, infrastruktur wird durch gefechte zerstört und der neuaufbau wird durch westliche großmächte - vorzugsweise briten, amerikaner, franzosen - organisiert und betrieben.
3. das thema 3. reich wird uns solange begleiten, bis deutschland in seiner jetzigen form nicht mehr existiert. das ständige einprügeln der täterrolle, die dämonisierung jeglicher israelkritik all das soll schuldgefühle erzeugen und das gelingt ja nun mal mehr als gut.
ihren text möchte ich insgesamt mit einem zitat zusammenfassen: "wer in der demokratie schläft, wacht in einer diktatur auf."
Jürgen Wiethoff
01.03.2014, 07:15 Uhr
So sind "die Griechen" nicht
Nicht zuletzt haben die Griechen gelogen und betrogen, damit sie überhaupt in die EU gekommen sind. Diese Pauschalisierung kann man so nicht stehen lassen. Zumindest dann nicht, wenn man keine Flugangst hat und sowohl mit DM und Euro Griechenland besucht hat. Die Menschen wie Du und ich vom Taxifahrer bis zum Ingenieur sind durchaus in der Lage, die Welt so realistisch zu sehen wie wir und liegen nicht auf der Lauer, ihrem deutschen Gast das Geld aus der Tasche zu ziehen.
....da kommt mir nicht der Gedanke, in dieses für mich hinterhältige und scheinheilige Land zu reisen. Ist es nicht bemerkenswert, immer wenn Deutschland es einem fremden Volk nicht recht macht, wird an die deutsche Geschichte erinnert und wir werden in die uralte Schublade geschoben. Auch dieser Passage muss entschieden widersprochen werden. Die Freundlichkeit und Herzlichkeit der griechischen Menschen ist groß und Länder können weder hinterhältig noch scheinheilig sein. Wenn Paulinchen Griechen mit solchen unausgegorenen Gedanken oder Formulierungen gegenübertritt, muss sie sich nicht wundern, wenn das Echo sie zu Schlüssen verleitet, die sehr vereinfacht erscheinen.
Länder und ihre Einwohner nach Presselage zu beurteilen, halte ich für sehr gewagt und vielleicht eben auch typisch deutsch.
Tim Taler
01.03.2014, 08:00 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
clubmed
01.03.2014, 10:51 Uhr
zu pauschal
Also, da sind einige Bemerkungen wirklich zum Haare raufen. Ich lebe derzeit in Griechenland und stelle vermehrt fest, dass diese Milliarden nicht bei den Menschen "unten" ankommen, im Gegenteil, sie müssen ihre Autos verkaufen, weil die Steuern immer teuerer werden, sie müssen ab 1 Eur Einkommen Steuern bezahlen, Öl und Sprit steigen dagegen kontinuierlich an. Wo sind diese Milliarden? Wieso investiert man nicht in Arbeitsplätze? Klar sind die Griechen Schlitzohren, aber fragt doch mal die Politiker nach Auslandskonten. Ich möchte die Deutschen sehen, wenn man ihnen permanent soviel Steuerlast auflegen auflegen würde. Für die dramatische Lage sind die Griechen noch erstaunlich friedlich.
Möchte nur kurz auf folgenden Satz eingehen: "...aber letztlich bin ich darüber froh, denn da kommt mir nicht der Gedanke, in dieses für mich hinterhältige und scheinheilige Land zu reisen."
Schade, ein Volk über einen Kamm zu scheren, ich erlebe sie als fröhlich und zudem als gute Gastgeber, außerdem braucht das Land Tourismus, dringender den je.
Und ... die Griechen würden gerne arbeiten, es gibt nur keine Arbeitgeber mehr, warum wohl?
Und die, die Arbeit haben, bekommen wenig oder gar keinen Lohn.
I.H.
01.03.2014, 11:31 Uhr
Mir tun die Griechen nicht weh
Das in Griechenland am aus dem Ruder gelaufenen gesellschaftlichen System gearbeitet werden muss ist sicher. Mich erinnert die dortige Schattenwirtschaft und der aufgeplusterte, überdimensionierte Beamtenapparat allerdings eher an einen sozialistisch-kapitalistischen Fehlversuch, als an ein korruptes, hinterhältiges Volk. Denn 50% im Kapitalismus lebende Arbeitnehmer können keine 50% im Sozialismus lebende Beamtenclique versorgen.
