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Mo, 13:53 Uhr
30.03.2015

CDU macht falsche Job-Versprechen für TTIP

Job-Aussichten aufgebauscht: Mit fehlerhaften Zahlen wirbt die CDU in Parteibroschüren und Interviews für das geplante Freihandelsabkommen TTIP. Die Verbraucherorganisation foodwatch forderte Parteichefin Angela Merkel und Generalsekretär Peter Tauber in einem Offenen Brief auf, die Angaben zu korrigieren...


In einer CDU-Broschüre über die "Bedeutung und Inhalte von TTIP" heißt es: "Die Schätzungen über zusätzliche Arbeitsplätze in der EU reichen von 400.000 bis 1,3 Millionen." Eine Aussage, die nachweislich falsch ist. Richtig ist: Beide genannten Zahlen gehen auf das Münchener ifo-Institut zurück.

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Dabei sind 400.000 zusätzliche Arbeitsplätze jedoch keineswegs die Untergrenze der Schätzungen, sondern der Höchstwert in einer von zwei ifo-Studien. Er ist berechnet worden für ein hypothetisches TTIP-Szenario, über das das ifo-Institut selbst schreibt: "Hier handelt es sich um ein sehr optimistisches Szenario, welches erhebliche Unsicherheiten involviert." Bei den 1,3 Millionen Jobs EU-weit handelt es sich um den Höchstwert einer noch optimistischeren Berechnung für ein hypothetisches Szenario einer zweiten ifo-Studie. Insgesamt beginnen die Schätzungen für alle TTIP-Szenarien bei rund 12.000 (!) zusätzlichen Stellen EU-weit. Der falsche Eindruck, den Leser der CDU-Broschüre gewinnen müssen, ist, dass die EU in jedem Falle mindestens 400.000 zusätzliche Jobs durch TTIP zu erwarten hätte.

foodwatch forderte die CDU zur Korrektur der Aussagen bis zum 8. April auf. In dem Offenen Brief schrieb foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode: "Wir vermissen eine aufrichtige Abwägung von Chancen und Risiken. Vielmehr haben wir die Wahrnehmung, dass die CDU über die Risiken nicht ernsthaft diskutiert, die Chancen des Abkommens dagegen aufbauscht."

In der genannten Broschüre, erstmals veröffentlicht im Juli 2014, (www.cdu.de/artikel/bedeutung-und-inhalte-transatlantisches-freihandelsabkommen-eu-usa) heißt es auch, in Deutschland würden durch TTIP "bis zu 200.000" Arbeitsplätze neu entstehen. So äußerte sich auch CDU-Generalsekretär Peter Tauber gegenüber Medien (www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-um-freihandelsabkommen-cdu-will-jetzt-bei-ttip-mehr-profil-zeigen/10734606.html). Auch diese Behauptung kritisierte foodwatch als manipulativ. Sie rundet die optimistischste Schätzung aus den ifo-Studien (die sich für Deutschland auf rund 181.000 zusätzliche Jobs belaufen) nicht nur großzügig auf. Vielmehr bezieht sich auch diese Zahl auf den Höchstwert für das optimistischste, mit erheblichen Unsicherheiten behaftete, hypothetische Szenario einer ifo-Studie.

Niedrigere Schätzungen aus anderen Szenarien verschweigt die CDU ebenso wie die vom ifo-Innstitut selbst genannten "Unsicherheiten" und den Umstand, dass es sich bei all den genannten Zahlen um mögliche Gesamteffekte handelt, die nach 10 bis 15 Jahren eintreten könnten. Der jährliche Effekt wäre also ohnehin erheblich geringer.

"Die CDU pickt sich die höchsten Zahlen heraus, bauscht diese noch zusätzlich auf, verschweigt wesentliche Einschränkungen und Informationen zur Einordnung: Wer so agiert, informiert nicht aufrichtig über mögliche Beschäftigungseffekte von TTIP. Offenbar geht es darum, die Öffentlichkeit zu manipulieren", kritisierte Lena Blanken, Volkswirtin bei foodwatch.

