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Mo, 15:39 Uhr
17.11.2014

Software-Updates schützen vor Viren und Trojanern

Programm- und Software-Updates sollten aus IT-Sicherheitssicht regelmäßig installiert werden, dazu rät IT-Experte Tim Reichert vom TÜV Thüringen. Weitere Einzelheiten wie immer in Ihren Nordthüringer Online-Zeitungen...


Bei den Installationen dürfen sich PC-Nutzer nicht auf die Updates ihres Betriebssystems oder ihrer Office-Anwendung beschränken. Gerade Drittprogramme bergen oftmals Sicherheitslücken und öffnen Viren, Trojanern und Co. Tür und Tor.

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Jeder Windows-Benutzer kennt es, jeden zweiten Dienstag im Monat veröffentlicht Hersteller Microsoft neue Updates für seine Windows-Betriebssysteme und Office-Anwendungen. „Diese regelmäßig zu installieren, sollte heutzutage aus IT-Sicherheitssicht Pflicht sein“, sagt Tim Reichert, IT-Experte beim TÜV Thüringen. „Die Updates schließen immerhin bekannt gewordene oder unbekannte Lücken in der Software die sich Hacker, Viren und Trojaner zu Nutze machen können“, so Reichert.

Was aus Expertensicht jedoch meist sträflich vernachlässigt wird, sind die vielen nicht durchgeführten Updates von installierter Drittsoftware. „Gerade Programme wie Java Runtime Environment (kurz Java) und der Acrobat Reader seien an diese Stelle erwähnt. Es gibt mehrere Studien von Antivirenherstellern, die besagen, dass über 80 Prozent der Viren, Trojaner oder Rootkits allein durch veraltete Java-Versionen auf den Rechner gelangen.

Ebenso beliebt bei Virenprogrammieren ist der Acrobat Reader, hier können durch manipulierte PDF-Dokumente gezielt Viren auf den Opfer-PC installiert werden. Grundsätzlich gilt, je weiter verbreitet eine Software ist, desto interessanter ist sie für Angreifer“, erklärt Tim Reichert.

Aus diesem Grund empfiehlt der IT-Experte, die installierte Drittsoftware regelmäßig hinsichtlich ihrer Aktualität zu überprüfen. Turnusmäßig könnte das zusammen mit dem Windows-Update erfolgen. „Inzwischen bietet der Softwaremarkt sinnvolle Update-Tools, die oft auch als Freeware-Programme verfügbar sind“, verrät Tim Reichert.

„So muss nicht jede Software einzeln hinsichtlich ihrer Version geprüft werden, der automatische Scanner übernimmt diesen Job. Jetzt bleibt es Sache des Users, ob er auf ‚jetzt aktualisieren’ klickt. Empfehlungen für derartige Update-Software findet man in Internetforen oder bei Computerzeitschriften.

Nicht zu vernachlässigen sind inzwischen auch Hardwaretreiber, hier sind momentan neue Varianten von Viren im Umlauf, die sich Lücken in den Treibermodulen zu Nutze machen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt sich auch hier der Einsatz von Scannern.

Zu guter Letzt, der Tipp vom Profi: „Eines sollten sich User bewusst sein, durch ein Update kann es zu Kollisionen mit anderen installierten Programmen auf dem PC kommen. Bei kritischen Systemen sollte daher die Lauffähigkeit vorab in einer Testumgebung erprobt werden. Dazu können einschlägige Foren zu Rate gezogen werden.
Autor: red

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Kommentare
Harzer_jung
17.11.2014, 22:51 Uhr
wahnsinnsnews
Hmm naja, ich nutze diverse linuxsysteme, da kümmert sich das system selbst darum das es immer aktuell ist.
Flitzpiepe
18.11.2014, 08:42 Uhr
Was soll diese Hochnäsigkeit?
@Harzer_jung: Sie wissen es doch selber, dass es alles eine Frage der Nutzer-Einstellungen ist. Ein Windows-System aktualisiert sich genauso selbstständig wie ein Linux-System, wenn man das will. Genauso kann man das Linux-System anweisen, sich nicht automatisch zu aktualisieren.
Was soll also Ihre Aussage?
Sie hätten schreiben müssen, dass ein Linux-System vom Konzept her sicherer ist. Mehr aber nicht.
Der Nutzer kann aber auch dort alles zunichte machen.
Alex Gösel
18.11.2014, 10:56 Uhr
@Flitzpiepe
Dass nennt man wohl "piratische Transparenz". Mit sowas macht man sich, wie Sie festgestellt haben, keine bzw. kaum Wähler. Aber was erwarten Sie von einer unbedeutenden 0,8%-Partei?

Anbei wundert es mich schon, dass sich die "Experten" der PIRATEN wieder vermehrt öffentlich äussern.

Letztenendes muss man aber sagen dass jeder Benutzer für sein System mitverantwortlich ist. Also für JEDES System, egal ob Apple Macintosh, M$ Windows, Unix oder Linux sollten IMMER Sicherheitssoftware installiert werden, sonst kann es speziell beim Homebanking ein böses erwachen geben. auch wenn Linux-Jünger gerne anderes behaupten!
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