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Fr, 17:23 Uhr
25.09.2015
kn-Forum

Ich versteh die Welt und Deutschland nicht mehr.

Mit den Ankündigungen die unser Staat macht, werden wir noch Millionen mehr an Einwanderern ein Geschenk machen, so beginnt ein Leserbrief, der kn heute erreichte...

Asylsuchende bekommen mehr Geld als manch Rentner oder Hartz IV Bezieher! Das kann es doch nicht geben? Wohnungen werden Ihnen kostenlos zu Verfügung gestellt und alle Nebenkosten dazu! Mit welchem Recht geschieht das?

Für Leute die unter der Brücke schlafen, hat man noch nie Geld, geschweige denn eine Wohnung bereit stellen können. Und obwohl wir noch Millionen von Arbeitslosen Menschen haben, sollen als Vorrang von den Politikern, z.B. Herr Ramelow, schnell Arbeitsplätze für Flüchtlinge geschaffen werden! Wo bleiben die Deutschen die auch gern arbeiten würden?.

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Aber mit dieser Intensität wurde hier in Deutschland noch nie ran gegangen. Ich schäme mich für dieses Vorgehen gegenüber unseren Landsleuten durch unsere Politiker!!!
Und das immer mehr Menschen hier auf die Straße gehen um gegen diese Art und Weise zu protestieren ist das Ergebnis dieser Asylpolitik. Und es sind keine Rechtsradikalen oder Nazis, wie hinterher geschrieben und berichtet wird. Und ich bin das auch nicht, im Gegenteil.

Lutz Blobner
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
FrankKell
25.09.2015, 20:21 Uhr
Ich verstehe Sie und Ihre Argumente nicht, Herr Blobner.
Warum spielen Sie die Flüchtlinge gegen die Rentner, Hartz-IV Bezieher und Arbeitslosen aus und wundern bzw. ärgern sich am Ende Ihres Beitrages noch, dass man Sie für einen Nazi oder Rechtsradikalen halten könnte, deren Aussagen doch permanent diese völlig falsche Gegenüberstellung von Deutschen und Flüchtlingen konstruieren?
Aktuellstes Beispiel ist die Rede von AfD-Höcke am vergangenen Mittwoch in Erfurt. Das war reinste nationalkonservative und geschichtsverfälschende Demagogie, die sich nur in Nuancen von den Einlassungen der noch weiter rechts Stehenden unterscheidet. Ihr Vokabular ist dasselbe.

Wie kommen Sie darauf, dass Asylsuchende mehr Geld als Rentner oder Hartz-IV Bezieher bekommen würden? Sowohl der Hartz-IV Regelbedarf, als auch die Grundsicherung im Alter liegt in der Höhe über dem Taschengeld der Flüchtlinge.

Es werden nirgendwo in Deutschland Arbeitsplätze nur für Migranten geschaffen. Niemand nimmt den Deutschen den Job weg. Laut OTZ vom 02.09.2015 sind in Thüringen momentan 6300 Stellen unbesetzt. Sie sind offen, für Migranten und für Deutsche.

Wo liegt die Ursache, dass "besorgte Bürger" - wie Sie einer zu sein scheinen - ständig darauf pochen, ihre Lebenssituation und die ihrere "Landsleute" würde sich durch die Aufnahme von Flüchtlingen verschlechtern? Hat sich Ihre aktuelle Situation durch die stärkere Migration verschlechtert?

Sie brauchen sich nicht wundern, wenn Sie mit einer solchen Argumentation in die rechte Ecke gestellt werden. Genau dort kommen diese verzerrten, angstschürenden Bilder nämliche her.
Micha123
25.09.2015, 23:04 Uhr
Herr Blobner ist kein Nazi!
@FrankKell
Sie pauschalisieren einfach und rücken Herrn Blobner in die rechte Ecke.
Und so wie Sie machen dies viele. Einfach sagen "du bist doch ein Nazi" und das - um was es überhaupt geht wird vergessen.

Es geht hier nicht um Nazi, RECHT oder LINKS, es geht um das Flüchtlingsproblem und dieses geht uns alle an. Jeder hat Recht auf freie Meinungsäußerung, darf nicht als Pack bezeichnet werden und schon gar nicht in irgendwelche Ecken gedrängt werden.

Früher durfte man viele Dinge nicht sagen - heute darf man aber man traut es sich nicht - eben wegen dieser "Nazikeule". Diese Keule kommt genau dann, wenn der Politik nichts mehr einfällt - wenn sie ihr Versagen vertuschen wollen.

Herr Blobner, Sie, ich und eigentlich jeder hier im Land hat nichts mehr mit den Dingen vor 75 Jahren zu tun.

In den USA wurde jetzt ein dunkelfarbiger Rollstuhlfahrer von einem Polizisten erschossen. Er sollte seine Hände heben, machte dies wahrscheinlich aus gesundheitlichen Gründen nicht und wurde so niedergestreckt.
Das ist in meinen Augen Rassismus. Da sagt hier keiner was.

