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So, 12:59 Uhr
21.09.2014

Forum: Die "Umarmung"...

der Ukraine durch den Westen läuft weiter auf Hochtouren, so die Meinung eines Lesers in unserem Forum...

Nun ist das Assozierungsabkommen im EU Parlament und in der Ukraine zeitgleich beschlossen. Dieses Dokument stellte vor Monaten die Ukraine vor die Frage, entweder zum Westen oder zu Russland und war der Auslöser für die Krise in der Ukraine mit all ihren Folgen.

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Mitten in dieser Krise wurde dieses Abkommen erneut zur Abstimmung gestellt und man fragt sich, was das soll. Soll die Krise damit erneut befeuert und Russland weiter provoziert werden? Es ist nicht zu fassen, wie die EU ein Europa gegen und nicht mit Russland gestalten will. Die seltsame anbiedernde prowestliche Haltung des Präsidenten Poroschenko und des Ministerpräsidenten Jazenjuk, die sich schon als EU Mitglied sehen ist peinlich und wird obendrein durch die Natoübung in der Ukraine bestärkt.

Diese beiden Herren sehen die seltsamsten Dinge die Putin und Russland gegen die Ukraine unternehmen könnte, machen sie zu ihrer Wahrheit um die "Freunde" aus dem Westen zu Waffenlieferungen zu bewegen und die Ukraine in die
EU und die Nato aufzunehmen. Sie stehen für "gemeinsame Interessen" mit der EU und der Nato. Alles was den Russen schadet, mögen die Unterstellungen noch so grotesk sein, werden per Telefon oder Auftritten bei den neuen Freunden in die Welt posaunt und zu Wahrheiten stilisiert. Böser Putin, der sicher auch was auf dem Kerbholz hat, guter Westen und gute prowestliche Regierung in Kiew ist ein gefährliches Spiel und kann uns in Teufels Küche bringen. Das sind doch nicht die Antworten um die Krise zu lösen.

Wann endlich ist Schluss mit diesem Sanktionsgedönse? Längst wirken diese Sanktionen wie ein Bumerang in Europa und Obama lacht sich ins Fäustchen, wie einfach sich amerikanische Interessen durchsetzen lassen. Dennoch finde ich gut, das er Kiew keine Waffen liefern wird. Es bleibt die Frage, haben denn die westlichen Politiker Angst mit Putin zu reden? Passt es wirklich nicht in ihre Vorstellungswelt, das Putin russische Interessen, Interessen der russischen Menschen vertritt? Die Nato und die EU stehen mit ihren Interessen vor der Tür Russlands und nicht umgekehrt. Die Logik kann nur sein, redet miteinander und nehmt den Menschen die Angst vor einem neuen Unheil, an dem auch Deutschland beteiligt ist. Daran sollte auch eine deutscher Bundespräsident bei seinen zündelnden Reden denken.

Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Sven Svenson
21.09.2014, 13:12 Uhr
Dann gehen sie
Wenn Sie solch ein Russlandfreund sind, verstehe ich nicht, dass Sie dann noch hier sind. Liegt bestimmt daran, dass Sie in Russland (Mangels Meinungsfreiheit)nicht die Möglichkeit hätten solch einen Unsinn zu schreiben.Nicht Europa muss sich auf Russland einstellen. sondern genau andersherum. Die Russen haben wohl lang genug in Europa gewütet wie sie wollten.
Wolfi65
21.09.2014, 14:19 Uhr
Wenn ich das schon lese!
"Die Russen haben wohl lang genug in Europa gewütet....."
Hier hat Jemand nicht in Geschichte aufgepasst.
Das Deutsche Reich hat mit der Operation Barbarossa einen Angriffskrieg gegen Rußland geführt und diesen verloren und kapituliert.
Und zwar bedingungslos!
Niemand hat dabei die Dauer der Besatzung absehen können.
Dass die Besatzungszeit kein leichter Weg werden würde, war damals wohl Jeden bekannt.
Sofort nach dem Zusammenbruch hat der Russe an die Bevölkerung Essen verteilt.
Er hätte auch die Bevölkerung im Sowjetischen Sektor verhungern lassen- und die Ressourcen für die eigenen Soldaten verbrauchen können.
Nach so viel Verlusten auf Russischen Staatsgebiet, hätte ich es dem Ivan gar nicht verdenken können, wenn er sich gnadenlos am deutschen Volke für die Verbrechen gerächt hätte.
Hat er aber nicht.