Ich schätze meine griechischen Kollegen als anständige, freundliche Menschen. Und das sie seit der Krise dort in Griechenland hier sind zeigt auch, dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, ohne auf meiner Tasche liegen zu wollen. Das nicht alle diesen Schritt gehen können und wollen ist auch klar. Es gibt in Griechenland keine schlechteren oder besseren Menschen als bei uns.
Wolfi65
01.03.2014, 12:44 Uhr
Schon vergessen?
Dass Griechenland dem Deutschen Steuerzahler Hunderte Milliarden!!! Euro gekostet hat.
Hat man denn so schnell vergessen?
Wer da nun in Griechenland daran Schuld ist oder auch nicht, ist doch kalter Kaffee.
Die Griechen haben uns ein Haufen Geld gekostet und werden uns noch ein Haufen Geld kosten.
Aber der Euro musste gerettet werden, da es sonst keinen anderen Ausweg gegeben hätte??
Deutschland hingegen ist angeblich sauber durch die Eurokrise gekommen und das rechtfertig wahrscheinlich alles, um den Arbeitern, Angestellten und Rentnern ordentlich in die Taschen zu greifen.
Ein Witz ist das und man könnte Lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
I.H.
01.03.2014, 14:00 Uhr
Der nächste Geschichtenerzähler
wie viel Euro in Euro ausgedrückt haben Ihnen Griechen denn "aus der Tasche gegriffen" @wolfie? Und wie viel Steuern zahlen Sie denn eigentlich? Soweit ich weis, hat unser "geknechtetes, besetztes, unmündiges Restreich" (keine Definition von mir!),für mich Deutschland, mit einem Haushaltsüberschuss in 2013 abgeschlossen.
Also wie viel Euro hat Ihnen ein Grieche weggenommen @Wolfie?
Retupmoc
02.03.2014, 10:57 Uhr
Irrtum Wolfi
Sie können die Frage von Sweepilein so nicht beantworten, denn nicht die Griechen nehmen uns das Geld weg, sondern Merkel, Schäuble und die aufgeblähte EU. Die griechischen Menschen sind alles stolze, arbeitssame und freundliche Leute. Die haben die Last zu tragen, weil korrupte Beamte und reiche Reeder die EU-Hilfen in ihre Kanäle umleiten. Dabei kann man auch nicht einmal die Reichen in Griechenland and en Pranger stellem, denn die Höness, van Elst, Schalck-Golodkowski und Schwarzers gibt es auch hier. Nur das die BRD offiziell noch nicht pleite ist.
Nicht die Griechen @ Sweeper ziehen uns das Geld aus den Taschen, sondern unsere ach so demokratische FDJ-Sekretärin und ihr Lobby-Klientel. Aber das verstehen Sie nicht, denn Sie sind ja Politiker.
Retupmoc
02.03.2014, 10:58 Uhr
Nachtrag
Sweeper: " Es gibt in Griechenland keine schlechteren oder besseren Menschen als bei uns."
Der Satz muss heissen: Es gibt bei uns viele schlechtere Menschen als in Griechenland !
Eckenblitz
02.03.2014, 11:58 Uhr
Haushaltsüberschuss
Sehr geehrter Swepper.
Sie schreiben da, Soweit ich weis, hat unser "geknechtetes, besetztes, unmündiges Restreich" (keine Definition von mir!),für mich Deutschland, mit einem Haushaltsüberschuss in 2013 abgeschlossen. 2. 136. 387. 249. 444 Euro, das ist die derzeitige Staatsverschuldung und jede Sekunde kommen 1. 556 Euro dazu. In Deutschland hat jeder Bürger im Moment 25. 730 Euro Schulden, dank der ach so SUPERSCHLAUEN Politiker.
Was glauben Sie wer diese Schulden bezahlen muss? Mit Sicherheit nicht nur die, die für den Schuldenberg verantwortlich sind, oder? Nein ich kann ihnen garantieren, dass die zur Verantwortung gezogen werden, die keine Schuld haben an diesen riesigen Schuldenberg. Hier werden alle Bürger zur Kasse gebeten, Schuld hin Schuld her, oder? (Natürlich gibt es auch hier wieder gewisse Ausnahmen, Steuerhinterzieher und Steuerverschwender sind hier im Vorteil, warum wohl?)
Was hier zum Besten gegeben wird, könnte das Gewäsch von Politikern oder Statisten sein, oder? Wie heißt das Zitat Trau nur der Statistik, die du selber……….
I.H.
