Sa, 00:20 Uhr
31.05.2014
CDU Stammtisch in Greußen
Trotz gerade überstandenem Wahl-Stress hatte sich Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) am gestrigen Freitag zum Stammtisch nach Greußen aufgemacht. Und es gab genügend Themen....
Und der Stammtisch im Goldenen Löwen war stark besucht. Eingeladen hatten die Ortsvorsitzende Susanne Klein und Kreisvorsitzender Jens Krautwurst.
Susanne Klein, Jens Krautwurst, Christine Lieberknecht, Landtagsmitglied Manfred Scherer und Bundestagsmitglied Johannes Selle (beide CDU)
Schwerpunkt in der Diskussion war natürlich die nicht mehr hinnehmbaren Verhältnisse an der Bundesstraße 4. Klare Aussage der Ministerpräsidentin: Notwendigkeit des Ausbaus der B4, insbesondere der Ortsumfahrung Greußen, ist unbestritten. Sie will sich weiter für den Ausbau der B4 einsetzen.
Angesprochen von einem Bürger aus Greußen wurde auch die Problematik fehlender Radweg an der B4. Laut Planungen B4 sei auch beim möglichen Ausbau kein Radweg vorgesehen. Hier zeigte sich die Ministerpräsidentin überrascht, denn nach ihrer Meinung sei bei einer Sanierung einer Bundesstraße der straßenbegleitende Bau eines Radweges notwendig und nannte als Beispiel die B7.
Ergänzend forderte ein Bürger, dass auch an einem Ausbau der Radwege nach Nordhausen (B4) und den Kyffhäuser (B85) aus touristischer Sicht gedacht werden muss.
Angesprochen von der Bürgerinitiative Verkehrsberuhigte Neustadt Greußen war auch die Problematik der schlecht ausgebauten Straßen in diesem Bereich. Schnellhilfe konnte sie nicht versprechen, will das aber prüfen lassen.
Keine Frage aber eine klare Aussage kam von einem Bürger zum Thema Bildungspolitik. Mit Blick auf die kommende Landtagswahl und einer möglichen neuen Zusammensetzung des Kabinetts sagte er zu Lieberknecht:
Matschie (SPD) nicht wieder zum Thüringer Bildungsminister machen, das ist ein Verbrechen an der Jugend.
Hinweise mit unterschwelliger Kritik kam auch zum Thema Zentralisierung der Berufsausbildung. Wer einen Auszubildenden für den Beruf des Tischlers in Greußen gewinnt muss ihm klarmachen, dass die Berufsschulausbildung in Leinefelde erfolgen muss. Die Fahrerei ist für Jugendliche kaum zu lösen und für Auszubildende gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten in Leinefelde.
Viel diskutiert wurde auch das Thema Bau. So wurden einige Bausünden angesprochen, wie der sehr unansehnliche Zustand des Bahnhofs Greußen. Diskutiert wurde auch der seit Jahrzehnten fehlende Flächennutzungsplan.
Selle dankte der Ministerpräsidentin für ihr kommen und ging dann kurz auf die vergangenen Wahlen ein. Wir sind als CDU leider nicht gewachsen, aber auch nicht eingebrochen und bleiben die stärkste Kraft im Kreis.
Mit Blick auf die Landtagswahlen sagte er, Das Land steht gut da und da darf es keine Unterbrechung geben.
Auch Lieberknecht hatte den Wählern und Wahlhelfern gedankt. Welches sind die wichtigsten vier Schwerpunkt aufgaben für das Land? In der Reihenfolge von der Ministerpräsidentin genannt.
1. Arbeit und Abbau Arbeitslosigkeit. Sie zeigte sich zufrieden, dass der Kyffhäuserkreis bei einer Studie in der Dynamik unter die Top Ten in Deutschland kam.
2. Bildung braucht Angebote für alle Altersgruppen
3. Ärztliche Versorgung für jung und alt.
4. Schnelles Internet in Thüringen.
Aber auch Themen wie Gnauk, Riewien und THC wurde nicht ausgespart. Zu letzteren sagte Sie, wird wird sich für die Handballerinnen in der Hallenfrage eine Lösung finden.
