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Di, 14:28 Uhr
14.04.2015

Innenstadtinitiative in Sondershausen

IHK startet in Sondershausen neue Innenstadtinitiative. Was dahintersteckt, teilte jetzt die IHK mit...

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, neuer Tendenzen im Verbraucherverhalten sowie des Wettbewerbes zwischen Stadt und Land geraten die Thüringer Mittelzentren immer mehr unter Druck. Innovative Ansätze sind gefragt. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt startet daher in Sondershausen eine neue Innenstadtinitiative.

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„Insbesondere die Entwicklung des Einzelhandels ist seit vielen Jahren von einem tief greifenden Strukturwandel geprägt“, beschreibt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser die aktuelle Situation in den Städten. „Das Online-Geschäft gewinnt gegenüber dem stationären Handel an Gewicht. Shopping-Center, Discounter und der zunehmende Filialisierungsgrad setzen insbesondere den inhabergeführten Einzelhandel unter Druck.“

Damit gehe die Gefahr einher, dass Innenstädte veröden. Pulsierende Zentren seien aber nicht nur die Visitenkarten einer Stadt, sondern auch als Dienstleistungs- und Tourismusstandort sowie für die Gewinnung von Fachkräften und potenziellen Investoren von großer Bedeutung.

„Gemeinsam mit erfahrenen Experten für Stadtentwicklung und dem Werbering Sondershausen wollen wir beispielhafte Impulse für die Stärkung des Stadtzentrums geben“, umreißt Grusser die Ziele der Initiative. Dabei soll die Innenstadt nicht nur städtebaulich-funktional sondern auch wirtschaftlich gestärkt werden.

„Dies ist eine Herausforderung, die die Einzelhändler nicht allein bewältigen können. Auch die Gastronomen, Gewerbetreibenden, Dienstleister, die Grundstücks- und Hauseigentümer bis hin zur Stadtverwaltung müssen ins Boot geholt werden“, so der IHK-Chef Grusser.

Innenstadtinitiative in Sondershausen (Foto: IHK) Innenstadtinitiative in Sondershausen (Foto: IHK)


Städtische Zentren sollten künftig so gemanagt werden, dass sie ihre Rolle als Motor der regionalen Wirtschaftsentwicklung erfüllen können. Der Netzwerkgedanke stehe bei dieser Initiative im Vordergrund.

Tote Schaufenster oder lebendiges Treiben im Zentrum? Internet total oder Gewerbesteuereinnahmen für Kindergärten, Straßen und Schulen? Die Rechnung sei einfach: Nur ein Euro, der vor Ort ausgegeben wird, könne in Jobs, Infrastruktur und ein lebenswertes Umfeld fließen.

Die Netzwerkinitiative „Innenstädte erfolgreich machen“ der IHK Erfurt startet neben Sondershausen zeitgleich in den Städten Apolda, Eisenach und Sömmerda. Ergänzend zu den Aktivitäten in den jeweiligen Städten ist auch ein Erfahrungsaustauch untereinander geplant.
Autor: khh

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