Wir gehören mittlerweile einer westlichen Allianz an, welche sich im Moment sehr aggressiv gegenüber Rußland verhält. Was hat denn der Amerikaner seit Vietnam und Afghanistan schon alles für Kriege vom Zaun gebrochen?
Da hilft auch kein ständiges Kaugummi kauen und in die Kameras lächeln.
Was im Moment in der Ukraine geschieht ist das Ergebnis der ungezügelten Ausdehnung der NATO nach Osten.
Ich kann den Russen verstehen, wenn er etwas dagegen hat, dass die NATO Nukleare Mittelstreckenraketen an seine Westgrenzen aufstellt.
Es ist nicht verständlich, wieso gerade jetzt solche Handlungen durchgeführt werden, wo es doch kurzzeitig schien, dass der Weltfrieden in greifbarer Nähe gerückt ist.
Die aggressive Handlungsweise des Amerikaners wird nicht zu einer Beruhigung beitragen.
Zu oft und zu vorschnell hat sich Washington als die alleinige Weltmacht aufgespielt.
Man ist wohl immer noch der irrigen Meinung erlegen, dass ein atomarer Erstschlag gegen Moskau den Sieg erzwingen wird.
Sven Svenson
21.09.2014, 15:15 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
RWE
21.09.2014, 17:44 Uhr
Wer hat eigentlich zu entscheiden
was für Abkommen ein souveräner Staat unterschreiben darf und welches nicht? Wenn die Ukrainer Freihandel mit der EU wollen hat haben das die Russen zu akzeptieren. Sie köönen ja ihrerseits Zölle erheben.
Daß man in Moskau keine Nato will verstehe ich. Putin ist doch noch gemäßigt in diesem Land. Wer weiß was danach kommt. Da verstehe ich die osteuropäischen Staaten auch, daß sie in die Nato wollen.

Und ja, die Russen haben in Ungarn, der CSSR und der DDR gewütet. Als Frankreich sich 1966 teilweise aus der Nato zurückzog wurde es nicht besetzt...
Real Human
21.09.2014, 18:40 Uhr
Nur Putins „nützliche Idioten“ oder mehr?
Wenn ich manche Beiträge zum Ukraine-Konflikt und die darauf folgenden Kommentare lese, so frage ich mich, ob es den Verfassern wirklich um eine friedliche Beilegung geht oder darum, unverrückbare Überzeugungen immer wieder zum Besten zu geben, nach dem Motto: Wenn ich meine Halbwahrheiten nur lange genug unters Volk bringe, glaubt man mir am Ende schon!

Die nüchternen Fakten sehen anders aus: Die Annexion der Krim durch Russland war eindeutig ein Bruch des Völkerrechts. Das kann auch dadurch nicht gerechtfertigt werden, dass man der NATO eine gewaltsame Aufsplitterung Jugoslawiens unterstellt und nun so argumentiert, dass wenn die NATO so etwas tut, es nun auch Russland gestattet wäre quasi gleichzuziehen.

Das sowjetische Imperium ist (Zum Glück!) friedlich auseinander gebrochen. (Wäre das doch mit der Habsburger Monarchie am Anfang des 20. Jahrhunderts ebenso friedlich geschehen!) Wesentliche Ursachen für den Zerfall des „Sowjet“-imperiums waren die Einkreisung durch Staaten eines konkurrierenden Gesellschaftssystems und schließlich das forcierte Wettrüsten durch die Reagan-Administration. Gorbatschow hatte bei der Reform der ineffizienten Planwirtschaft alles andere als ein „glückliches Händchen“. Er war quasi eingeklemmt zwischen dem (in Wirklichkeit unrealistischen) „Star-Wars-Programm“ der Amerikaner und den Reformgegnern in den eigenen Reihen. Zusätzlich holten ihn die (nicht selbst verschuldeten) Sünden seiner Vorgänger ein. Sowohl die Zaren als auch die sozialistischen Gewaltherrscher hatten Russland bzw. die Sowjetunion und ihre Satellitenstaaten wie ein Völkergefängnis regiert. Boris Jelzin gab dem Imperium dann den Rest.

Überforderte oder auch krankhaft ehrgeizige Eliten waren oft die Verursacher von Zusammenbrüchen von Staaten; aber häufig waren auch die lange aufgestauten inneren Widersprüche einfach zu übermächtig. (Mit dieser These müssten auch Marxisten weitgehend übereinstimmen.)

