Mi, 23:45 Uhr
26.11.2014
Wie rauf zum Kyffhäuserdenkmal?
Dass die Kreisverwaltung beauftragt, wurde dazu nähere Untersuchungen durchzuführen hatte kn bereits berichtet. Die Mitglieder des Kreisausschusses hatten aber heute die Gelegenheit vom Verantwortlichen für Tourismus im Landratsamt eine Vorstudie als Dokumentation zu bekommen...
Matthias Deichstetter hatte die verschiedenen Transportmöglichkeiten und Wege untersucht. Als Möglichkeiten ergaben sich der Kleinbus, Die Tourismus-Bahn (Tsch-Tschu-Bahn), die Kutsche, eine Seilbahn und ein Geolift.
Als für Transportmittel einzige Wegemöglichkeit besteht nur der Nordweg, weil alle anderen Wege nur fußläufig zu benutzen sind. Der Nordweg ist somit die einzige fahrbare Verbindung zwischen den Parkplätzen und dem Kassenhäuschen am Kyffhäuserdenkmal. Vom Zutand her ist der Fußwegteil gepflastert und die Fahrbahn als sandgeschlämmter Weg ausgebaut, der nicht gerade im besten Zustand ist, und im Winter so sein Tücken hat, da er mit dem Schneepflug schlecht zu räumen ist, ohne die Fahrbahn noch mehr zu beschädigen. Und er hat erhebliche Steigungen mit bis zu 16,9 Prozent, was noch eine wichtige Rolle spiele wird.
Und eines wissen noch die wenigsten Leute noch. Für den Nordweg besteht eine Mittelbindungsfrist. Bis 2020 dürfen keine baulichen Veränderungen durchgeführt werden, sonst müssen Fördergelder in sechsstelliger Höhe zurückgezahlt werden.
Dann ging Deichstetter auf die Möglichen Fahrzeuge ein:
Kleinbus
Max. acht Sitzplätze, ist behindertengercht einsetzbar, ganzjährig nutzbar,und kann die Steigungen bewältigen. Problem, er ist nicht vorhanden und es wäre ein neuer Anbieter am Kyffhäuser im Spiel. Wendemöglichkeit würde am Kassenhäuschen sein.
Inder Diskussion sprach sich Matthias Strejc klar gegen diese Version aus. Bei zurzeit 140.000 zahlenden Besuchern allein vom 1. April bis Dezember könnten an Wochenenden die Besucher nicht annähernd transportiert werden.
Tourismusbahn
Kan zwar bis zu 28 Sitzplätze ausweisen, ist aber nicht behindertengerecht und auch nicht ganzjährig nutzbar. Auch besteht nicht die Steigungstauglichkeit mit zwei Hängern. Steigung darf max. 10 Prozent betragen. Außerdem besteht mit zwei Hängern keine Wendemöglichkeit.
Die bisherige Bahn lief nur mit Ausnahmeregelung und ist nur auf öffentlichen Straßen einsetzbar. Nordweg ist nicht öffentlich gewidmet. Ein Teilstück von 300 m wäre mit einem Hänger fahrbar.
Kleinbus
Eine Kutsche ist im Sommer sicher romantisch aber mit seinen acht Plätzen wie ein Kleinbus mit zu geringer Kapzität und auch nicht behindertengerecht. Könnte sicher zwischen Burghof und Kassenhäuschen eingesetzt werden und auch die Steigungungstauglichkeit und ein kleiner Wenderadius sind positiv.
Kleinbus
Eine Seilbahn würde zu sehr in die Natur und das Landschaftsbild am Kyffhäuser eingreifen und wäre nie genehmigungsfähig.
Geolift
Hier könnten mit einem Zug 40 Gäste transportiert werden, ist ganzjahrestauglich und in der Planung weit fortgeschritten. Es fehlt bei dieser Möglichkeit allerdings die Anbindung der Parkplätz 1 und 2, was auch für eine Seilbahn zutreffen würde.
Was ist laut Deichstetter erforderlich?
Es muss eine Ertüchtigung der Parkplätzen her, denn eine Sanierung wäre wohl nicht förderfähig. Die Erstellung von Wohnwagenstellplätze und der Bau einer Toilettenanlage sind erforderlich, genau wie ein grundhafter Ausbau der Straße.
Für diese Maßnahmen gibt es seitens der Gemeinde Kyffhäuserland eine Fördermittelvorabfrage an die Thüringer Aufbaubank. Wenn 2015 ein positiver Bescheid kommt könnte die Planung beginnen und bereits 2016 gebaut werden.