In den vergangenen Wochen hatten bereits zunächst der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft falsche Angaben zu möglichen wirtschaftlichen Effekten von TTIP korrigieren müssen. Auch der Verband der Automobilindustrie (VDA) reagierte in der vergangenen Woche auf einen Offenen Brief von foodwatch: Er überarbeitete eine fehlerhafte Internetseite und löschte ein Redemanuskript von VDA-Präsident Matthias Wissmann, in dem dieser ebenfalls Falschinformationen über die Studien zu TTIP verbreitet hatte.

Um die Auswirkungen von TTIP auf demokratische Prozesse zu thematisieren, startete foodwatch heute eine E-Mail-Aktion unter www.ttip-bundestag.foodwatch.de. Darin können sich Bürgerinnen und Bürger direkt an ihre Wahlkreisabgeordneten wenden.
Autor: red

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Kommentare
H.Buntfuß
30.03.2015, 18:15 Uhr
Ob CDU oder SPD
Sie gehen beide mit falschen Versprechungen unter das Volk, man könnte sagen, sie betrügen das Volk im großen Stil. Aber das ist man ja gewohnt von den Versagern, sie denken nur an ihr wohlergehen. die Damen und Herren von den Regierungsparteien müssen ja auch keine manipulierten Lebensmittel essen, auch die anderen negativen Auswirkungen die TTIP mit sich bringt, treffen sie nicht.
Die CDU kommt mit der Arbeitsplatzlüge daher und die SPD-Führung hat ihren Mittgliedern Briefe geschickt in denen sie nur die paar Vorteile, die ja TTIP auch hat präsentiert, die Nachteile hat man vorsichtshalber weggelassen. Man muss sich vorstellen, diese Leute leisten einen Amtseid. Schon allein dieses Beispiel zeigt uns, was so ein Eid wert ist.
Die Herrschaften denken nur an ihren Vorteil, dass Volk ist ihnen egal. Wie wäre es denn, wenn wir bei der nächsten Wahl, den Politiker/innen zeigen was sie uns wert sind. Wählbar sind doch von den nur sehr wenige, die es ehrlich mit dem Volk meinen. Wie heißt es doch so schön erst ich dann noch einmal ich, usw. usw. Die nächste Generation soll doch zusehen wo sie bleibt?
Bodo Schwarzberg
30.03.2015, 18:45 Uhr
CDU u. andere Parteien: Lügen für die Macht
Schriften mir derartigem Tenor und Behauptungen kennen wir doch gut von der führenden Partei aus DDR-Zeiten. Verantwortliche an der Basis in den Betrieben rauften sich die Haare über die Beschönigungen von "denen da oben". Wenn Blockupy auf die Straße geht und frühere DDR-Bürgerechtler in ihrem veröffentlichten Weihnachtsbrief über die Gemeinheiten des Kapitalismus sprechen, so bestätigt die Schönfärberei der CDU bezüglich TTIP und das Zurückrudern ertappter Schönfärber aus deren Reihen (wie Wissmann vom Automobilindustrieverband VDA) deren Skepsis. All dies passt in eine Reihe mit weiteren rosaroten Kühen, wie den Segnungen der Investitionen, die beim jüngsten Weltwirtschaftsforum in Davos lanciert wurden, und dem Eingeständnis der Weltbank von Vertreibungen indigener Völker und mangelnder Kontrolle von Umweltauswirkungen bei der Umsetzung von Investitionen, ergänzt vom Eingeständnis, dass jene Weltbanker befördert wurden, die die größte Geldbewegung erreichten, nicht aber die nachhaltigste Investition. Dass das Wahlvolk endlich aufwacht in der EU und erkennt, mit welchen Mitteln Macht und Geld hier zusammenarbeiten, um die profitablen Ziele einiger weniger zu Lasten des Globus zu erreichen, das wünsche ich mir. Auch hier in Nordhausen scheint aus puren Machtinteresse gelogen zu werden, dass sich die Balken biegen: Siehe die jüngste Auseinandersetzung zwischen CDU NDH und Grünem Umweltministerium bezüglich Flächenkauf Gipsabbau und jene Äußerungen, die aus Ellrich zu hören waren, als das Pumpspeicherwerk Fuhrbachtal noch nicht abgeschossen war: Auch hier wurde mit Arbeitsplätzen und geschönten ökonomischen Versprechen gelockt. Dabei haben es die Spatzen von den Dächern gepfiffen, dass die STRABAG ihre Leute in erster Linie selbst mitgebracht hätte.
Politisch Mächtige und Wirtschaftskapitäne
wollen in erster Linie egoistische Ziele erreichen. Es geht um Profit, Macht und Einfluss. Die Allgemeinheit sollte sich bitte nicht täuschen und einlullen lassen. Schon gar nicht von der CDU zum Thema TTIP.
Eckenblitz
30.03.2015, 20:04 Uhr
TTIP, CETA
hinter diesen beiden diesen buchstaben steht der blanke menschenverachtende kapitalismus und der wird von den regierenden deutschen politiker/innen voll unterstüzt. aber was wollen sie von marionetten auch anderes erwarten, sie hängen nun mal am faden, in diesem fall sind die wirtschaftsbosse die marionettenführer, vor allem die amerikanischen pleitegeier. schauen sie sich doch nur einmal das defizit der ammis an?

