Aus dem Ausland rekrutieren
Vor allem im Verarbeitenden Gewerbe sind die Auswirkungen des Fachkräftemangels deutlich spürbar. Durch faire und attraktive Angebote kann qualifiziertes Personal aus dem Ausland gewonnen werden...
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt und das Enterprise Europe Network (EEN) Thüringen informieren am 1. April 2014 über Chancen und Rahmenbedingungen.
Das Thema Fachkräftesicherung ist hochaktuell, sagt RSC-Leiter Udo Rockmann. Im Rahmen des Projekts LEA (Lehrlinge aus dem europäischen Ausland) verweise die Erfurter Kammer bereits auf beachtliche Erfolge.
Die Unternehmen können hier auf motivierte und leistungsstarke Jugendliche aus Ungarn, Polen und Tschechien zurückgreifen, um diese über eine Ausbildung langfristig an die Firma zu binden, berichtet Rockmann.
Das IHK-Seminar am 1. April richte sich nun an alle Unternehmen mit Personalproblemen. So würden gesetzliche Rahmenbedingungen und verschiedene Möglichkeiten für den Einsatz ausländischer Fachkräfte erläutert und Tipps zur Auswahl potentieller Mitarbeiter gegeben.
Seminar Fachkräfte aus dem Ausland rekrutieren und beschäftigen 1. April 2014, 13:00-18:00 Uhr, IHK Erfurt. Weitere Informationen und Anmeldung über:
Eva-Maria Nowak, Tel. 0361 3484-401 / E-Mail: Eva-Maria.Nowak@erfurt.ihk.de
Autor: red
Kommentare
Retupmoc
25.03.2014, 09:35 Uhr
Gewinn oder Aprilscherz
Mit was man alles so Gewinn machen kann. Erstaunlich ! Wie wäre es denn einmal mit einem Kurs: " Wie bekommen die einheimischen 5 Millionen Arbeitslosen mehr Bildung? " Das wäre mal eine Aufgabe für die IHK Erfurt!
Aber sicher ist der Kurs ein verfrühter Aprilscherz, der Beginn ist ja am 1.4. !
Wir haben keine Fachkräfte im Land. Wie lange will man uns diesen Unsinn noch vorkauen?
jule julitschka
25.03.2014, 17:29 Uhr
Ich frag mich wirklich...
gibt es in Deutschland keine Jugendlichen mehr die auch motiviert sind, nur weil das Zeugnis da zeigt ein paar Zahlen die nicht ganz der Norm entsprechen. Wer sagt denn, dass diese Schulabgänger schlechte Arbeitskräfte sind? Sie können sich nach der Ausbildung als die idealen Fachkräfte herausstellen, welche dann auch in einer Firma bleiben würden. ABER sie haben eben auf Grund ihrer Zeugnisse keine Chance. Wäre es nicht sinnvoller diese jungen motivierten Menschen im Rahmen längerfristigen Praktika vor der Ausbildung eine Chance zu geben? Oft stecken da familiäre Gründe dahinter und diese jungen Menschen haben sonst nie eine Chance ihren eigenen Weg zu gehen, weil es schon an der Ausbildung scheitert.
Übrigens ich habe nichts gegen Ausländer, da ich sehr viele ausländische Freunde habe und diese auch gern dort besuche.
Glaskugel
25.03.2014, 19:25 Uhr
Sich mit Demografie beschäftigen hilft dem Retupmoc
Ich bin bestimmt kein Fan dieser IHK, aber wie viele Fortbildungen und Jobangebote an Langzeitarbeitslose haben denn prozentual bisher zum Erfolg geführt? Einerseits regen sich die Retupmocs über Weiterbildungen von Langzeitarbeitslosen durch Bildungsträger auf, andererseits sollen Langzeitarbeitslose den Fachkräftemangel beheben. Ein Widerspruch in sich.
Arbeitslosigkeit kann jedem passieren. Langzeitarbeitslosigkeit hat aber immer mit fehlender Ausbildung oder mangelndem Arbeitswillen zu tun, aus welchen Gründen auch immer.
@J.Julitschka: Ihnen ist schon bewusst, dass sich Jugendliche mit halbwegs guten Zeugnissen heute die Ausbildungsstellen aussuchen können? Dem Drittel Berufsanfänger stehen zwei Drittel Berufsausscheider gegenüber. Noch nie waren in diesem Land die Chancen für Jugendliche und auch Langzeitarbeitslose so hoch wie heute - sie müssen es nur wollen!
krümel
26.03.2014, 07:54 Uhr
Falsche Weiterbildung
Es ist leider so, dass mit den Eingliederungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose über Bildungsträger wenig Erfolge erzielt werden, nur eine Arbeitslosenbeschäftigungsindustrie viel Geld damit verdient.
