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Mi, 00:30 Uhr
02.04.2014

Anekdoten mit Brigitte Jost

Die Senioren vom WB 4 trafen sich im Juventas um einen lockeren Anekdoten-Nachmittag mit Brigitte Jost zu genießen. Die Lachmuskeln wurden hier doch recht strapaziert.

Nach der Begrüßung durch die Wohnbezirksvorsitzende Christa Groß wurde die Kaffeetafel eröffnet. Das Juventas Team hatte wieder köstliche Kuchen selbst gebacken. Nun übernahm Brigitte Jost das Zepter für diesen Nachmittag. Sie hatte im Gepäck viele Anekdoten, Gedichte, Begebenheiten.

Brigitte Jost (Foto: Thomas Leipold) Brigitte Jost (Foto: Thomas Leipold)

Sie berichtete und erzählte in der Mundart des „Kleinberndtener Plattdeutsch“. Mancher hatte etwas Mühe jedes Wort zu verstehen, aber im Zusammenhang bekam man doch immer mit, worum es eigentlich ging. Einige Wörter übersetzte sie auch ins Hochdeutsche. Sie berichtete unter anderem von dem alten aber immer noch üblichen Osterbrauch des Kohlenschlagens. Hier wird eine Kohle mit Stöcken von einem Startpunkt bis in die Kneipe vor den Tresen und viel, viel später auch dann auf dem gleichen Weg zurück geschlagen. Da der Kneipenaufenthalt etwas länger dauerte und man gelinde gesagt dem Alkoholgenuss fröhnte, war der Rückweg, wie Sie sich sicher vorstellen können teils sehr lustig, aber auch durch die leichte „Umnebelung“ etwas beschwerlich. Weitere Anekdoten berichteten von wahren Begebenheiten, Sitten und Gebräuchen.


Brigitte Jost


Eine Anekdote handelte von zwei Jungfräuleins zu Beginn des letzten Jahrhunderts, die bei einem Herrn Geheimrat und seiner adeligen Frau den Dienst antreten sollten und den Unterschied zwischen dem einfachen Volke und den Adeligen kennen lernen sollten. Was sich alles bis zur Ankunft der beiden Mädels bei den Herrschaften ereignete und wie man diesen gewissen Standesunterschied feststellen kann, das verrate ich hier verständlicherweise nicht. Laden Sie doch Frau Jost einmal zu Ihrer Veranstaltung ein und erleben Sie Frau Jost mit ihrer Mundart life.

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Selbst aus einem Arztbesuch hat sie eine witzige und beschwingte Anekdote selbst geschrieben und vorgetragen. Auch vom fuulen Zahne (dem faulen Zahn), dem Leiden dadurch und den diversen aber misslungenen Versuchen mit Hausmittelchen den Schmerz abzutöten konnte sie gekonnt auf Platt berichten. Sie können sich sicher auch die herzhaften Lacher unsererseits vorstellen. Selbst für das Märchen vom Rotkäppchen fand sie eine eigene Version und Dichtung. Einfach herrlich.

Leider werden solche Mundarten durch die heutige junge Generation kaum noch gesprochen und gepflegt. Und so wird es eines Tages sein, dass die erst durch die Mundart so köstlich und amüsant werdenden Reime und Verse nur noch in Büchern und Chroniken zu finden sein werden. Eigentlich sehr schade, finde ich jedenfalls.

Christa Groß bedankte sich recht herzlich mit einem Blumenstrauß und einem Präsent bei Frau Jost für diesen sehr amüsanten und schönen Nachmittag.

Thomas Leipold
WB 4 der VS
Brigitte Jost (Foto: Thomas Leipold)
Brigitte Jost (Foto: Thomas Leipold)
Brigitte Jost (Foto: Thomas Leipold)
Brigitte Jost (Foto: Thomas Leipold)
Autor: khh

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