02.03.2014, 13:57 Uhr
Beantworten Sie doch einfach die Frage
@Wolfie, Retupmoc, Ratsknecht... etc.. Wieviel war das noch mal, was Sie für die Griechen in 2013 gelöhnt haben? Bitte in Euro angeben, bitte nicht mehr in Palaver. Danke schön.
Eckenblitz
02.03.2014, 15:01 Uhr
Antwort
Der Staat knöpft mir jeden Monat Steuern auf mein Einkommen ab, des Weiteren werde ich bei jedem Einkauf mit 7 oder 19 Prozent zur Kasse gebeten. Und genau von diesem Geld werden Beamte, Politiker und auch die vielen Schulden die diese Kaste im Namen des Volkes macht bezahlt. Aber ich wette,Sie sehen das natürlich ganz anders, oder nicht? Für Leute wie Sie gibt es für solche Fälle die ROSA- ROTE Brille, oder liege ich da falsch? Oder sind Sie so Blauäugig und glauben wirklicj das geld welches Grichenland bkommt, kommt aus Brüssel, nun dann müsste ich fragen, woher bebommt den Brüssel das Geld, welches sie so großzügig verschleudert?
Bezahlen das die Politiker und die Bosse der Wirtschaft? Wenn das so ist bitte ich um Entschuldigung.
Doerfler
02.03.2014, 15:10 Uhr
Voll daneben
Irgendwie scheint die permanente Gehirnwäsche durch gewisse Medien bei einigen Kommentatoren Wirkung zu zeigen...
Es sind bestimmt nicht "die Griechen", die belogen und betrogen haben, genauso wenig wie es "die Deutschen" waren, die im II.Weltkrieg Verbrechen begingen. Jede Pauschalisierung ist falsch. Man kann nicht die Verfehlungen einiger einem ganzen Volk zur Last legen.
Warum muß Griechenland von Deutschland gerettet werden?
Ganz einfach: Weil man den Griechen deutsche Militärtechnik "zur Verteidigung" zu Unsummen angedreht hat, die dann nie bezahlt würde. Mit dem "Rettungspaket" bezahlt Griechenland u.a.seine (Waffenlieferungs-) Schulden. Also ist das Ganze mehr oder weniger "linke Tasche- rechte Tasche" und läuft im Endeffekt auf eine Rettung der deutschen Militärindustrie hinaus. Bei den kleinen Leuten in Griechenland kommt nichts davon an. Das ist auch nicht beabsichtigt. Im Gegenteil - das einfache Volk zieht immer den Kürzeren.
Und Griechenland aus dem Euro zu werfen ist auch nicht die Lösung.Die Reichen haben Ihr Geld in Euro im Ausland.Jetzt würde eine abgewertete Drachme (oder was auch immer) eingeführt. Damit bekommt man für 1 Euro mehr Neu-Drachmen. Wenn die Reichen nun ihre Euronen wieder in Neu-Drachmen umtauschen, würden sie auf einen Schlag in Griechenland noch reicher...
Wolfi65
02.03.2014, 18:09 Uhr
@sweeper
Ganz schwache Kür!
Nicht mehr und nicht weniger.
Ihre griechischen Freunde werden es Ihnen danken.
Alex Gösel
02.03.2014, 18:46 Uhr
@Ratsknecht: Ihrem Kommentar...
ist im Prinzip nichts hinzuzufügen!
Eins möchte jedoch noch anfügen: Die Verdummung der Bürger durch die Politiker treibt massenhaft Früchte. Da streut man Worte wie "Haushaltsüberschuss" unter das Volk und schon glauben viele Menschen im Staate Deutschland sei alles in Ordnung. Das zeigt, das Beispiel "Der nächste Geschichtenerzähler". Der Kommentarschreiber blendet den hohen Schuldenberg, den Deutschland nun einmal hat, einfach aus. Das ist meiner Meinung nach die Art der Politik, mit der unbequemen Wahrheit umzugehen.
Zum anderen muss man sich fragen, wer ist denn unter anderem zum großen Teil mit Schuld an der Situation in Griechenland?
Waren es nicht deutsche Politiker und Wirtschaftsbosse, die Griechenland hohe Kredite aufzwangen, von dem sie deutsche U-Boote kaufen mussten? Dieses eine Beispiel soll reichen!
Wenn dann jemand die Wahrheit sagt, heißt es gleich "Neiddebatte"!
Noch ein Wort zu Deutschlands beziehungsweise Europas Politikern. Die einen täuschen das Volk mit falschen Statistiken. Andere Reisen Volltrunken durch die EU und belästigen anständige Bürger und wenn sie zur Ordnung gerufen werden, schreien sie "Heil Hitler"!
