Mi, 19:10 Uhr
11.06.2014
Zeughaus Schwarzburg im Vortragsabend
Das Fürstliche Zeughaus Schwarzburg. Geschichte und Perspektive steht im Mittelpunkt eines Vortrags von Referent Jens Henkel, stellv. Direktor und Kustos am Landesmuseum Schloss Heidecksburg, Rudolstadt in der nächsten Woche.
Beginn ist Dienstag, der 17. Juni, um 19.30 Uhr, im Festsaal von Schloss Frankenhausen (Regionalmuseum).
Schloss Schwarzburg im Thüringer Wald war einst die namensgebende Stammburg für die Grafen und späteren Fürsten von Schwarzburg, die zwischen 1339 und 1918 ebenso die Stadt Frankenhausen und die umliegenden Dörfer zu ihrem Herrschaftsbereich zählten. Den südlichen Abschluss von Schloss Schwarzburg bildet das erstmals im 16. Jahrhundert erwähnte Zeughaus.
Bis hinein ins 18. Jahrhundert diente es als Waffenarsenal. Während es diese Funktion verlor, wurde die Waffensammlung bereits frühzeitig als fürstliche Schausammlung präsentiert. Als 1940 die Reichsregierung den Entschluss fasste, Schloss Schwarzburg zu einem Reichsgästehaus umzubauen, wurde die Waffensammlung nach Schloss Heidecksburg in Rudolstadt verbracht und ist seit dieser Zeit nur in einer kleinen Auswahl zu besichtigen.
Der Umbau wurde nie zu Ende geführt und hinterließ nicht allein ein teils zerstörtes Schloss, sondern auch das Zeughaus als eine einsturzgefährdete Anlage. Erst seit 2008 sind Baumaßnahmen im Gange, die zum Ziel haben, das Zeughaus umfassend zu sanieren und zu einem Ausstellungsgebäude zu machen. Ab 2017 sollen Besucher wieder die Möglichkeit haben, die älteste und einzig noch erhaltene fürstliche Zeughaussammlung in Deutschland an ihrem ursprünglichen Platz zu besichtigen.
Unser Referent, Jens Henkel, stellvertretender Direktor am Thüringischen Landesmuseum Schloss Heidecksburg, bietet nicht allein Einblicke in eine rund 500jährige Geschichte des Zeughauses, sondern gibt Einblicke in die gegenwärtigen Planungen und die Perspektive für Nutzung und Funktion einer Anlage, die in ihrer Art im deutschsprachigen Raum ein Alleinstellungsmerkmal besitzt. Nur hier würde ein über 500 Jahre gewachsener, mehr als 4.000 Objekte umfassender Sammlungsbestand auf etwa 550 m² Fläche ausgestellt werden.
Lassen Sie sich mit dem Vortrag zu einem einmaligen Zeitzeugnis thüringischer Geschichte entführen.
Ihr Museumsteam
Autor: khhBeginn ist Dienstag, der 17. Juni, um 19.30 Uhr, im Festsaal von Schloss Frankenhausen (Regionalmuseum).
Schloss Schwarzburg im Thüringer Wald war einst die namensgebende Stammburg für die Grafen und späteren Fürsten von Schwarzburg, die zwischen 1339 und 1918 ebenso die Stadt Frankenhausen und die umliegenden Dörfer zu ihrem Herrschaftsbereich zählten. Den südlichen Abschluss von Schloss Schwarzburg bildet das erstmals im 16. Jahrhundert erwähnte Zeughaus.
Bis hinein ins 18. Jahrhundert diente es als Waffenarsenal. Während es diese Funktion verlor, wurde die Waffensammlung bereits frühzeitig als fürstliche Schausammlung präsentiert. Als 1940 die Reichsregierung den Entschluss fasste, Schloss Schwarzburg zu einem Reichsgästehaus umzubauen, wurde die Waffensammlung nach Schloss Heidecksburg in Rudolstadt verbracht und ist seit dieser Zeit nur in einer kleinen Auswahl zu besichtigen.
Der Umbau wurde nie zu Ende geführt und hinterließ nicht allein ein teils zerstörtes Schloss, sondern auch das Zeughaus als eine einsturzgefährdete Anlage. Erst seit 2008 sind Baumaßnahmen im Gange, die zum Ziel haben, das Zeughaus umfassend zu sanieren und zu einem Ausstellungsgebäude zu machen. Ab 2017 sollen Besucher wieder die Möglichkeit haben, die älteste und einzig noch erhaltene fürstliche Zeughaussammlung in Deutschland an ihrem ursprünglichen Platz zu besichtigen.
Unser Referent, Jens Henkel, stellvertretender Direktor am Thüringischen Landesmuseum Schloss Heidecksburg, bietet nicht allein Einblicke in eine rund 500jährige Geschichte des Zeughauses, sondern gibt Einblicke in die gegenwärtigen Planungen und die Perspektive für Nutzung und Funktion einer Anlage, die in ihrer Art im deutschsprachigen Raum ein Alleinstellungsmerkmal besitzt. Nur hier würde ein über 500 Jahre gewachsener, mehr als 4.000 Objekte umfassender Sammlungsbestand auf etwa 550 m² Fläche ausgestellt werden.
Lassen Sie sich mit dem Vortrag zu einem einmaligen Zeitzeugnis thüringischer Geschichte entführen.
Ihr Museumsteam

