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Fr, 07:49 Uhr
19.09.2014

Ein Trinkbrunnen als Durstlöscher

Im Rahmen der Woche der Zahngesundheit wird die Ländrätin nächste Woche einen Trinkbrunnen für die Grundschule in Westerengel einweihen. Hierzu kam vor an eine Meldung zu diesem sehr interessanten und nachahmenswerten Projektes...



Wie sieht er aus? Kann man das Wasser aus der Leitung ohne Bedenken trinken? Werden die Kinder dieses Angebot annehmen?
Das fragten sich die Eltern und Lehrer der Grundschule Westerengel, bevor dieses Projekt umgesetzt wurde.

Antje Hochwind (SPD), als Landrätin des Kyffhäuserkreises und Dr. Andreeva, Ärztin im Gesundheitsamt des Kyffhäuserkreises, werden nächsten Donnerstag, 25. September 2014, die Einweihung eines Trinkbrunnens für die Schüler an der Grundschule in Westerengel im Rahmen des Tages der Zahngesundheit durchführen.

Hintergrund

Den Grundstein für dieses Projekt legten die Eltern der Kinder mit einer großzügigen Spende an den Förderverein der Schule. Frau Linsel, die Vorsitzende des Fördervereins kümmert sich seit einem Jahr engagiert um die Umsetzung dieser Idee. Dabei konnte sie auf Erfahrungen aus dem Gymnasium Greußen, wo es bereits einen Trinkbrunnen gibt, zurückgreifen. In Sachsen wurden bereits in ca. 100 Grundschulen Trinkbrunnen eingerichtet. Unterstützung für den Trinkbrunnen in Westerengel gab es vom Landratsamt, welches den Einbau in der Schule begleitete und finanzierte. Der Trinkwasser-Abwasserzweckverband (TAZ) steuerte ebenfalls Mittel zur Finanzierung des Projekts bei. Der Trinkbrunnen aus Granit wurde von der Firma Krause aus Greußen geliefert. Trinkflaschen werden an alle Kinder ausgeteilt und wurden gesponsert.

Die Eltern der Kinder brauchen sich nicht um die Qualität des Wassers zu sorgen. Der TAZ liefert Trinkwasser erster Güte, ein Lebensmittel, das laut Gesetz (Trinkwasserverordnung) von einwandfreier Qualität sein muss.

Die Abteilung Hygiene des Gesundheitsamtes entnimmt regelmäßig Wasserproben und lässt diese in einem Labor untersuchen.

Die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Frau Antje Hochwind (SPD), hofft, dass das Projekt Trinkbrunnen „Schule“ macht und es bald weitere Trinkbrunnen im Kreis geben wird.

Wer im Süden Europas unterwegs ist, findet sie überall- in Parks, Stadtzentren und öffentlichen Einrichtungen –Trinkbrunnen, den kostenlosen Durstlöscher für alle.

Trinkwasser aus der Leitung ist preiswert und gesund. Nach Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung benötigen Kinder im Grundschulalter bis zu einem Liter Flüssigkeit pro Tag. Süße Getränke haben allerdings nicht nur viele Kalorien, sondern sind auch schädlich für die Zähne. Ein Glas Cola (0,2l) kann bis zu 7 Stückchen Würfelzucker enthalten und Eistee sogar das doppelte.

Ganz auf zuckerhaltige Getränke zu verzichten ist zwar nicht notwendig, aber gerade in der Schule bietet sich das Wassertrinken an. Die Schüler müssen keine schweren Getränkeflaschen in die Schule tragen, sondern können ihre Flaschen am Trinkbrunnen füllen oder gleich trinken. Dafür gibt es zwei unterschiedliche Armaturen. Der frei zugängliche Trinkbrunnen ermöglicht es ihnen, sozusagen mitten im Spiel und in den Pausen den Durst zu löschen. Erfahrungen in anderen Schulen zeigen, dass diese "Selbstbedienung" sich positiv auf den Flüssigkeitskonsum der Kinder auswirken.
Autor: khh

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