Und beide werden für ihre Vergehen nicht belangt, obwohl es heißt, vorm Gesetz sind alle Gleich. Wie Gleich wir alle sind werden wir vom 10. März an erleben.
Retupmoc
03.03.2014, 09:10 Uhr
Unsinn
Mafiosa hat in ihrem Kommentar gesagt, das Griechenland nicht in Europa liegt. Braucht hier jemand eine Geographiestunde?
Paulinchen
03.03.2014, 16:56 Uhr
Nachtrag
Es ist schon bemerkenswert, wenn hier einige die Bürger in Griechenland in Schutz nehmen.
Doch wie sieht es hier mit unseren Bürgern aus, welche leider auf das Arbeitslosengeld II angewiesen sind. Da kann ich mich an Kommentare erinnern, aus denen hervorging, dass diese Mitmenschen sich in der Öffentlichkeit nach Möglichkeit nicht mit einer Bratwurst in der Hand sehen lassen sollen. Die sollen gefälligst zur Arbeit gehen! So war damals der Tenor.
Nur denen geht es einfach nur so, wie hier für die Griechen plädiert wurde. Es gibt eben hier auch nicht genügend Arbeitsplätze. Vor gut einer Woche war zu lesen, in Ostdeutschland sind 1,5 Millionen Arbeitsplätze ersatzlos verloren gegangen.
Wie war das doch mit den griechischen Bürgern einer Insel, auf der ca. 600 Seelen wohnen? Davon bezogen 750 Blindengeld, als dann die Sache aufflog, sollten die Blinden zur Untersuchung. Was kam raus? Es erschienen knapp 100 Bürger, von denen waren 60 tatsächlich blind. Haben die anderen Bürger schon ihre Rückzahlungen getätigt? Hier wird dem ALG II-Empfänger das Geld bei jeder Kleinigkeit gekürzt. Seit eh und je, bekommen die Griechen ihren Lohn, wenn sie die Haustür hinter sich schließen und wenn sie wieder zu Hause sind, hört die Lohnzahlung auf. Hat sich das denn schon geändert? Wir bekommen unseren Lohn, wenn wir unser Kärtchen in die Uhr im Betrieb stecken. Und natürlich umgekehrt.
Sind denn in Griechenland Busfahrer immer noch Beamte? Es ist für mich sehr traurig, wenn hier geschrieben wird, dass es nun in Griechenland Not und Elend gibt. Haben diese Kommentatoren noch nicht mitbekommen, dass es unter uns Menschen gibt, denen der Strom und manchmal sogar das Wasser abgestellt werden, wenn sie knapp bei Kasse sind? Hier in Deutschland zahlen wir für unsere Autos Kfz-Steuer. Was sagte doch die griechische Tagesschausprecherin so schön? Es ist dem griechischen Volk unverständlich, dass sie für ihre Autos jetzt auch noch Steuern zahlen sollen, dass wollen die nicht.
Wer sich hier einen Kredit für den Gegenstand X aufnimmt, der bekommt diesen Kredit nur dann, wenn er entweder selbst Sicherheiten, wie Wohneigentum, Geldguthaben in Form von Festanlagen usw. hat. Hat er dies nicht, muss er sich einen solventen Bürgen suchen. Hat er den gefunden und er stellt wenig später die Ratenzahlung ein, wer ist dann in der Pflicht? Richtig, der BÜRGE!! Oder besser zum Thema passt jetzt das Wort: Der STEUERZAHLER. Somit müssen wir uns nicht gegenseitig fragen, wer von uns wie viel bis jetzt persönlich an Griechenland bezahlt hat. Wir sind alle die Bürgen in diesem Fall. In einer Sendung bei M. Illner sagte einst Dr. Josef Ackermann: Wir werden aus Griechenland keinen Cent wieder sehen. Ob er wohl im Recht sein wird? Das sind die Schulden, die wir an unsere Enkel vererben! Ich kann es nicht mehr hören, wenn jemand sagt, wir Deutschen jammern auf hohem Niveau. Für dieses Niveau haben wir doch auch gearbeitet, als wir/mancher es noch durfte/n. Der Fisch stinkt bekanntlich zuerst am Kopf. Somit hat Herr Brothuhn recht mit der Benennung des Datums. Herr Brothuhn der Vollständigkeit wegen, der polnische EU-Vizepräsident wurde vorgestern vom Staatschef Polens Trusk, von all seinen Ämtern entbunden und aus der Partei entfernt. Wir tun uns in Deutschland damit leider schwerer.
