Mo, 10:42 Uhr
04.05.2015
Weniger Plastiktüten heißt mehr Umweltschutz
Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund plädiert für mehr Umweltbewusstsein im Alltag, beispielsweise durch bewussten Gebrauch von wiederverwendbaren Stoffbeuteln. Die Ministerin ruft anlässlich einer neuen EU-Regelung die Thüringer Verbraucher auf, beim Einkauf möglichst auf Kunststoffbeutel zu verzichten...
Siegesmund forderte darüber hinaus den Handel auf, Kunststoffbeutel nicht kostenlos und ungefragt an Kunden abzugeben, wie das vielerorts noch üblich ist. Plastiktüten, aber auch anderer Plastikmüll, der in die Umwelt gelangt, schädigt die Natur, vor allem die Vögel und die Fische. Auf den Weltmeeren haben sich bereits gigantische Müllteppiche aus Kunststoff gebildet. Zersetzte Kunststoffpartikel werden von Meerestieren aufgenommen und landen so auch in der Nahrungskette des Menschen. Dagegen können und müssen wir etwas tun, so die Ministerin.
Hintergrund: 2010 nutzte jeder EU-Bürger geschätzt 198 Plastiktüten, die häufig nur einmal verwendet werden. In Deutschland waren es 2010 durchschnittlich 71 Tüten pro Einwohner.
Das Europäische Parlament beschloss am 28.04.2015 Regelungen, die die Mitgliedstaaten dazu verpflichten, Maßnahmen zur Verringerung des Verbrauchs von Kunststoffbeuteln zu ergreifen. Bis zum Jahr 2025 dürfen nur noch 40 sogenannte leichte Plastiktüten pro Person verbraucht werden. Wenn diese Vorgabe überschritten wird, dann sollen nach den EU-Plänen die Plastiktüten vom Handel nicht mehr kostenfrei abgegeben werden.
Ausgenommen von dieser Regelung sind ganz besonders dünne Plastiktüten, wie sie zur Verpackung von losen Lebensmitteln (Obst, Gemüse, Frischfleisch u. ä.) verwendet werden. Für die Umsetzung der neuen EU-Richtlinie in Deutschland ist die Bundesregierung verantwortlich.
Autor: redSiegesmund forderte darüber hinaus den Handel auf, Kunststoffbeutel nicht kostenlos und ungefragt an Kunden abzugeben, wie das vielerorts noch üblich ist. Plastiktüten, aber auch anderer Plastikmüll, der in die Umwelt gelangt, schädigt die Natur, vor allem die Vögel und die Fische. Auf den Weltmeeren haben sich bereits gigantische Müllteppiche aus Kunststoff gebildet. Zersetzte Kunststoffpartikel werden von Meerestieren aufgenommen und landen so auch in der Nahrungskette des Menschen. Dagegen können und müssen wir etwas tun, so die Ministerin.
Hintergrund: 2010 nutzte jeder EU-Bürger geschätzt 198 Plastiktüten, die häufig nur einmal verwendet werden. In Deutschland waren es 2010 durchschnittlich 71 Tüten pro Einwohner.
Das Europäische Parlament beschloss am 28.04.2015 Regelungen, die die Mitgliedstaaten dazu verpflichten, Maßnahmen zur Verringerung des Verbrauchs von Kunststoffbeuteln zu ergreifen. Bis zum Jahr 2025 dürfen nur noch 40 sogenannte leichte Plastiktüten pro Person verbraucht werden. Wenn diese Vorgabe überschritten wird, dann sollen nach den EU-Plänen die Plastiktüten vom Handel nicht mehr kostenfrei abgegeben werden.
Ausgenommen von dieser Regelung sind ganz besonders dünne Plastiktüten, wie sie zur Verpackung von losen Lebensmitteln (Obst, Gemüse, Frischfleisch u. ä.) verwendet werden. Für die Umsetzung der neuen EU-Richtlinie in Deutschland ist die Bundesregierung verantwortlich.
