Di, 21:08 Uhr
09.09.2014
Wenn der Kaiser stirbt –
Herrschertor im Mittelalter so das Thema eines Vortrags im am nächsten Dienstag im Regionalmuseum Bad Frankenhausen. Hier kn mit den Einzelheiten...
Referentin am Dienstag, den 16. September, um 19.30 Uhr, im Festssal von Schloss Bad Frankenhausen ist Frau Knopik, Leiterin Museum Kloster und Kaiserpflaz Memleben.
Am 19. Juli diesen Jahres wurde im Museum Kloster und Kaiserpfalz Memleben die neue Dauerausstellung Wenn der Kaiser stirbt - Der Herrschertod im Mittelalter eröffnet. Neben der neuen Ausstellung sind nun auch neue Räumlichkeiten des Klosters wieder zugänglich und können neu entdeckt werden. Insbesondere genannt sei hier der bisher einsturzgefährdete Treppenturm im Klausurhof.
Doch wovon handelt die neue Ausstellung? Ohne den Tod der beiden Herrscher König Heinrich I. (um 876-936) und Kaiser Otto des Großen (912-973) in Memleben und das damit verbundene Gedenkgeschehen ist die Entwicklung des Klosters Memleben um das Jahr 1000 als privilegierter geistlicher Konvent kaum erklärbar. Das Kloster wurde von Kaiser Otto II. gefördert, um seinem Seelenheil, dem Seelenheil seiner Frau Theophanu und seines Vaters Otto I. zu dienen. Es stand eine Zeitlang auf einer Stufe mit anderen wichtigen Reichsklöstern. An Memleben lässt sich exemplarisch erklären, welchen Stellenwert das Memorialgeschehen in der mittelalterlichen Welt hatte.
Frau Knopik, Leiterin des Museums Kloster und Kaiserpfalz Memleben, wird uns auf eine Reise in eine äußerst spannende Zeitphase des Mittelalters mitnehmen. Eine Zeit, die ebenso interessant für Bad Frankenhausen. Im Jahr 998 schenkte Kaiser Otto III., Enkel Otto des Großen, dem Kloster in Memleben Anteile an den Salzsiedestätten unserer Stadt. 998 gilt in der Geschichte von Frankenhausen bekanntlich als das Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung und wurde 1998 feierlich begangen.
Ihr Museumsteam
Autor: khhReferentin am Dienstag, den 16. September, um 19.30 Uhr, im Festssal von Schloss Bad Frankenhausen ist Frau Knopik, Leiterin Museum Kloster und Kaiserpflaz Memleben.
Am 19. Juli diesen Jahres wurde im Museum Kloster und Kaiserpfalz Memleben die neue Dauerausstellung Wenn der Kaiser stirbt - Der Herrschertod im Mittelalter eröffnet. Neben der neuen Ausstellung sind nun auch neue Räumlichkeiten des Klosters wieder zugänglich und können neu entdeckt werden. Insbesondere genannt sei hier der bisher einsturzgefährdete Treppenturm im Klausurhof.
Doch wovon handelt die neue Ausstellung? Ohne den Tod der beiden Herrscher König Heinrich I. (um 876-936) und Kaiser Otto des Großen (912-973) in Memleben und das damit verbundene Gedenkgeschehen ist die Entwicklung des Klosters Memleben um das Jahr 1000 als privilegierter geistlicher Konvent kaum erklärbar. Das Kloster wurde von Kaiser Otto II. gefördert, um seinem Seelenheil, dem Seelenheil seiner Frau Theophanu und seines Vaters Otto I. zu dienen. Es stand eine Zeitlang auf einer Stufe mit anderen wichtigen Reichsklöstern. An Memleben lässt sich exemplarisch erklären, welchen Stellenwert das Memorialgeschehen in der mittelalterlichen Welt hatte.
Frau Knopik, Leiterin des Museums Kloster und Kaiserpfalz Memleben, wird uns auf eine Reise in eine äußerst spannende Zeitphase des Mittelalters mitnehmen. Eine Zeit, die ebenso interessant für Bad Frankenhausen. Im Jahr 998 schenkte Kaiser Otto III., Enkel Otto des Großen, dem Kloster in Memleben Anteile an den Salzsiedestätten unserer Stadt. 998 gilt in der Geschichte von Frankenhausen bekanntlich als das Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung und wurde 1998 feierlich begangen.
Ihr Museumsteam
