Fr, 09:18 Uhr
31.10.2014
Das passende Grundstück für das Eigenheim
Die Immobilienpreise sind in Deutschland im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent gestiegen. Dies ergibt eine aktuelle Studie der Ratingagentur Standard & Poors. Für das Jahr 2015 wird für die Preise von Wohneigentum ein weiterer Anstieg von vier Prozent erwartet...
So kann der Bau auf eigenem Grundstück finanzielle Vorteile bieten, möchte man sich den Traum vom Eigenheim realisieren. Um allerdings das passende Grundstück zu finden, sollten neben Preis und Größe auch Lage und Verhältnisse genau geprüft werden. Wir zeigen auf, welche Kriterien für die Auswahl eines geeigneten Grundstücks beachtet werden sollten:
Die Beschaffenheit des Baugrunds ist die Basis für jede Bebauung. Ob ein mögliches Risiko im Boden durch Altlasten wie zum Beispiel durch Chemikalien oder Öl besteht, kann bei der zuständigen Baubehörde in Erfahrung gebracht werden. Dort sollte auch Auskunft über die frühere Nutzung des Grundstücks eingeholt werden um mögliche Risiken bereits im Vorfeld zu erkennen.
Bei der Nutzung des Grundstücks wird unterschieden in reine Wohnnutzung, reine gewerbliche Nutzung oder eine Wohn- und gewerblichen Nutzung. Welche Nutzung für das gewünschte Grundstück vorgesehen ist und welche bautechnischen Vorgaben maßgeblich sind, lässt sich dem Bebauungsplan entnehmen. Im Zweifel kann hier auch ein Bausachverständiger oder ein Architekt zu Rate gezogen werden.
Das Grundbuch sollte auf sogenannte Baulasten hin überprüft werden. Als Baulasten werden die Rechte Dritter am Grundstück bezeichnet. Dazu können zum Beispiel Wegerechte der Nachbarn gehören sowie eine Recht für Stromversorger, Leitungen über das Grundstück zu führen.
Die Umgebung spielt bei der Wahl des Grundstücks eine wichtige Rolle. Für Familien ist eine gute Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen von Vorteil. Aber auch die Nähe zu Geschäften, Ärzten, kulturellen Einrichtungen und eine schnelle Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind klare Pluspunkte. Neben diesen Umgebungsfaktoren sind natürlich auch Umweltfaktoren wichtig, um eine mögliche Lärmbelastung durch Hauptverkehrsstraßen oder Flugzeuge zu vermeiden.
Ist ein Grundstück voll erschlossen - das heißt, alle Medien wie beispielsweise Strom- oder Kanalleitungen liegen unmittelbar am oder sogar im Grundstück - kommen nach dem Kauf deutlich weniger Kosten auf den Bauherren zu als bei nicht oder nur zum Teil erschlossenen Bauland. Die Erschließungskosten sind nicht zu unterschätzen und müssen bei der Baufinanzierung sorgfältig eingeplant werden., empfiehlt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de.
Sind alle Punkte für die Auswahl des Wunschgrundstücks geklärt sollte die Finanzierung solide geplant werden. Neben dem reinen Kaufpreis sind Nebenkosten wie zum Beispiel Notarkosten, Grunderwerbssteuer, Maklergebühren, Vermessungs- und Erschließungskosten zu berücksichtigen. Wie die monatlichen Raten aus Zins und Tilgung bei unterschiedlichen Finanzierungsbeträgen und Beleihungssätzen ausfallen, kann schnell und einfach mit dem Baufinanzierungsrechner von Baufi24.de ermittelt werden.
Autor: redSo kann der Bau auf eigenem Grundstück finanzielle Vorteile bieten, möchte man sich den Traum vom Eigenheim realisieren. Um allerdings das passende Grundstück zu finden, sollten neben Preis und Größe auch Lage und Verhältnisse genau geprüft werden. Wir zeigen auf, welche Kriterien für die Auswahl eines geeigneten Grundstücks beachtet werden sollten:
Die Beschaffenheit des Baugrunds ist die Basis für jede Bebauung. Ob ein mögliches Risiko im Boden durch Altlasten wie zum Beispiel durch Chemikalien oder Öl besteht, kann bei der zuständigen Baubehörde in Erfahrung gebracht werden. Dort sollte auch Auskunft über die frühere Nutzung des Grundstücks eingeholt werden um mögliche Risiken bereits im Vorfeld zu erkennen.
Bei der Nutzung des Grundstücks wird unterschieden in reine Wohnnutzung, reine gewerbliche Nutzung oder eine Wohn- und gewerblichen Nutzung. Welche Nutzung für das gewünschte Grundstück vorgesehen ist und welche bautechnischen Vorgaben maßgeblich sind, lässt sich dem Bebauungsplan entnehmen. Im Zweifel kann hier auch ein Bausachverständiger oder ein Architekt zu Rate gezogen werden.
Das Grundbuch sollte auf sogenannte Baulasten hin überprüft werden. Als Baulasten werden die Rechte Dritter am Grundstück bezeichnet. Dazu können zum Beispiel Wegerechte der Nachbarn gehören sowie eine Recht für Stromversorger, Leitungen über das Grundstück zu führen.
Die Umgebung spielt bei der Wahl des Grundstücks eine wichtige Rolle. Für Familien ist eine gute Erreichbarkeit von Kindergärten und Schulen von Vorteil. Aber auch die Nähe zu Geschäften, Ärzten, kulturellen Einrichtungen und eine schnelle Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind klare Pluspunkte. Neben diesen Umgebungsfaktoren sind natürlich auch Umweltfaktoren wichtig, um eine mögliche Lärmbelastung durch Hauptverkehrsstraßen oder Flugzeuge zu vermeiden.
Ist ein Grundstück voll erschlossen - das heißt, alle Medien wie beispielsweise Strom- oder Kanalleitungen liegen unmittelbar am oder sogar im Grundstück - kommen nach dem Kauf deutlich weniger Kosten auf den Bauherren zu als bei nicht oder nur zum Teil erschlossenen Bauland. Die Erschließungskosten sind nicht zu unterschätzen und müssen bei der Baufinanzierung sorgfältig eingeplant werden., empfiehlt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de.
Sind alle Punkte für die Auswahl des Wunschgrundstücks geklärt sollte die Finanzierung solide geplant werden. Neben dem reinen Kaufpreis sind Nebenkosten wie zum Beispiel Notarkosten, Grunderwerbssteuer, Maklergebühren, Vermessungs- und Erschließungskosten zu berücksichtigen. Wie die monatlichen Raten aus Zins und Tilgung bei unterschiedlichen Finanzierungsbeträgen und Beleihungssätzen ausfallen, kann schnell und einfach mit dem Baufinanzierungsrechner von Baufi24.de ermittelt werden.