wenn sie etwas gegen diese korrupten leute unternehmen wollen, dann gehen sie einmal auf die seite compact.de. dortgibt es eine unterschriftensammlung gegen TTIP und Ceta 1,6 millionen menschen haben dort schon unterschrieben. tun sie was für sich und ihre kinder und leisten sie ihre unterschrift nur rumnölen bringt nichts. hier haben sie gelegenheit der politischen brut eins auszuwischen,oder sid sie zu feige?
Boris Weißtal
30.03.2015, 23:02 Uhr
leider viel zu Ernst das Thema
um es solchen Vorkommentatoren zu überlassen. Natürlich muss hinterfragt und ggf. nachgebessert oder auch verhindert werden. Weltverschwörer a´la Buntfuß und Schwarzberg leisten mit ihrer kruden Gedankenwelt der Sache allerdings einen Bärendienst. Denn vom Freihandel profitieren wir Deutschen am meisten. Aber bitte dann wirklich transparent, justiziabel, umweltverträglich und soziale Standards sichernd. Deshalb kein NEIN, sondern JA, aber nur SO!!!
Leser X
31.03.2015, 07:38 Uhr
Leute regt Euch nicht auf, sondern handelt...
... und geht endlich auf die Straße gegen unseren Lügenstaat mit seinen Lügenpolitikern. Die Lügen sind allgegenwärtig, ob Krieg und Frieden, TTIP, internationale Beziehungen oder was auch immer.

Politiker, egal ob unten oder oben, gehören aus ihren Ämtern gejagt, wenn sie das Volk bewusst belügen und in die Irre führen. Aber von alleine gehen die nicht, wir müssen helfen - alle...
Eckenblitz
31.03.2015, 11:33 Uhr
Habe ich mir gedacht
es gibt immer wieder leute, die zulassen, dass der kapitalismus solche stilblüten treibt? die deutschen sind schon ein einzigartiges volk, zu allem schreien sie ja und wen es schief geht hat man von nichts gewusst, oder?
es gab eine zeit, da verlangte jemand den totalen krieg. millonen haben ja gerufen. dann kam die zeit des sogenannten sozialismus und wieder haben millionen vor begeisterung geschrien, haben sie das alles vergessen? ist der deutsche wirklich so unmündig, dass man mit ihm machen kann, was man will?
wenn das kimd dann erst wieder im brunnen liegt, will wieder keiner was gewusst haben, ich glaube gewisse leute basteln heute schon an ihren entschuldigungen, falls die ganze sache wieder einmal schief geht, oder? das es schief geht kann ich ihnen versprechen, auch wenn es viele wie immer nicht wahr haben wollen, aber lügen gehört wohl zur politik, oder?
just_me_74
31.03.2015, 11:46 Uhr
@ Boris
Starke Worte...
gibt es auch irgendwelche Beweise ? ich finde bisher immer nur Hinweise darauf, dass die geringen Vorteile bei weitem nicht an die Nachteile dieses Abkommens heranreichen.
siehe z.Bsp:
http://ttip-unfairhandelbar.de/
http://www.nachdenkseiten.de/?s=ttip&Submit.x=0&Submit.y=0
http://www.euractiv.de/sections/eu-aussenpolitik/foodwatch-chef-bode-die-europaeer-schlucken-ttip-nicht-mehr-312702

