Fr, 00:14 Uhr
04.04.2014
Zeichen der Zeit nicht erkannt!
Eleonore Mühlbauer: Reinholz hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt! Dazu eine Meldung der Thüringer Landtagsfraktion zu den Äußerungen des Thüringer Landwirtschaftsministers bei der Landwirtschaftskonferenz im Kyffhäuserkreis...
Die Sprecherin für Landwirtschaft, Naturschutz und Tierschutz der SPD-Fraktion Eleonore Mühlbauer kann das Entsetzen der Landrätin Antje Hochwind über die Äußerungen von Minister Reinholz bei der Landwirtschaftskonferenz im Kyffhäuserkreis gut verstehen. Anstatt sich mit viel Polemik der Gunst von Großkonzernen der Fleischindustrie zu versichern, sollte sich der Minister lieber der Ängste und Bedenken der Bürger annehmen und sich mit Sachargumenten in die Diskussion einbringen.
So kann man nicht mit den Anliegen der Menschen im ländlichen Raum umgehen, kommentiert Mühlbauer die Aussagen von Reinholz. Das sei eine Frage der politischen Kultur. Projekte mit solch enormer Tragweite für die Region müssten unter Einbeziehung der Argumente aller Betroffenen diskutiert werden, um zu konstruktiven Lösungen zu kommen.
Dass es dem Minister nicht um eine seriöse Debatte in dieser Angelegenheit gehe, zeige auch, dass er mit schier falschen Argumenten in die Diskussion einstieg: Entgegen der Aussagen Reinholz‘, haben wir in Thüringen und Deutschland eine Überproduktion an Fleisch und konstatieren zugleich einen zunehmenden Preisverfall bei Fleischwaren, betont die Fachpolitikerin Mühlbauer.
Die Gespräche mit Bürgern, Verbänden und Produzenten bei unserer Veranstaltung zur Intensivtierhaltung vergangene Woche haben gezeigt, dass immer mehr Produktion bei sinkenden Preisen der falsche Weg ist, um zu einer nachhaltig ökologischen und ökonomischen Landwirtschaft zu gelangen. Neue Regulierungen beim Tierschutz ab 2017 und ein verändertes Verbraucherverhalten zu mehr Klasse statt Masse bedürfen eines Umdenkens bei der Fleischproduktion. Reinholz hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt, kritisiert Mühlbauer.
Elisabeth Lier
Pressesprecherin
Autor: khhDie Sprecherin für Landwirtschaft, Naturschutz und Tierschutz der SPD-Fraktion Eleonore Mühlbauer kann das Entsetzen der Landrätin Antje Hochwind über die Äußerungen von Minister Reinholz bei der Landwirtschaftskonferenz im Kyffhäuserkreis gut verstehen. Anstatt sich mit viel Polemik der Gunst von Großkonzernen der Fleischindustrie zu versichern, sollte sich der Minister lieber der Ängste und Bedenken der Bürger annehmen und sich mit Sachargumenten in die Diskussion einbringen.
So kann man nicht mit den Anliegen der Menschen im ländlichen Raum umgehen, kommentiert Mühlbauer die Aussagen von Reinholz. Das sei eine Frage der politischen Kultur. Projekte mit solch enormer Tragweite für die Region müssten unter Einbeziehung der Argumente aller Betroffenen diskutiert werden, um zu konstruktiven Lösungen zu kommen.
Dass es dem Minister nicht um eine seriöse Debatte in dieser Angelegenheit gehe, zeige auch, dass er mit schier falschen Argumenten in die Diskussion einstieg: Entgegen der Aussagen Reinholz‘, haben wir in Thüringen und Deutschland eine Überproduktion an Fleisch und konstatieren zugleich einen zunehmenden Preisverfall bei Fleischwaren, betont die Fachpolitikerin Mühlbauer.
Die Gespräche mit Bürgern, Verbänden und Produzenten bei unserer Veranstaltung zur Intensivtierhaltung vergangene Woche haben gezeigt, dass immer mehr Produktion bei sinkenden Preisen der falsche Weg ist, um zu einer nachhaltig ökologischen und ökonomischen Landwirtschaft zu gelangen. Neue Regulierungen beim Tierschutz ab 2017 und ein verändertes Verbraucherverhalten zu mehr Klasse statt Masse bedürfen eines Umdenkens bei der Fleischproduktion. Reinholz hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt, kritisiert Mühlbauer.
Elisabeth Lier
Pressesprecherin