Deichstetter mahnte die Erstellung eines Verkehrskonzepts an, um die Vorstudie zu untersetzen. Wichtig sei auch die Erstellung eines Zukunftskonzepts für das ganze Areal Kyffhäuser. Wobei man eigentlich annehmen müsste, das Gesamtkonzept müsste erst stehen, damit man das Verkehrskonzept danach ausrichten kann.
Autor: khhMatthias Deichstetter hatte die verschiedenen Transportmöglichkeiten und Wege untersucht. Als Möglichkeiten ergaben sich der Kleinbus, Die Tourismus-Bahn (Tsch-Tschu-Bahn), die Kutsche, eine Seilbahn und ein Geolift.
Als für Transportmittel einzige Wegemöglichkeit besteht nur der Nordweg, weil alle anderen Wege nur fußläufig zu benutzen sind. Der Nordweg ist somit die einzige fahrbare Verbindung zwischen den Parkplätzen und dem Kassenhäuschen am Kyffhäuserdenkmal. Vom Zutand her ist der Fußwegteil gepflastert und die Fahrbahn als sandgeschlämmter Weg ausgebaut, der nicht gerade im besten Zustand ist, und im Winter so sein Tücken hat, da er mit dem Schneepflug schlecht zu räumen ist, ohne die Fahrbahn noch mehr zu beschädigen. Und er hat erhebliche Steigungen mit bis zu 16,9 Prozent, was noch eine wichtige Rolle spiele wird.
Und eines wissen noch die wenigsten Leute noch. Für den Nordweg besteht eine Mittelbindungsfrist. Bis 2020 dürfen keine baulichen Veränderungen durchgeführt werden, sonst müssen Fördergelder in sechsstelliger Höhe zurückgezahlt werden.
Dann ging Deichstetter auf die Möglichen Fahrzeuge ein:
Kleinbus
Max. acht Sitzplätze, ist behindertengercht einsetzbar, ganzjährig nutzbar,und kann die Steigungen bewältigen. Problem, er ist nicht vorhanden und es wäre ein neuer Anbieter am Kyffhäuser im Spiel. Wendemöglichkeit würde am Kassenhäuschen sein.
Inder Diskussion sprach sich Matthias Strejc klar gegen diese Version aus. Bei zurzeit 140.000 zahlenden Besuchern allein vom 1. April bis Dezember könnten an Wochenenden die Besucher nicht annähernd transportiert werden.
Tourismusbahn
Kan zwar bis zu 28 Sitzplätze ausweisen, ist aber nicht behindertengerecht und auch nicht ganzjährig nutzbar. Auch besteht nicht die Steigungstauglichkeit mit zwei Hängern. Steigung darf max. 10 Prozent betragen. Außerdem besteht mit zwei Hängern keine Wendemöglichkeit.
Die bisherige Bahn lief nur mit Ausnahmeregelung und ist nur auf öffentlichen Straßen einsetzbar. Nordweg ist nicht öffentlich gewidmet. Ein Teilstück von 300 m wäre mit einem Hänger fahrbar.
Kleinbus
Eine Kutsche ist im Sommer sicher romantisch aber mit seinen acht Plätzen wie ein Kleinbus mit zu geringer Kapzität und auch nicht behindertengerecht. Könnte sicher zwischen Burghof und Kassenhäuschen eingesetzt werden und auch die Steigungungstauglichkeit und ein kleiner Wenderadius sind positiv.
Kleinbus
Eine Seilbahn würde zu sehr in die Natur und das Landschaftsbild am Kyffhäuser eingreifen und wäre nie genehmigungsfähig.
Geolift
Hier könnten mit einem Zug 40 Gäste transportiert werden, ist ganzjahrestauglich und in der Planung weit fortgeschritten. Es fehlt bei dieser Möglichkeit allerdings die Anbindung der Parkplätz 1 und 2, was auch für eine Seilbahn zutreffen würde.
Was ist laut Deichstetter erforderlich?
Es muss eine Ertüchtigung der Parkplätzen her, denn eine Sanierung wäre wohl nicht förderfähig. Die Erstellung von Wohnwagenstellplätze und der Bau einer Toilettenanlage sind erforderlich, genau wie ein grundhafter Ausbau der Straße.
Für diese Maßnahmen gibt es seitens der Gemeinde Kyffhäuserland eine Fördermittelvorabfrage an die Thüringer Aufbaubank. Wenn 2015 ein positiver Bescheid kommt könnte die Planung beginnen und bereits 2016 gebaut werden.
Deichstetter mahnte die Erstellung eines Verkehrskonzepts an, um die Vorstudie zu untersetzen. Wichtig sei auch die Erstellung eines Zukunftskonzepts für das ganze Areal Kyffhäuser. Wobei man eigentlich annehmen müsste, das Gesamtkonzept müsste erst stehen, damit man das Verkehrskonzept danach ausrichten kann.