das sind aber wahrscheinlich alles nur Idioten..
Wir STEUERZAHLER sind bei der Krise für die Banken eingesprungen und bezahlen die Schulden, die diese aufgebaut haben.(Danke Frau Merkel unter anderem)
Wir wehren uns nicht mehr gegen den Niedriglohnsektor, den uns "Sozial"demokraten verschafft haben (Hauptsache man hat ja noch Arbeit und ist kein Hartzer).
Jegliche volkswirtschaftliche Denkweise, die nicht eine schwarze Null beinhaltet ist falsch..usw.usw..
Genauso wird Politik in D gemacht.
I.H.
31.03.2015, 12:28 Uhr
Wenn jeder so zielführend arbeitet
wie unsere ganzen Verschwörungstheoretiker hier in dieser Kommentarfunktion, dann degeneriert die Menschheit schneller zum Lurch, als der "Klimawandel" uns alle tötet.

Beweise soll man hier bringen?! Aha! Und als "Gegenbeweise" werden die wirren Seiten von Knallfröschen und Verschwörungstherorie - Großverdienern , wie Thilo Bode, ausgelobt. HaHaHa.

Demonstrieren soll man gegen die "Lügner"!? Die Faulenzer und Lügner, die das hier predigen tun das aber nicht mal selbst! HaHaHa.

Natürlich muss man bei TIPP/CETA aufpassen. Freier Handel ist trotzdem eine gute Sache und wenn sie anständig gemacht wird, profitieren vor allem wir. Deutschland profitiert seit vielen Jahren als Exportnation Nummer eins vom Handel! Wir können es uns daher sogar leisten, Nichtfleißigen das Internet zu bezahlen.
Eckenblitz
31.03.2015, 13:05 Uhr
Selten so ein Müll gelesen
s.w. sie schreiben: „ Natürlich muss man bei TIPP/CETA aufpassen. Freier Handel ist trotzdem eine gute Sache und wenn sie anständig gemacht wird.“ haben sie sich mit ttip schon einmal auseinander gesetzt, wenn ja würden sie so etwas nicht schreiben. und ja ich habe mich intensiv damit beschäftigt. das ist aber von einem der heute immer noch behauptet: „Wir können es uns daher sogar leisten, Nichtfleißigen das Internet zu bezahlen,“ nicht anders zu erwarten. ich frage mich für wen sie das internet bezahlen, vielleicht für einen familienangehörigen, auf jeden fall nicht für einen nichtfleißigen.
Real Human
31.03.2015, 14:02 Uhr
„Marktkonforme Demokratie“ oder treffender Plutokratie?
@ Boris Weißtal, Die folgenden Links könnten Ihre Meinung vielleicht etwas modifizieren:
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=50164
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=50260

@ Bodo Schwarzberg: Ich fürchte, das DEUTSCHE „Wahlvolk“ wird höchstens nach einer richtigen Katastrophe überhaupt bereit sein, mal mit einem Auge zu blinzeln. Wer heute noch CDU wählt ist entweder Millionär – als Millionär würde ich VIELLEICHT auch CDU wählen – oder sie/er ist dumm wie ein Meerschweinchen. (Tschuldigung, aber wenn ich mir z.B. http://www.wahlrecht.de/umfragen/politbarometer.htm anschaue, kriege ich von meinem emotionalen System heftige Rückmeldungen!)

