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Sa, 10:02 Uhr
21.03.2015

Klaubert würdigt Thüringer Lehrerverband

Als „starke Stimme der Thüringer Pädagoginnen und Pädagogen und selbstbewussten Fürsprecher für eine gute Bildung“ hat Thüringens Bildungsministerin Birgit Klaubert den Thüringer Lehrerverband heute in Saalfeld anlässlich seines 25-jährigen Bestehens gewürdigt...


Der Verband verstehe sich als schulübergreifende Interessensvertretung aller Lehrkräfte, Lehramtsanwärter sowie der Erzieherinnen und Erzieher aller Schularten in Thüringen. „Der tlv ist aus der Thüringer Bildungslandschaft nicht wegzudenken. Ich danke allen, die sich in diesen 25 Jahren für den Verband engagiert und ihn zu dem gemacht haben, was er ist“, so die Ministerin.

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Was 1990 in Saalfeld mit 200 Mitgliedern begann, sei heute zu einer 3.000 Mitglieder umfassenden engagierte Gemeinschaft geworden, auf die man zählen kann. „Der Thüringer Lehrerverband hat als Interessenvertretung der ersten Stunde die Bildungspolitik in Thüringen von Anfang an begleitet und mitgestaltet. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, der jungen Generation eine umfassende Bildung zu ermöglichen und dafür überall im Land die notwendigen Bedingungen zu schaffen. Dass Thüringen als Bildungsland weiter ganz vorn bleibt, ist für uns ein wichtiger Zukunftsfaktor.“

Es sei gut, dass der Lehrerverband nicht davor zurückscheue, den Finger, wo es notwendig ist, in die Wunde zu legen und Probleme, die noch gelöst werden müssten, immer wieder zu thematisieren. „Bleiben Sie uns ein kompetenter und kritischer Begleiter“, so Klaubert.

Die Ministerin nannte die Arbeit am Personalentwicklungskonzept Schule, den Ausbau des Schulpsychologischen Dienstes und die Weiterentwicklung des Gesundheitsmanagements der Lehrer als Beispiele für die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Thüringer Lehrerverband. „Von den Ergebnissen profitieren am Ende alle: Lehrer, Schüler, Eltern – das Thüringer Bildungswesen insgesamt.“

Zum Selbstverständnis des Thüringer Lehrerverbandes gehöre es, die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, was Lehrer leisten. Das sei nach wie vor eine wichtige Aufgabe, denn das Unterrichten beschränke sich nicht auf das Halten einer Schulstunde. Dahinter tue sich eine „ganze Welt“ auf. Lehrerinnen und Lehrer planen die Stoffverteilung über das Schuljahr und bereiten die einzelnen Unterrichtseinheiten vor und nach. Sie sichten Unterrichtsmaterialien, führen die verschiedensten Lernkontrollen durch, benoten, bewerten, schätzen ein und schreiben Zeugnisse.

Lehrerinnen und Lehrer leiten Arbeitsgemeinschaften, betreuen Schüler bei Wettbewerben und Projekten, führen Wandertage, Projektwochen, Schul- und Sportfeste, Exkursionen, Klassen- und Studienfahrten durch, sie nehmen an Fortbildungen teil, hospitieren, lesen Fachliteratur, halten sich auf dem laufenden über neue Unterrichtskonzepte und Methoden, sie betreuen Praktikanten und Referendare.

Klaubert unterstreicht: „Ganz abgesehen von diesen vielfältigen Aufgaben sind Lehrerinnen und Lehrer vor allem auch Vorbilder, Ansprechpartner und Ratgeber. Sie vermitteln nicht nur Fachwissen, sondern sie geben unsern Kindern Werte mit. Ein guter Lehrer hat ein offenes Herz und ein offenes Ohr und prägt oft ganze Generationen. Deshalb haben sie auch weiter unsere volle Unterstützung.“
Autor: red

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