Das Beste, was Jelzin für sein Land getan hat, war schließlich die Ernennung Putins zu seinem Nachfolger. Dieser versucht nun die Fehler seiner Vorgänger wiedergutzumachen, schert sich dabei aber wenig um die Prinzipien des Völkerrechtes.

Ich zitiere nun den Focus vom 21.09.2014:

Den Zusammenbruch der Sowjetunion bezeichnete Putin als die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts, und der von ihm eingesetzte Kulturminister forderte erst diese Woche auf einer „russischen Volksversammlung“, „nicht weiter in der eigenen Vergangenheit nach Wurmstichigem und Fehlern herumzugraben“: Es reicht mit der Selbstentlarvung! Unsere Geschichte ist eine Geschichte der Kriegs- und Arbeitsgroßtaten!“ (Zitatende)
(http://www.focus.de/politik/ausland/tid-27602/zum-60-geburtstag-des-zaren-die-sechs-groessten-putin-mythen-mythos-2-putin-ist-ein-sowjetnostalgiker_aid_833802.html)

Welch eine Arroganz und Selbstkritiklosigkeit drückt sich in solchen Formulierungen aus. (Ich gehe davon aus, dass der Focus richtig zitiert hat.)

Man stelle sich einmal vor, entsprechende Äußerungen kämen vom deutschen Bundespräsidenten, etwa: Es reicht jetzt endlich, ständig in der deutschen Vergangenheit nach Wurmstichigem und Fehlern herumzugraben. Unsere Geschichte ist eine Geschichte der Kriegs- und Arbeitsgroßtaten. Nur durch einen überforderten deutschen Kaiser sind wir in den 1. Weltkrieg geraten. Und Hitler war lediglich eine unglückliche Fügung der harten Folgen des Versailler Vertrages und der Weltwirtschaftskrise.

Keine heutige deutsche Regierung käme etwa auf die Idee, sich im Einverständnis mit Polen und Litauen aus Sicherheitsinteressen Teile Ostpreußens wieder zurückzuholen!

Der Bundespräsident handelte sehr angemessen, als er am 1. September 2014 auf der Westerplatte sprach:

„Die Geschichte lehrt uns, dass territoriale Zugeständnisse den Appetit von Aggressoren oft nur vergrößern. Die Geschichte lehrt uns auch, dass aus unkontrollierter Eskalation eine Dynamik entstehen kann, die sich irgendwann der Steuerung entzieht.“

Langsam frage ich mich, ob in großen Teilen der deutschen Linken nur Putins „nützliche Idioten“ das Wort führen oder ob schon mehr im Gange ist.
Glaskugel
21.09.2014, 19:37 Uhr
die ukraine gehört den russen
die ukrainer und der westen müssen endlich akzeptieren, dass die ukraine russischer einflussbereich ist. putin ist ein großer staatsmann der die sowjetunion unter seiner herrschaft wieder aufbauen möchte. dafür gebührt ihm dank. die ukrainer sollten das endlich akzeptieren und sich unterordnen. das hat herr reiber sehr gut erkannt. es geht schließlich um unser gas und unseren wohlstand.
henry12
21.09.2014, 21:13 Uhr
Joerg B.
Wenn Sie Menschen mit einer eigenen- und anderen Meinung als "Putins nützliche Idioten“ bezeichnen ,
beziehen Sie Ihre Geschichtskenntnisse offensichtlich von der Bundeszentrale für politische Bildung. Warum zitieren Sie nicht aus Putins Rede vor dem Deutschen Bundestag sondern aus einem Revolverblatt für Intellektuelle mit schlichten politischen Kenntnissen ?
Luftikus
21.09.2014, 21:46 Uhr
Russland und die Ukraine
Ja es ist verzwickt. Und wenn man die Kommentatoren liest, hat jeder ein wenig recht nach seiner Kenntnis. Doch hier sollten alle Akteure begreifen, vor allem die deutschen Politiker, das wir an politischen Machtgrenzen arbeiten. Da geht es nicht um den Ukrainer an sich, der könnte auch Gummibärchen heißen. Hier haben zwei westliche Parteien Interessen. Europa möchte gern die Ukraine nicht zuletzt wegen der Rohstoffe bzw. Bodenschätze. Damit hätte Putin wahrlich kein Problem, soweit sich die Ukraine neutral wie die Schweiz verhalten würde. Schlimmer ist, seit 1997 bereits mit der Nato-Ukraine-Charta abgeschlossen, welches ein Partnerschaftsvertrag, wobei die Ukraine an verschiedenen Einsetzen sich beteiligen wollte. Seit 2002 versucht man zunehmenst die Ukraine als Natopartner zu gewinnen. Die Nato vor allem die USA verschieben die Natogrenze immer weiter. Spaltete diese Grenze bis 1989 Deutschland, ist diese in 25 Jahren bis an Russland rangerückt. Statt Langstreckenraketen braucht man da nicht mehr. Drehen wir das Rad der Geschichte ein wenig zurück. Als die damalige Sowjetunion genau so schlau war wie die Nato heute erst, wollte Sie auf Kuba ihre Raketen stationieren. Damals hat sich die USA genauso gewehrt wie heute Putin. Die Sowjetunion führte als schlauer Gegner diese Interessen nicht weiter aus, jedoch wird Kuba bis heute mit Sanktionen von den USA belegt, weil sich KUBA den USA nicht unterwirft. Die ganze Welt schaut seit 50 Jahren zu.