I.H.
03.03.2014, 20:31 Uhr
Nur mit dem Finger auf andere zeigen,
typisch deutscher Michel. Das verwerfliche an diesem Griechen-Gebashe ist doch, dass es genau aus einer Landesecke kommt, die seit 24 Jahren Transfergelder aus der EU und den Altbundesländern bezieht und noch weiter beziehen wird! Als ehemaliger DDR Bürger schäme ich mich dafür fremd.
Wenn uns damals die anderen europäischen Staaten behandelt hätten, wie einige hiesige Zeitgenossen heute die Griechen behandeln möchten, dann hätten wir heute vorsintflutliche Verhältnisse. Und nochmal, es gibt weder einen Griechen-Soli, noch wurde irgendeine Steuer wegen Griechenland erhöht. Im Gegenteil, Deutschland profitiert von der europäischen Krise. Das haben einige Michel nur noch nicht mitbekommen!
Wolfi65
04.03.2014, 07:08 Uhr
Wer hat denn am meisten
Geld nach Brüssel transferiert? Das war doch der Michel. Ohne Deutschland wäre die EU- Kasse schon leer. Am besten wird sein, wenn hier mal vom Volk über den Verbleib in der EU und der Zukunft des Euros abgestimmt wird. Da würden die Volksvertreter sich umschauen.
Retupmoc
04.03.2014, 07:55 Uhr
Parteischule
Guten Morgen Sweeper. Aha - Deutschland profitiert von der Krise? Davon merke ich aber nichts. Strom und Gas werden teurer, die Scheibe Butter kostet über 1,50 , die Kommunen haben kein Geld mehr für das Nötigste wie Straßen und Brücken sanieren. Die Kosten für den ÖVNP steigen, die Kita-Gebühren gleich mit. Diese Auszählung geht ewig weiter, wenn ich es wollte.
Deutschland profitiert? Sie meinten sicher, das die deutschen Wirtschaftsbonzen, die Politiker und die Banken profitieren. Der Normalbürger niht. Und hier hat Wolfi65 wieder einmal den Kern erfasst. Nur noch Frau Dr. Merkel und ihr Gefolge halten diese EU noch im Gang. Aber eigentlich auch nicht mehr, denn wenn ich auf die Schuldenuhr schaue, ist auch die BRD pleite. Jaja, jetzt kommen wieder die Witzbolde, die etwas mit BIP rechnen. Ich sage dann nur - wann und wie will die BRD diese Schulden zurückzahlen? Eigentlich kommt dann der sich anbahnende Krieg in der Ukraine ganz gut fürs Konzept. Ein Treppenwitz der Geschichte: Damit sich die EU über Wasser hält musste ein minderbemittelter Boxer einen Bürgerkrieg anzetteln.
Glaskugel
04.03.2014, 08:39 Uhr
Am Wetter sind die Griechen auch schuld
Jetzt sind die Griechen schon am hohen Gaspreis schuld. Und ich dachte immer das liegt am EEG. Und an 1,50 für die Scheibe Butter sind die Griechen auch schuld. Aha, waren es also doch nicht die Erzeugerpreise? Der Ouzo soll teurer geworden sein, da sind die Griechen natürlich auch dran schuld. Aber gut, dass wir solche Nettotransferzahler und Wirtschaftsexperten wie Wolfie und Retupmoc haben. Was würden wir nur ohne die tun?
Wolfi65
04.03.2014, 09:55 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Harzer_Wolf
04.03.2014, 11:08 Uhr
Verstehendes Lesen würde unglaublich helfen
Eine interessante Diskussion , die sich hier entwickelt hat. Und wie zu lesen ist, gibt es eine Reihe an Menschen die Zusammenhänge nicht begreifen oder verstehen wollen. Es kann natürlich auch sein, das man den Rest der Bevölkerung weiter dumm machen möchte.
Leider muss ich sagen - wenn meine griechischen Freunde das hier lesen, verstehen Sie die Welt nicht mehr. Diese Menschen arbeiten hart und es bleibt oft für die Familien kaum genug Geld um halbwegs über die Runden zu kommen. Das griechische Volk ( nicht die Bänker und Yachtenführer ) werden diese Zeit aber meistern. Sie sind ein stolzes und kluges Volk.