Dabei sollte jeder rational denkende Mensch schon das „C“ am Namensanfang als Warnung verstehen. (Es sei denn, er wähnt sich gern als Hecht im Karpfenteich) Aber das Gegenteil der Fall.

Leider machen es mir die anderen Bundestagsparteien auch nicht leicht, alle paar Jahre zum Wahllokal zu trotteln.

• Die SPD könnte ich allerhöchstens dann wieder wählen, wenn sie sich spalten würde. Eigentlich ist ja schon ein tiefer Riss zwischen ihrer Basis und ihrem Establishment vorhanden.
• In der Linken gibt es noch viel zu viele Kleinbürgerseelen aus SED-Zeiten. Ihr hoher Anteil an „Putinlutschern“ zeigt, dass man wenig aus der Vergangenheit gelernt hat. Hier scheint es umgekehrt wie bei der SPD zu sein: Die eher Aufgeklärten findet man an der Spitze, an der Basis hat man Angst um sein kleines Sparkonto.
• Die Grünen: www.nabu.de/Willkommen-Wolf‎ und andere Spinnereien. Als ob wir nicht wichtigere Probleme hätten. Ansonsten eine Partei, die sich mehr und mehr im System einrichtet.
• Die AfD hat – wenn man die Geschichte der 20er Jahre mit den heutigen Zuständen vergleicht – eine ähnliche Existenzberechtigung wie die NSDAP. Sie ist ein Sammelbecken für dumpf Unzufriedene, hat aber zum Glück die Teile des Establishments an der Spitze, die einen neuen Krieg weder auslösen können noch wollen. Die jetzige SPD muss aufpassen, dass sich die CDU nicht einen neuen Schwanz (als Koalitionspartner) besorgt.

Trotzdem trotte ich auch weiter zur Wahlurne, denn: Besser selbst das (hoffentlich) kleinste Übel wählen, als den „Meerschweinchen“ allein die Wahl überlassen.

@ Sxxxxxr Wxxxxxf :
Fallen Sie bitte nicht auf das Märchen „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ herein, sondern schauen Sie mal z.B. https://www.youtube.com/watch?v=tSpj2csIxzc

Wenn das Märchen funktionieren soll, so braucht man z.B.:
• Einen mindestens hohen IQ, Die große Masse hat ihn nicht.
• Sehr vorteilhaft ist ein reiches und möglichst einflussreiches Elternhaus.
• Überdurchschnittlich viel Glück. Man sollte zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.
• Ein richtiges Verhältnis von Skrupellosigkeit und Vorsicht.
• und, und, …....,und natürlich auch einen „eisernen Willen“ – alles Dinge, mit denen die meisten von uns nur unvollkommen ausgestattet sind.

Wer es in die Elite nicht schafft, sollte sich nicht einbilden, doch irgendwie dazuzugehören und dann obwohl er auf keinen „grünen Zweig“ gekommen ist, doch eine C-Partei zu wählen.

In Wirklichkeit entspricht die Gesellschaft des etwas schlaueren Schimpansen doch schon immer der Parabel von Aldous Huxley's „Brave New World”. Das Bokanowski-Verfahren, mit dem man im Roman menschliche Kasten von Alphas bis Epsilons künstlich erzeugt, braucht man in der realen Welt überhaupt nicht. Der Roman sollte heute in den Lehrplänen noch vor Goethes "Faust" stehen. Den Film dazu gibt es leider nur auf Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=ek5vse2_Aq0

“We're not too stupid and we're not too bright. To be a Gamma is to be just right!” ;-)

In diesem Sinne eine nachdenkliche Osterpause!
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