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So, 13:51 Uhr
28.06.2015

Ehrenamt auf dem Gottesacker

Zahlreiche historische Grabdenkmale stehen vor dem Verfall. Daher wird in vielen Kommunen und Kirchengemeinden nach ehrenamtlichen Grabpaten gesucht, die sich um die letzte Ruhestätte längst Verstorbener kümmern...

Als Dankeschön für das freiwillige Engagement zu Lebzeiten besteht die Möglichkeit, sich später auf „seiner“ Grabstätte selbst beerdigen zu lassen, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit. Für Paten stehen u.a. denkmalgeschützte Grabstätten bereit, deren Nutzungsrechte abgelaufen und Angehörige entweder nicht mehr vorhanden sind oder kein Interesse an der Weiternutzung haben.

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Zu den Aufgaben der Paten zählt, sich um den Erhalt der Grabsteine, Inschriften und Engelsfiguren zu kümmern. Auch die regelmäßige Pflege der Grabpflanzen gehört dazu. Wer über das nötige Kleingeld verfügt, kann sich sogar an die Renovierung eines Mausoleums wagen, das an einen kleinen Tempel erinnert. Auskünfte zu Grabstätten, die einen Paten benötigen, erteilen die örtlichen Friedhofsverwaltungen.

Auch in anderen Bereichen kommen Friedhöfe ohne Freiwillige kaum noch über die Runden. Neben Grabpaten werden für viele Ruhestätten Friedhofsbetreuer gesucht. Sie sind Ansprechpartner für Besucher, kontrollieren die Wege und melden Schäden oder Müllprobleme. Bei Bedarf begleiten sie ältere oder gehbeeinträchtigte Menschen zu den Gräbern.

Zu einem Problem vor allem in ländlichen Regionen ist der Mangel an ehrenamtlichen Sargträgern geworden. Anders als in den größeren Städten werden hier noch viele Erdbestattungen vorgenommen, für den in der Regel vier Träger erforderlich sind. Körperliche Robustheit ist für dieses Ehrenamt unerlässlich: Die Sargträger müssen den schweren Sarg nicht nur bei jeder Witterung vorsichtig in das Grab herablassen, sondern sind im Anschluss an die Beerdigung meist auch für das Zuschütten des Grabes zuständig.
Autor: red

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