Di, 15:44 Uhr
27.05.2014
Die meisten Flecken sind harmlos
Die 92 Thüringer Hautärzte sowie speziell qualifizierte Allgemeinmediziner haben mit einer Informationskampagne zur Hautkrebs-Früherkennung begonnen. Unter dem Motto Die meisten Flecken sind harmlos. Welche nicht, sagt Ihnen Ihr Haus- oder Hautarzt. beraten sie Ihre Patienten über Möglichkeiten der Hautkrebs-Vorsorge und Früherkennung...
Im Mittelpunkt stehen dabei die Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchungen bzw. die Hautkrebs-Screenings, die Patienten im Alter ab 35 Jahren alle zwei Jahre in Anspruch nehmen können. Die Ärzte geben aber auch Alltagstipps, zum Beispiel zum individuellen Hauttyp, zum Verhalten in der Sonne oder zur Hautpflege.
Die bundesweite Aktion wird vom Bundesverband der Deutschen Dermatologen, von der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unterstützt. Bundesweit nutzt nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung nur jeder dritte Bundesbürger über 35 Jahre seinen Anspruch auf Hautkrebs-Früherkennung.
In Thüringen ist die Zahl der Menschen, die zur Hautkrebs-Früherkennung gehen, zwar von rund 165.000 im Jahr 2012 auf rund 175.000 im Jahr 2013 gestiegen. Nach Ansicht des Landesverbandes Thüringen des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen sind das jedoch nach wie vor zu wenige. Die stellvertretende Landesvorsitzende des Verbandes, Priv.-Doz. Dr. med. habil. Kirsten Jung, sagte: Durch die regelmäßigen Hautkrebs-Screenings
werden Anomalien frühzeitig entdeckt. Dadurch kann der Arzt, wenn nötig, schnell eingreifen und heilen.
Eine Umfrage unter Patienten hat zudem ergeben, dass sie die Untersuchungen als wenig belastend empfinden. Jung verwies darauf, dass mehrere Krankenkassen die Screenings schon für Mitglieder unter 35 Jahren anbieten.
Auch die 1. Vorsitzende des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen, Dr. med. Annette Rommel, wirbt nachdrücklich: Die Kombination aus Gespräch, Untersuchung und Vorsorgeberatung gibt den Patienten vor allem Sicherheit und im Falle eines Verdachts die Möglichkeit, diesen rechtzeitig abklären zu lassen.
Autor: redIm Mittelpunkt stehen dabei die Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchungen bzw. die Hautkrebs-Screenings, die Patienten im Alter ab 35 Jahren alle zwei Jahre in Anspruch nehmen können. Die Ärzte geben aber auch Alltagstipps, zum Beispiel zum individuellen Hauttyp, zum Verhalten in der Sonne oder zur Hautpflege.
Die bundesweite Aktion wird vom Bundesverband der Deutschen Dermatologen, von der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unterstützt. Bundesweit nutzt nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung nur jeder dritte Bundesbürger über 35 Jahre seinen Anspruch auf Hautkrebs-Früherkennung.
In Thüringen ist die Zahl der Menschen, die zur Hautkrebs-Früherkennung gehen, zwar von rund 165.000 im Jahr 2012 auf rund 175.000 im Jahr 2013 gestiegen. Nach Ansicht des Landesverbandes Thüringen des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen sind das jedoch nach wie vor zu wenige. Die stellvertretende Landesvorsitzende des Verbandes, Priv.-Doz. Dr. med. habil. Kirsten Jung, sagte: Durch die regelmäßigen Hautkrebs-Screenings
werden Anomalien frühzeitig entdeckt. Dadurch kann der Arzt, wenn nötig, schnell eingreifen und heilen.
Eine Umfrage unter Patienten hat zudem ergeben, dass sie die Untersuchungen als wenig belastend empfinden. Jung verwies darauf, dass mehrere Krankenkassen die Screenings schon für Mitglieder unter 35 Jahren anbieten.
Auch die 1. Vorsitzende des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen, Dr. med. Annette Rommel, wirbt nachdrücklich: Die Kombination aus Gespräch, Untersuchung und Vorsorgeberatung gibt den Patienten vor allem Sicherheit und im Falle eines Verdachts die Möglichkeit, diesen rechtzeitig abklären zu lassen.