Deshalb haben die griechischen Menschen auch nicht Schuld an der schleichenden Inflation in unserem Land ( in der EU ). Das hat der User aber auch nicht gesagt. Korrekt ist, das sich ein geringer Prozentsatz in Deutschland an der Krise bereichert und der Rest der Bevölkerung zusehen kann, wie er das immer teurer werdende Leben finanziert. Leider versteht nicht jeder die wahren Hintergründe. Stimmts Mafiosa ?
I.H.
05.03.2014, 22:13 Uhr
Das möchte ich auch noch mal loswerden
Die Kommentare von Wolfie65, Harzer_Retupmoc, Paulinchen und Co sind für Deutschland weniger wert als griechische Staatsanleihen!
Wir Deutschen leben als Exportweltmeister hauptsächlich von Europa. Deshalb haben wir auch eine Verantwortung für Europa. Daran hängen unter anderem auch unsere Arbeitsplätze. Von stündlichem Zeitungskommentieren bekommen wir uns und unsere Kinder leider nicht satt. Leider verstehen diese im Tritratrullala-Land lebenden Kommentatoren das nicht! Die haben mit dem Wirtschaftskreislauf nichts mehr zu tun.
Retupmoc
10.03.2014, 11:57 Uhr
Wertlos
Sorry ... ich beleidige sonst ja niemanden - aber heute sagen ich Ihnen Statler - das ihre Kommentare völlig wertlos sind. Sie plappern hier jedesmal das nach, was Sie von den staatlichen Nachrichten, der völlig überforderten Kanzlerin und ihrer Regierungsriege vorgebetet bekommen. Sie dürfen gern die Meinung ahben, das dies alles so stimmt - nur ziehen Sie nicht die Meinungen von anderen Usern wie Paulinchen, den Wölfis oder meine Meinung in den Dreck. Ich für habe schon ein wenig Ahnung von Wirtschaftpolitik und gebe Ihnen in soweit Recht, das diese Bananenrepublik Exportweltmeister ist. Das bringt einigen Großkopferten Unternehmern sogar Geld. Geld das man anderen Ländern aus der Tasche zieht. Die Misere eines Landes wie Griechenland verschärfte sich jedoch mit der Einführung des TEURO, der europäischen Pleitewährung. Die ist mittlerweile auf dem Niveau von Spielgeld angekommen. Und deshalb ist Ihre Feststellung " daran hängen unsere Arbeitsplätze " sowas von frech. Die Arbeitsplätze in Greichenland, Spanien oder sonstwo in Europa intressieren keinen. Das die menschen in diesem Ländern gerede wegen der Geldgeilheit deutscher Unternehmer am Hungertuch nagen natürlich auch nicht. Es wird Zeit, das sich die Bürger gegen diese Diktatur der Bonzen in Griechenland, Spanien Deutschland - in ganz Europa - auflehnen. Völker hört die Signale - sonst kommen überall die Statler Waldorfs ans Ruder. Vergesst nicht, das zwar auch die Kapitänskabine voll Wasser läuft wenn das Schiff sinkt, Deck 3 ist dann aber schon vorher angesoffen.
I.H.
10.03.2014, 12:50 Uhr
Na, wieder nix los Retupmoc?
Gäääähhhhnnnn... Schon wieder Klassenkampf auf dem Rücken der Griechen angesagt Retupmoc? Geht's auch mal ohne den letzten Satz? Nee, geht nicht, nech! Narzismus? Mitteilungsbedürfnis? Oder einfach nur Langeweile?
Im Gegensatz zu Ihnen interessieren mich die Arbeitsplätze der Griechen. Deshalb möchte ich den Griechen im Gegensatz zu Ihnen ja helfen. Lesen Sie und verstehen Sie mal Ihren eigenen Kauderwelsch, bevor Sie hier anderen etwas unterstellen!
Boris Weißtal
10.03.2014, 12:59 Uhr
Kurzfassung
Das letzte Wort von Computerchens Kommentar bildet die Kurzfassung.
Wolfi65
10.03.2014, 14:22 Uhr
@statler Waldorf
Sie können doch Ihren Freunden helfen, dann doch bitte mit Ihrem Geld, denn für Experimente ist doch genug deutsches Steuergeld verbrannt wurden. Und nein, ich fühle mich nicht für das Leid anderer verantwortlich. Ansonsten geht es auch ohne Beleidigungen und persönliche Angriffe.
_____________________________________________Anmerk. d. Red: Die Diskussion ist beendet.
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