Jedes Kind, was die Burgen-, Ritter- und Kriegsspiele auf dem PC haben, weiß was hier in der Ukraine geschieht. RUSSLAND schaut nicht länger zu! Und wer es bis heute nicht verstanden hat, die USA ist nicht der GOTT dieser Welt. Da war doch noch wer anders, die Russen. Und freundlicherweise stehen neben diesem die Chinesen. Was soll der noch von Europa brauchen, das bekommt er alles aus dem Land, wo seit 15 Jahren die Welt produzieren. Und China hat sich längst überall eingekauft. Es gibt doch kaum noch große amerikanische Unternehmen wo China keine Anteile hat.
Aber das interessieren über 50 Prozent der Deutschen nicht. Sie gehen nicht Wählen!
altmeister
22.09.2014, 12:58 Uhr
Wie bitte?
Das glaub ich ja nicht, die Ukraine gehört also, laut einem Kommentar, den Russen.
Wenn das so ist, da sind wir in den jungen Bundesländern also auch nicht sicher, waren diese ja mal sowas wie ein sowjetischer Ableger. Ich bin nur froh, dass diese Zeiten vorbei sind.
Andere wollen partout das alte Weltgefüge wieder haben, kommen aus dem Gestern oder sogar Vorgestern nicht raus.
Schön ist auch, dass es solch wissende Kommentatoren gibt, die, ohne die Situation selbst vor Ort kennengelernt zu haben, ihre Meinung als die einzig richtige darstellen wollen.
Egal, für welche Seite hier Partei ergriffen wird, ist die Meinung auf nicht persönlich nachprüfbaren Informationen aufgebaut und spiegelt daher immer auch die Quellen wider. Es können für jede mögliche Meinung immer die passenden Zitate gefunden werden, ist nur eine Frage der intensiven Suche.
Das gilt auch für den sich ständig wiederholenden Herrn Reiber.
Max Freiheit
22.09.2014, 13:08 Uhr
Die seit 1991 bestehende Autonome Republik Krim...
man denke einmal über die bedeutung AUTONOM nach! - hat in einem Referendum (das 2. nach 1994, das von Ukraine damals nicht anerkannt wurde) für die vollständige Unabhängigkeit votiert und sich anschliessen um die AUFNAHME in die RF beworben. Diesem Wunsch nach Beitritt wurde von der RF stattgegeben.

Nichts mit Annektion!

Der Annektions-Behauptung wiedersprechen auch regelmäßig die Mehrzahl aller Leute die sich von Berufswegen mit dem Völkerrecht befassen.
Was Politiker, "Journalisten" und andere Laberköpfe aber grundsätzlich nicht davon abhält, anhaltend etwas anderes zu BEHAUPTEN.

Übrigens: Zu diesem Referendum war auch die OSZE, neben 10.000 anderen, als Beobachter eingeladen. Die OSZE lehnte, anders als viele der andere übrigens, dankend ab.

