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Mi, 19:43 Uhr
23.09.2015
Kommunalpolitik

Gemeinsam Stark?

Unter dieser Überschrift erreichte kn eine Meldung der Jusos Kyffhäuserkreis. Wir stehen hinter der Vize-Bürgermeisterin von Sondershausen. Hier der Wortlaut der Meldung...

Vergangene Woche ist ein Antrag eingereicht worden, welcher Cornelia Kraffzick (SPD) von ihrem Posten als Erste Beigeordnete abberufen soll. Geplant ist es, den hauptamtlichen Posten der/des Ersten Beigeordneten in ein Ehrenamt zu ändern.

Scheinbar wurde außer Acht gelassen, dass Cornelia Kraffzick für den Bereich der Kultur zuständig ist, welcher ehrenamtlich kaum zu bewältigen ist. Der Antrag wurde von der Fraktion der Volkssolidarität eingereicht, unterschrieben von 27 Stadtratsmitgliedern aus allen Fraktionen. 16 Stimmen wären ausreichend gewesen.

Sabine Bräunicke sprach gegenüber den Medien von einer “besonders schweren Entscheidung, da Cornelia Kraffzick eine Parteikollegin sei”. Die Landtagsabgeordnete Dorothea Marx (SPD) versicherte bei Facebook, “dass die SPD in Sondershausen den Abberufungsantrag gegen Cornelia Kraffzick im Stadtrat von Sondershausen NICHT eingebracht hat oder unterstützt.

Die Fraktionsmitglieder, die den Antrag unterschrieben haben, taten dies ohne jede Rücksprache mit der SPD und der Betroffenen”. Durch diesen Alleingang der Stadtratsfraktion wurde das Ansehen der Partei massiv beschädigt! Die Jusos im Kyffhäuserkreis distanzieren sich ganz klar von der Art und Weise, mit der die Fraktion der SPD diesen Antrag im Stadtrat unterstützt hat.

Ich als Juso Kreisvorsitzender finde diese Vorgehensweise absolut inakzeptabel und unentschuldbar. Die Personen, die den Schaden verursacht haben, müssen Verantwortung übernehmen. So ein Umgang mit Parteikollegen ist nicht zu vertreten. Scheinbar müssen sich die Stadtratsfraktionsmitglieder wieder auf den Leitsatz “Das WIR entscheidet” unseres aktuellen Regierungsprogramms besinnen.

Bastian Volkmann
Jusos Kyffhäuserkreis
Autor: khh

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Kommentare
Micha123
23.09.2015, 23:45 Uhr
Partei oder Bürger?
Geht es hier um die Partei oder um den Bürger?

Letzeres sollte der Partei immer bewusst sein - dass sie im Interesse des Bürgers handeln muss.
Warum - wenn das Geld so knapp ist - soll überall gespart werden zur Last des Bürgers? Beispiel Friedhofsgebühren.. mehr muss man da nicht sagen.
Aber einmal ein Zeichen setzen und an den Posten der Obrigkeit zu sparen - darauf kommt die Partei nicht.

Es geht nur um die Macht. Anstelle das man ein Zeichen setzt und gewillt ist auch bei sich selbst zu sparen.

Vielleicht hat Frau Bräunicke einfach nur als normale Bürgerin gehandelt und entschieden.

Und der Landkreis macht es doch vor - dort geht es ohne 1. Beigeordneten. Die Stadt Sondershausen wird das auch schaffen.
Micha123
26.09.2015, 17:57 Uhr
Keine Antwort Herr Volkmann?
Sehr geehrter Herr Volkmann,

ich vermisse eigentlich eine Antwort von Ihnen auf meinen Kommentar.

Als Juso-Chef haben Sie eine Meldung bekanntgegeben.
Sie betonen auch den Leitsatz “Das WIR entscheidet” ... Geht es dabei um die Partei, um die Genossen, die Macht oder um den Bürger?

Ferner schreiben Sie:
"Scheinbar wurde außer Acht gelassen, dass Cornelia Kraffzick für den Bereich der Kultur zuständig ist, welcher ehrenamtlich kaum zu bewältigen ist."

Um Sie einmal da genau aufzuklären - so lesen Sie sich bitte diesen Beitrag von Lutz W. durch:
http://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=177765#44962

Vielen Dank
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