Sinnvoll wäre es, wenn gezielt in den Betrieben gefördert würde, welche auch einstellen. Das wäre günstiger und nachhaltiger, weil praxisorientiert und bedarfsgerecht.
Um eine Ausnutzung zu vermeiden wäre es dabei allerdings angebracht, dass diese Anpassungsbildung kontrolliert wird und es sollte eine verbindliche Auflage für eine Einstellung nach der Förderung Bestandteil sein. Es ist doch, wie in einem normalen Arbeitsvertrag möglich, in einer Probezeit die Eignung zu erkennen oder eben nicht.
Retupmoc
26.03.2014, 07:57 Uhr
Sie kann noch nicht lesen und verstehen
"wie viele Fortbildungen und Jobangebote an Langzeitarbeitslose haben denn prozentual bisher zum Erfolg geführt? "
Was denken Sie denn , wieviele von den von mir genannten 5 Mille Arbeitslosen Langzeitarbeitslose sind. Habe ich von 5 Mille LZA geschrieben. Lassen Sie das 500000 sein, der Rest ist in der Lage ordentlich zu arbeiten.
PS: Und bitte bemühen Sie nicht die verlogenen und geshönten Statistiken der BA. Sonst kommnt man auf den Gedanken, das Sie dort tätig sind.
Naja - vielleicht doch nicht - selbst dort ist verstehendes Lesen gefragt.
Paulinchen
26.03.2014, 18:03 Uhr
Mal so viel zu den Qualifizierungsmaßnahmen der Jobcenter:
Vor ca. 14 Tagen war im mdr ein Bericht vom Jobcenter Quedlinburg zu sehen. Dort sah man die Lehrgangsteilnehmer beim Spaziergang durch Quedlinburg. Auf Nachfrage des Reporters, was dies denn für einen Sinn mache, musste dieser sich von der Begleiterin der Gruppe anhören: Dies diene der Findung von Nähe zum Menschen und hält obendrein die Jobsuchenden körperlich fit. Für mich zählt eine derartige Qualifizierungsmaßnahme zur Rubrik: OHNE WORTE. Dieses Jobcenter sollte man umgehend schließen!!
Glaskugel
26.03.2014, 20:02 Uhr
Retupmoc braucht Nachhilfe: Die Quali-Ma0nahmen der Jobcenter hin oder her,
das spielt beim wirklichen Problem überhaupt keine Rolle. Wer wie Retupmoc immer noch nicht kapiert hat, dass unsere Gesellschaft vergreist und dass Langzeitarbeitslose unser demografisches Problem nicht lösen werden, ist nur zu bedauern. Das die kurzfristig Arbeitslosen sowieso weitestgehend Anteile an der gesellschaftlichen Ökonomie haben steht außer Frage.
Fakt ist, dass wir im Gesundheitswesen, in der Pflege, in der Wirtschaft, in der Landwirtschaft überhaupt nicht mehr ohne Ausländer auskommen. Und zwar deshalb, weil uns die jungen Deutschen ganz einfach aufgrund des Geburtenknicks fehlen. Wer z.Bsp. hochqualifizierte Ärzte oder Ingenieure durch Arbeitslose ersetzen will, der tickt doch nicht richtig!
Pe_rle
26.03.2014, 20:06 Uhr
Jobcenter
dem kann man noch einen drauf setzen.
Gestern stand im Internet,das Jobcenter in Pinneberg hat ein Buch heraus gebracht,dort werden H4 Empfänger aufgefordert keine Wasser mehr im Supermarkt zu kaufen,weil das aus der Wasserleitung genau so gut ist.
Fleisch essen sollen Sie auch nicht.
Aber der Hammer war dann,Sie sollen Ihre Möbel bei einem bekannten Auktionshaus einstellen und bekommen dafür über 200 €
Und genau das fanden einige Politiker eine gute Sache
dem ist nichts mehr hinzu zufügen
Retupmoc
27.03.2014, 08:05 Uhr
Das Ende der Cosa Nostra
Wenn Sie mir zeigen @ Mafiotöchterchen - an welcher Stelle ich gefordert habe, das man Arbeitslose zu Ärzten umschulen soll, bekommen Sie 20000 ! ( in Worten: zwanzigtausend Euro ) auf ein Konto Ihrer Wahl. Unabhängig davon kenne ich zwei sehr gut ausgebildete Krankenschwestern, die einen Job suchen und nicht eingestellt werden. Dumm nur - die sind schon über 50. Da nimmt man lieber eine 20jährige, die besser aussieht , aber nur brockenweise Deutsch kann.Wo da der Chefarzt seine Prioritäten setzt, kann man sih an 5 Fingern ablecken. Meine Uhr tickt jedenfalls noch richtig. Sie scheinen Halluzinas zu haben. Und dann schießen Sie sich noch ein paar Eigentore:
Zitat:"Fakt ist, dass wir im Gesundheitswesen, in der Pflege, in der Wirtschaft, in der Landwirtschaft überhaupt nicht mehr ohne Ausländer auskommen."