Die teilnehmenden Beobachter aus vielen Ländern weltweit, auch etlichen aus der EU, konnten übrigens keine Unregelmäßigkeiten, und auch keine Bedrohung der Wahlberechtigten durch Bewaffnete feststellen. Diese Bewaffneten waren zu dem Zeitpunkt auch bereits wieder komplett verschwunden und auch im Stadtbild nicht mehr sichtbar.
Leser X
22.09.2014, 13:18 Uhr
Amerikas neue Strategie...
... wurde ja von Obama vor wenigen Monaten vorgestellt: Rüstungsausgaben verringern und dennoch überall auf der Welt Unfrieden stiften. Nützliche Idioten dafür gibt es nicht nur in der Ukraine...
360grad
22.09.2014, 14:35 Uhr
Luftikus
Ich kann Ihnen zu Ihrem Beitrag nur gratulieren. Wertungsfrei, präzise und LOGISCH!
Es geht, wie richtig von Ihnen beschrieben, nicht um Recht oder Unrecht, sondern, wie IMMER in der Politik, um INTERESSEN.
Die Kunst der Diplomatie besteht darin, diese Interessen angemessen zu berücksichtigen und abzuwägen und dadurch FRIEDEN zu halten. In diesem Zusammenhang unsern Bundespräsidenten zu erwähnen, findet nicht einmal bei allen FOCUS-Lesern Zustimmung(45 sehr interessante Kommentare).
Es ist einfach so: Russland ist auch eine GROSSMACHT und benimmt sich auch so. Genau, wie die beiden andern.
Ein Tipp an Luftikus:
Ein geistiges Duell bringt neue Erkenntnisse und Sichtweisen, allerdings nicht den Unbewaffneten.
I.H.
22.09.2014, 16:07 Uhr
Guck mal an, Russen sind schlau
die Russen, allen voran ihr Tiger- und Krokodiljäger Putin, sind fast so schlau wie ihre deutschen PC-Fans. In der Politik geht es also um Interessen - boooaaahhh ey! Wer hätte das gedacht?

Und weil Russenzar Putin und seine Diplomaten aus dem KGB Keller so besonders schlau und diplomatisch sind und alle anderen so doof, rückt die Nato immer weiter vor und steht kurz vor Moskau. Wenn das mal nicht nur eine geniale Strategie der Russen ist? Hat ja bei Napoleon und dem Führer schon mal geklappt.

Das Doofe an der ganzen Sache ist nur, dass es gar nicht die Nato ist, die nach Moskau marschiert, sondern dass sich nur geschundene, ausgebeutete, unterjochte kleine Völker wie Esten, Litauer, Ukrainer, Letten, Moldawier,... der Nato anschließen oder dies gern möchten.

Das machen diese kleinen verblendeten Völker bestimmt, weil es denen bei den Schlauen in Mütterchen Russland so gut gefallen hat. Oder lesen die da gar zu viel West-Presse und hören zu wenig Radio Moskau? Oh, Oh, Fragen über Fragen.
Wolfi65
22.09.2014, 16:40 Uhr
Ach ja die Unterdrückten Völker des Osten
Jede kleine Russenrepublik besinnt sich jetzt auf wundersame Weise ihrer ehemaligen Wurzeln und eigenen Kultur. Auch auf der britischen Insel will man sein eigenes Süppchen kochen. Vielleicht @Stadler Walldorf sollte Nordhausen - Salza sich von der Knechtschaft der Kreisstadt lossagen und die Unabhängigkeit erklären. Vielleicht sollte die UNO eine Pufferzone einrichten, damit es nicht zu Überfällen der Nordhäuser auf die Salzaer kommen kann. Und Nein, der Vergleich zur Ukraine hinkt nicht!
Max Freiheit
22.09.2014, 17:03 Uhr
Nicht die Russen haben...
Nordhausen (und etliche andere Städte) noch kurz vor Kriegsende und ohne echten militärischen Sinn faktisch dem Erdboden gleich gemacht!

Und nur eine von 4 Besatzungsmächten - nämlich die Russen - ist vor inzwischen 20 Jahren komplett abgezogen. Die Anderen sind, mit zusammen fast 60.000 Mann, immer noch im Land.

Nur mal so als Denkanstöße.
RWE
22.09.2014, 17:51 Uhr
Den Salzaern könnte man es nicht verübeln sich von Nordhausen zu lösen:-)
@Die Amis haben Massenmord aus der Luft betrieben, die Russen am Boden. (Massenvergewaltigungen und Mord an der Zivilbevökerung) Die Menschen aus Schlesien und Ostpreußen sind ja nicht ohne Grund geflohen. "Wir" haben in Rußland gewütet und haben einen industriellen Völkermord betrieben. Ein Verbrechen läßt sich nicht gegen ein anderes verrechnen.

