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Mi, 09:02 Uhr
19.03.2014

Meisterbonus als Bildungsanreiz

Das Handwerk setzt auf Freiwilligkeit; auch in Bildung und Qualifizierung. Um engagierte und talentierte Fachkräfte im Handwerk besser zu fördern, fordert der Thüringer Handwerkstag vom Land einen Meisterbonus. Stefan Lobenstein, Präsident des Thüringer Handwerkstages einen Meisterbonus als Bildungsanreiz...


„Es sollte eine Unterstützungsleistung eingeführt werden, die die hohe Wertschätzung für die berufliche Aufstiegsfortbildung unterstreichen würde: einen so genannten Meisterbonus“, sagt Lobenstein weiter.

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Unter anderem mit der Meisterbonus-Forderung werden sich heute die Fraktionsvorsitzenden des Thüringer Landtages auseinandersetzen. Die Handwerker haben zum Parlamentarischen Abend eingeladen und wollen mit den Politikern handwerks- und landespolitische Themen diskutieren.

Als Bonuszahlung für jeden erfolgreichen Meisterabsolventen wurde die Förderung bereits in Bayern eingeführt. Lobenstein: „Mit Anreizen wie diesen müssen wir unsere Handwerker locken. Zwangsverpflichtungen wie sie mit dem Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz geplant sind, halten wir dagegen für kontraproduktiv.“

Der THT hat im Vorfeld der Landtagswahl im Herbst seine „Wahlprüfsteine“ erarbeitet. Darin heißt es unter anderem: „Das Thüringer Handwerk spricht sich dafür aus, einen so genannten Meisterbonus in Höhe von 1.000 Euro pro Absolvent im Freistaat einzuführen.“

Das Thüringer Handwerk zählt rund 32.000 Betriebe mit 148.000 Beschäftigten und fast 6.700 Lehrlingen. In 2013 wurden im Freistaat fast 500 Meisterprüfungen vor den Prüfungsausschüssen der drei Handwerkskammern abgelegt.
Autor: red

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