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Do, 13:03 Uhr
10.09.2015
Landespolitik

„Kein Maulkorb für Bürgermeister“

Protestaktion Abgeordneten die ebenfalls ehrenamtlichen Bürgermeistern in Landtag in Erfurt. Dazu erreicht kn von Landtagsmitglied Gudrun Holbe die Meldung...

Mit einer Protestaktion während der Plenarsitzung des Thüringer Landtages am 9. September 2015 protestierten jene fünf Abgeordnete der CDU-Fraktion, die zugleich ehrenamtliche Bürgermeister sind, gegen ein Schreiben des Landesverwaltungsamtes, das in Abstimmung mit dem Thüringer Innenministerium an Bürgermeister, Landräte sowie Gemeinschaftsvorsitzende verschickt worden war.

„Kein Maulkorb für Bürgermeister“ (Foto: Wahlkreisbüro Gudrun Holbe) „Kein Maulkorb für Bürgermeister“ (Foto: Wahlkreisbüro Gudrun Holbe)

Darin wurde mitgeteilt bzw. daran erinnert, dass Äußerungen von Amtsträgern sachlich und im Rahmen gemeindlicher Kompetenz zu erfolgen hätten. Mit erhobenen Plakaten mit der Aufschrift „Kein Maulkorb für Bürgermeister“ haben diese Bürgermeister, darunter auch Gudrun Holbe aus Donndorf, zu Beginn der Sitzung eindeutig Stellung gegen jedwede Art von Einschränkung der Meinungsfreiheit bezogen!

Der Antrag der CDU mit Bitte um Begründung, weshalb kommunale Wahlbeamte in ihrer Meinungsfreiheit beschnitten werden sollen, wurde mit Regierungsmehrheit abgelehnt, sodass die Aufnahme in die aktuelle Tagesordnung nicht erfolgt ist.
Autor: khh

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Kommentare
Micha123
10.09.2015, 14:01 Uhr
Maulkorb
Schade, dass dieser Artikel nur unter den Kyffhäuser Nachrichten zu sehen ist. Er müsste auch bei NNZ, UHZ und den Eichsfelder Nachrichten stehen.

Und dies hier...

"Der Antrag der CDU mit Bitte um Begründung, weshalb kommunale Wahlbeamte in ihrer Meinungsfreiheit beschnitten werden sollen, wurde mit Regierungsmehrheit abgelehnt, sodass die Aufnahme in die aktuelle Tagesordnung nicht erfolgt ist."

....dass ist doch ein starkes Stück. "R2G" - ob das noch 4 Jahre gut geht?
H.Buntfuß
11.09.2015, 15:06 Uhr
Ja so läuft das
Zuerst versucht man dem Volk den Mund zu verbieten und wenn das geschafft ist, kommen die Politiker/innen an die Reihe, oder wie? Dei schön in der Reihe mittanzen, haben nichts zu befürchten, nicht wahr?
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