Sie meinen also im Ernst, das man wenigstens 20 % der jetzigen 5 Mille AL nicht in der Pflege, Landwirtschaft oder Wirtschaft einsetzen kann? Sie trauen den deutschen AL nicht zu, das Sie in der Lage sind ein Feld zu bestellen oder zu beernten?
Vielleicht haben Sie dann auch diese Kurse zum Spazierengehen entworfen? Mein Gott, lass es Hirn regnen ! So geht die italienische Mafia langsam zu Grunde.
PS: @ per_le , diese Broschüre gibt es schon einige Jahre. Könnte von Leuten wie Uli H., T. zu und von Guttenberg, Uschi von der Laien oder Alie Schwarzer stammen. So einen Müll einfach nicht beachten.
I.H.
27.03.2014, 19:23 Uhr
AL sind nicht in der Lage ein Feld abzuernten?
Die Frage nach der Fähigkeit von AL zur Feldaberntung hätten Sie sich schenken können verdrehter Computer. Schon seit vielen Jahren werden deutsche Spargel-, Kohl-, Hopfen-, Salat-, ...-felder von Ausländern abgeerntet, weil deutsche AL alle ganz schlimm Rücken haben. Wollen Sie etwa AL zu solcher Sklavenarbeit zwingen rückwärts-Computer?
Und ihrer Ansicht nach sind mehr als zwanzig Prozent der AL zur Arbeit auf Feldern zu gebrauchen? Was haben Sie denn für Vorstellungen? Wollen Sie die Leute etwa auf das Feld schicken, damit sie dort arbeiten? Sind Sie Sklaventreiber? Schämen Sie sich was.
Wolfi65
28.03.2014, 06:28 Uhr
Viel Vorstellungskraft
Einen Spaziergang durch Quedlinburg auf Kosten des Steuerzahlers könnte ich mir auch vorstellen. Nur Zwangsmassnahmen auf deutschen Feldern nicht. In dem Bericht war auch nicht die Rede, ob die Teilnehmer zum Rundgang noch ein kostenloses Mittagessen gereicht bekommen, um sich von den Strapazen des Rundganges nachträglich zu erquicken.Aber vielleicht hat man dieses im Betrag des MDR nur vergessen, weil es in Sachsen-Anhalt sowieso zur Maßnahme gehört. Bedauerlicherweise finde ich die Textpassage des Herrn Retupmoc nicht, um mir die 20000 Euro zu verdienen. Aber man kann in der soz. Marktwirtschaft wahrscheinlich nicht alles haben?!
Retupmoc
28.03.2014, 07:52 Uhr
O mein Gottt Waldorf !
Ok - bei Ihnen hilft nicht mal mehr eine überirdische Macht. Wenn nichts mehr hilft, kommen Sie mit den Saisonarbeitern bei der Spargelernte. Sie sind sooooooo lustig.
Erstens:
Meist werden diese Tätigkeiten so schwach vergütet, das ein deutscher Arbeiter in jedem Fall weiter mit ALG oder PeterHartz4 aufstocken muss. Die Löhne sind teilweise sittenwidrig. Arbeitskräfte aus osteuropäischen Ländern, in denen der Durchschnittsverdienst bei 1,87 Euro wie in Rumänien liegt, empfinden das als Paradies.
Zweitens:
Wenn der Mindestlohn auf dem Feld eingeführt wird, sollte das Jobcenter auch die Arbeitslosen vermitteln. Es gibt genug gesunde Menschen, die gern Arbeiten würden, dann aber für 8,50 die Stunde. Und wer dann gesund ist und sich weigert, den darf das Jobcenter meiner Meinung nach auch gern sanktionieren. Voraussetzung ist aber ein Lohn der nicht wie aktuell um die 3 - 4 Euro liegt, denn das ist Sklavenarbeit. Im Endeffekt werden die Menschen aus Osteuropa ausgebeutet, damit Sie im Frühjahr den Spargel reinschieben können.
Aber das verstehen Sie nicht, wollen Sie nicht verstehen und können es nicht. Es ist eben die Muppet-Show.
___________________________________________
Anmerk. d. Red.: Die Diskussion ist beendet.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.