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Mi, 09:22 Uhr
19.03.2014

Kalikumpel bei Sondersitzung im Landtag

Heute tritt der Landtag zu einer Sondersitzung zum umstrittenen Kalifusionsvertrag in Erfurt zusammen. Ehemalige Kaliwerker aus Bischofferode wollen dabei sein und sitzen mit Gerhard Jüttemann auf der Zuschauertribüne....

Die Fraktion der Linkspartei hatte die Sondersitzung beantragt. Sie findet heute ab 12.30 Uhr statt. Auf der Zuschauertribüne wird dann auch der Unternehmer Peine sitzen, der 1993 das Bischofferöder Kaliwerk kaufen und vor dem Aus bewahren wollte.

In einer Mitteilung der Partei Die Linke heißt es: Der Vertrag regelt die bitterste Niederlage der Menschen in den Thüringer Kali-Revieren, und deshalb müssen sich jetzt die Mitglieder der Landesregierung im Lichte der Berichterstattung fragen lassen, wie sie es mit ihrem Amtseid halten, Schaden von den Menschen in Thüringen abzuwenden.

"Jetzt ist es Zeit für einen reinen Tisch, denn auch die Klagen zur Altlastenproblematik erscheinen nun in einem seltsamen Licht. Klären Sie auf, Frau Ministerpräsidentin, und sorgen Sie für Klarheit", fordert Bodo Ramelow und verweist darauf, dass der Slogan "Bischofferode ist überall!" nun im Landtag angekommen ist.
Autor: en

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Kommentare
Kundus
19.03.2014, 18:06 Uhr
Geld regiert die Welt!
Die ehemalige DDR-Kaliindustrie war für K u. S Kassel ein Konkurrent und mußte auf biegen und brechen ausgeschaltet werden.
Dabei spielte das Schicksal der Kalikumpel in den verschiedenen Standorten absolut keine Rolle.

Wenn ich jetzt dieses Verwirrspiel um den Fusionsvertrag durch unsere Politiker oder anders gesagt durch unsere gewählten Volksvertreter verfolge kommt mir der Kaffee von 1993 hoch. Hier wird doch mit allen Mitteln erfolgreich versucht nicht nur die damals betroffenen Kalikumpel sondern die gesamte Bevölkerung zu verdummen. Dieses Verwirrspiel bestätigt mir wieder einmal meine Meinung über die so hochgepriesene Demokratie, die für mich eine zweifache Bedeutung hat, am Tag der Wahl "Volksherrschaft" und einen Tag später von den gewählten Volksvertertern
praktizierte "Volksverdummung". Solche Machenschaften, dazu kommen dann noch die Schacherei um Posten und Pensionsansprüche sorgen dafür das ich diese Art der Demokratie nicht mit tragen kann.
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