Was das mit der Ukraine zu tun hat...?
Von mir aus sollen die Amis gehen. Aber fragen sie mal die Leute vor Ort, wo Stützpunkte geschlossen wurden.

Lieber Luftikus, den Russen geht es um ihre Sowjetunion 2.0, auch genannt eurasische Union. Die Ukraine wollte Freihandel mit der EU und keine Nato. Und mit der Ukraine fällt ein wesentlicher Bestandteil weg.
henry12
22.09.2014, 18:18 Uhr
Statler Waldorf
"Wenn das mal nicht nur eine geniale Strategie der Russen ist? Hat ja bei Napoleon und dem Führer schon mal geklappt." Schade, das leugnen von Völkermord in Deutschland nicht auch unter Strafe steht, sonst war das jetzt eine Anzeige. Das war ja wohl der Gipfel aller dämlichen Kommentare.
I.H.
22.09.2014, 18:52 Uhr
oh. oh, russischer Kommentator zu sein ist ein hartes Geschäft...
von welchem geleugnetem Völkermord und welcher Anzeige labern Sie hier eigentlich @henry12? Falls Sie erst gestern aus dem Ei gekrochen sind (was ich stark vermute), europäische Russlandfeldzüge bis kurz vor Moskau und die russische Strategie dazu gab es bisher zwei und zwar genau von denen, die ich hier angeführt habe.

Der Fakt hat nix mit geleugnetem Völkermord zu tun. Wie kommen Sie auf sonen Käse? Und was kann ich für Ihre nachweislichen grottenschlechten Geschichtskenntnisse? Warum überfällt denn nun Russland ständig seine Nachbarstaaten? Das wäre doch mal ein schönes Thema für die Zeitung. Wer will denn hier noch die ewige Leier der Putin Claqueure lesen? Der Bart von den Typen ist doch schon länger als der vom russischen Wunderheiler und Märchenerzähler Ras-Putin! :)
360grad
22.09.2014, 19:25 Uhr
er ist nicht dämlich,
er hatte nur Pech beim Denken.
Max Freiheit
22.09.2014, 23:33 Uhr
Wenn wir schon über Geschichte reden
und dinge wie die Vertreibung aus den Ostgebieten anführen, dann sollte man evtl auch kurz erwähnen wie es dazu kam und wie man im Osten gewütet hat, oder?

Da kommt man dann auch schnell zur Ukraine und dem dort seit kurzem so arg verehrten Stepan Bandera, einem Typen der so grausam und brutal war, daß sogar die Nazis Angst vor ihm und seiner Bande hatten.

Aber von den Amerikanern später, trotz Kriegsverbrecherprozess und nachgewiesener Beteiligung und Befehlens von mindestens 15.000 fachen Mordes, vorwiegend an Juden, aber auch Russen und Polen, geschützt wurde und bis in die 50er für die CIA und den MI6 arbeitete.

Ach so, er diente auch bis zum 14. Oktober 1959 dem BND bzw. der Gehlen-Truppe. Am nächsten Tag fiel er einem ihn seit langem suchenden Kommando zum Opfer.

Und damit sind wir wieder in Lvov, dem ehemaligen Lemberg, Zentrum der heutigen faschistischen Bewegung in der Ukraine.

Was noch vergessen wurde, die meisten der 1,5 Millionen Toten die die Vertreibung von ca. 15 Mio aus den Ostgebieten forderte, starben durch polnische Hände. Und Polen zählte diese deutschen zivilen Opfer auch noch zu den eigenen Verlusten und machte sie bei Reparationsforderungen gegen Deutschland geltend.

Wen mehr Details interessieren: Die Quellen sind seit 2007 und 2010 endlich zugänglich.
Der "Constantine Report" und natürlich "Richard Breitman and Norman J.W. Goda on the CIA's use of Ukrainian fascists in Chapter 5, page 81 - IWPCHI" wären da zu nennen.
Unvergessen auch Banderas Massaker von Drohobych, unweit der Stelle wo heute ihm und des Battailions "Nachtigall" zu Ehren (sic!) eine Satute steht.

Erklärt vielleicht auch warum man dort heute wieder gern SS-Runen und Hakenkreuze auf den Helmen und massenhaft deutsche Flecktarnuniformen, die bekanntlich Modellen der Waffen-SS sehr ähnelt, trägt...
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