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Fr, 15:18 Uhr
04.07.2014

Neues aus Berlin (40)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Johannes Selle (CDU) zum Thema: „Griechenland" und stellt fest, Reformanstrengungen Griechenlands seit zwei Jahren erfolgreich

Die finanziellen Bürgschaften für die in Not geratenen Staaten in der Finanzkrise sind dem Bundestag nicht leicht gefallen. Mit großer Aufmerksamkeit wird deshalb verfolgt, welche Wirkungen die Beschlüsse erzielen. Als stellv. Mitglied im Finanzausschuss nahm der Thüringer Bundestagsabgeordnete Johannes Selle an einem Gespräch mit dem Staatssekretär im griechischen Finanzministerium, Herrn Christos Staikuras, teil.

Im Zentrum des Gesprächs standen der gegenwärtige Zustand der griechischen Wirtschaft, des Finanzsektors sowie deren weitere Entwicklungsaussichten. Mit Zuversicht und Optimismus hielt Staikuras seine Einführung. „Die bisherigen Ergebnisse des schmerzhaften Reformprozesses bestätigen die Griechen und uns darin, dass all die Mühen nicht umsonst waren„ bilanziert Johannes Selle MdB das Treffen mit Staatssekretär.


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Griechenland wurde in den vergangenen Jahren durch mehrere Rettungspakete vor dem Staatsbankrott bewahrt. Seither durchlebt die griechische Bevölkerung einen Reformprozess, der mit drastischen Einschnitten verbunden ist.
Johannes Selle MdB legt in diesem Zusammenhang jedoch Wert auf die Feststellung, dass nur eine grundlegende Sanierung des Systems nachhaltiges Wachstum durch Investitionen schaffen kann. Viele der vor gut zwei Jahren gesetzten Ziele konnten erreicht bzw. sogar übertroffen werden. Nach Jahren des Rückgangs liegt das Volumen der ausländischen Direktinvestitionen heute bereits über dem Niveau des Jahres 2007. Die Nettoneuverschuldung, die in der Eurozone maximal 3% des BIP betragen darf, lag in Griechenland in 2013 bei lediglich 2,1% und damit unterhalb des europäischen Durchschnitts von 3,1 %. Darüber hinaus liegt Griechenland im Plan was die Rückzahlungen seiner Schulden betrifft.

„Die wirtschaftliche Erholung Griechenlands ist ein Beispiel für gelebte Solidarität in Europa“ betont MdB Selle.

„Griechenland ist noch nicht über dem Berg“ mahnt er weiter und ergänzt, dass „Europa stark ist, wenn es zusammenhält. Griechenland beweist, dass die Skeptiker und Gegner Europas diese Stärke nicht kennen und mit ihren Bestrebungen eine Schwächung nicht nur Europas als Ganzes, sondern auch der Nationalstaaten heraufbeschwören“.

Wahlkeisbüro Johannes Selle
Autor: khh

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