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Mo, 13:14 Uhr
08.12.2014

Junge Mütter werden immer älter

Die Zahl der in Thüringen geborenen Kinder ist 2013 wieder leicht gestiegen. Dafür nimmt aber die Zahl der Frauen im gebährfähigen Alter weiter ab und die jungen Mütter werden immer älter, das teilte heute das Thüringer Landesamt für Statistik mit...

Erfreulich ist, dass die durschnittliche Kinderzahl je Frau weiter gestiegen ist. Im Jahr 2013 lag die Kennziffer bei 1,49 Kindern je Frau, 2012 bei 1,45 Kindern. Zum natürlichen Erhalt der Gesellschaft ist eine durchschnittliche Kinderzahl von mindestens 2,1 pro Frau erforderlich und die Zahl der gebährfähigen Frauen im Alter zwischen 15 und 45 dürfe zudem nicht sinken, heißt es aus dem Erfurter Landesamt für Statistik.

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Es setzt sich jedoch der Trend fort, das es immer weniger Frauen in dieser Altersgruppe gibt. 2013 lebten 327.079 Frauen in diesem Alter in Thüringen, 2012 waren es noch 334.091 gewesen.

Das durchschnittliche Alter der Frauen bei der Geburt des ersten Kindes steigt hingegen an. 2013 lag es bei 29,5 Jahren. 1995 wurden Frauen im Schnitt schon mit 27 Mutter, 2005 erst mit 28,3.

Die meisten Babys werden in Thüringen im Sommer geboren. 2013 war der Geburtenstärkste Monat der August mit 1.688 Geburten, gefolgt vom September mit 1.595 Neugeborenen.

Von 17.426 Kindern waren etwa die Hälfte, nämlich 8737 Erstgeborene. 6.133, also etwa 35,2 %, waren Zweitgeborene und mit 1.784 war jedes zehnte Neugeborene das dritte Kind der Mutter. Im Vergleich zu 2012 haben sich die Zahlen nur leicht verändert. Auch hier war die Gruppe der Erstgeborenen mit 8.910 Babys (51,4%) am größten, gefolgt von der Gruppe der Zweitgeborenen (5.967, bzw. 34,4 %) und der Drittgeborenen mit 1.726 Kindern (10%).

Wesentlich seltener sind viert- fünft- oder auch sechstgeborene. Letztere machten 2014 mit 132 Geburten nur einen Anteil von 0,8% aus. Bei den Fünftgeborenen waren es mit 165 Kindern lediglich 0,9% und die 474 Babys, die als viertes Kind der Mutter zur Welt kamen, machten immerhin einen Anteil von 2,7% aus.
Autor: red

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