Zum Abschluss gab es noch ein kleines Erinnerungsgeschenk mit Produkten aus der Region Greußen.
Autor: khhUnd der Stammtisch im Goldenen Löwen war stark besucht. Eingeladen hatten die Ortsvorsitzende Susanne Klein und Kreisvorsitzender Jens Krautwurst.
Susanne Klein, Jens Krautwurst, Christine Lieberknecht, Landtagsmitglied Manfred Scherer und Bundestagsmitglied Johannes Selle (beide CDU)
Schwerpunkt in der Diskussion war natürlich die nicht mehr hinnehmbaren Verhältnisse an der Bundesstraße 4. Klare Aussage der Ministerpräsidentin: Notwendigkeit des Ausbaus der B4, insbesondere der Ortsumfahrung Greußen, ist unbestritten. Sie will sich weiter für den Ausbau der B4 einsetzen.
Angesprochen von einem Bürger aus Greußen wurde auch die Problematik fehlender Radweg an der B4. Laut Planungen B4 sei auch beim möglichen Ausbau kein Radweg vorgesehen. Hier zeigte sich die Ministerpräsidentin überrascht, denn nach ihrer Meinung sei bei einer Sanierung einer Bundesstraße der straßenbegleitende Bau eines Radweges notwendig und nannte als Beispiel die B7.
Ergänzend forderte ein Bürger, dass auch an einem Ausbau der Radwege nach Nordhausen (B4) und den Kyffhäuser (B85) aus touristischer Sicht gedacht werden muss.
Angesprochen von der Bürgerinitiative Verkehrsberuhigte Neustadt Greußen war auch die Problematik der schlecht ausgebauten Straßen in diesem Bereich. Schnellhilfe konnte sie nicht versprechen, will das aber prüfen lassen.
Keine Frage aber eine klare Aussage kam von einem Bürger zum Thema Bildungspolitik. Mit Blick auf die kommende Landtagswahl und einer möglichen neuen Zusammensetzung des Kabinetts sagte er zu Lieberknecht:
Matschie (SPD) nicht wieder zum Thüringer Bildungsminister machen, das ist ein Verbrechen an der Jugend.
Hinweise mit unterschwelliger Kritik kam auch zum Thema Zentralisierung der Berufsausbildung. Wer einen Auszubildenden für den Beruf des Tischlers in Greußen gewinnt muss ihm klarmachen, dass die Berufsschulausbildung in Leinefelde erfolgen muss. Die Fahrerei ist für Jugendliche kaum zu lösen und für Auszubildende gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten in Leinefelde.
Viel diskutiert wurde auch das Thema Bau. So wurden einige Bausünden angesprochen, wie der sehr unansehnliche Zustand des Bahnhofs Greußen. Diskutiert wurde auch der seit Jahrzehnten fehlende Flächennutzungsplan.
Selle dankte der Ministerpräsidentin für ihr kommen und ging dann kurz auf die vergangenen Wahlen ein. Wir sind als CDU leider nicht gewachsen, aber auch nicht eingebrochen und bleiben die stärkste Kraft im Kreis.
Mit Blick auf die Landtagswahlen sagte er, Das Land steht gut da und da darf es keine Unterbrechung geben.
Auch Lieberknecht hatte den Wählern und Wahlhelfern gedankt. Welches sind die wichtigsten vier Schwerpunkt aufgaben für das Land? In der Reihenfolge von der Ministerpräsidentin genannt.
1. Arbeit und Abbau Arbeitslosigkeit. Sie zeigte sich zufrieden, dass der Kyffhäuserkreis bei einer Studie in der Dynamik unter die Top Ten in Deutschland kam.
2. Bildung braucht Angebote für alle Altersgruppen
3. Ärztliche Versorgung für jung und alt.
4. Schnelles Internet in Thüringen.
Aber auch Themen wie Gnauk, Riewien und THC wurde nicht ausgespart. Zu letzteren sagte Sie, wird wird sich für die Handballerinnen in der Hallenfrage eine Lösung finden.
Zum Abschluss gab es noch ein kleines Erinnerungsgeschenk mit Produkten aus der Region Greußen.