Hier geht es darum, dass viele Menschen besorgt sind - was begründet ist. Sie weisen darauf hin, was alles passieren kann. In der Medienwelt werden die Nachrichten täglich mehr, Übergriffe, Gewalt, Belästigung, Diebstahl usw.
Wie ist das Verhalten der Flüchtlinge, wenn sie erfahren das sie abgeschoben werden? Werden sie das einfach so hinnehmen? Ein Großteil wird nach Prüfung das Land verlassen müssen.
(Abgesehen davon - kann man diese Massen überhaupt noch genau überprüfen?)

Wenn Sie sagen, dass hier in Thüringen ca. 6.000 Stellen frei sind - dann sind dies im Bund vielleicht 100.000 Arbeitsplätze.
Was ist dann mit den restlichen Menschen - vielleicht 800.000 dieses Jahr, vielleicht 800.000 nächstes Jahr?
Herr Blobner macht klar, was passieren wird. Es läuft über unser Sozialsystem.
Oder wird man dann einfach mehr "Geld drucken", damit es für alle reicht wie bisher?

Hier sind so viele Kommunen pleite, welche im Grunde noch nicht einmal mehr Geld für einen Müllsack haben.
Da wird keine Grünpflege mehr betrieben, da werden Straßen nicht gemacht, da wird die Ortsbeleuchtung abgeschaltet, einen Winterdienst gibt es nicht mehr. Schulen und Kita's werden geschlossen, Bahnlinien stillgelegt.
Die Abwanderung im ländlichen Raum oder Provinzen ist seit 25 Jahren im vollen Gange.
Im Gegenzug rollen plötzlich die Millionen und Milliarden.
Hätte man nicht im Dorf den kleinen Konsum oder die Gaststätte erhalten können - wenn man sie ein wenig subventioniert hätte? Das nur so als Beispiel erwähnt.

Sehen Sie sich unser Gesundheitswesen an. Ja, da fehlt es an "Fachkräften" - aber warum? Wegen der schlechten Bezahlung! Da ist kein Geld da, es geht nur um Kostensenkung! Nachts ist eine Schwester auf der Station - für 60! Betten.
Meinen Sie, dass dann die neue "Flüchtlingsfachkraft" umsonst arbeitet oder für den halben Lohn?

Es ist das große Ganze um das es hier geht und was Herr Blobner sagen will. Und da kann man auch wirklich die Welt nicht mehr verstehen.
Wo kommt denn nun das Geld her, welches gestern in Berlin bei dem Flüchtlingsgipfel freigegeben wurde?
Kommt es von den Saudis, die keinen Flüchtling aufnehmen wollen oder die reichen Emirate? Kommt es aus den USA - die mit einer von den größten Verursachern der Flucht sind?
Es kommt von uns - vom Steuerzahler.

Da werden Banken, Griechen, Flüchtlinge gerettet.. meinen Sie nicht, dass jeder von uns froh wäre, wenn er im Jahr einmal einen Tausender mehr in der Tasche hätte? Ich wäre es aber ich bin Realist und sehe, dass in Zukunft das Geld noch knapper werden wird. Und bin kein Nazi, Rassist oder Terrorist!
FrankKell
26.09.2015, 22:14 Uhr
Das große Ganze und die Flüchtlinge
Herrn Blobner habe ich nicht pauschal in die rechte Ecke gerückt. Das hat er mit seinen zum Teil falschen Aussagen schon selbst getan. Weder habe ich eine Nazikeule im historischen Sinne geschwungen, noch Herrn Blobner einfach gesagt: "Du bist doch ein Nazi." Ich habe mich auf seine konkreten Falschaussagen bezogen.

Trotzdem bin ich entgegen Ihrer Meinung der Ansicht, dass wir sehr wohl noch etwas mit "den Dingen vor 75 Jahren" zu tun haben, nicht im Sinne von Schuld, sondern von Bewußtseinsbildung und Verantwortung. Aus dieser Verantwortung heraus lässt sich u.a. auch die Aufnahme von Flüchtlingen rechtfertigen.

Zu Beginn Ihres Beitrages behaupten Sie, dass es Ihnen und Herrn Blobner nur um das "Flüchtlingsproblem" gehe. Dann schreiben Sie über Kommunen, die pleite sind; über Abwanderung aus dem ländlichen Raum; über das Gesundheitswesen usw., um dann am Ende doch zuzugeben, es würde um "das große Ganze" gehen. All diese Probleme, die Sie da aufgeführt haben existieren. Aber sie existieren nicht wegen der Aufnahme von Flüchtlingen. Sie verfallen demselben Irrglauben wie Herr Blobner, wenn Sie bestehende Probleme mit der zunehmenden Migration in Verbindung bringen bzw. gegeneinander ausspielen.

In Ihrer Argumentation lese ich ständig vom Geld, das falsch ausgegeben worden sei und an allen Ecken fehlen würde.
Sie wären also froh über einen Tausender mehr in der Tasche. Einige der Menschen, die jetzt hierherkommen wären froh über eine Tasche. Das ist dekadent.

Über den Rassismus in den USA wird übrigens auch in deutschen Medien berichtet und zwar sehr wohl mit der dafür notwendigen Wertung. Alle großen Nachrichtenportale haben über den von Ihnen geäußerten Fall von Polizeigewalt geschrieben.

Woher kommt also diese ständig von "besorgten Bürgern" vorgetragene Einbildung, in Medien und Politik würde eine Verschwörung gegen sie und ihre "Landsleute" laufen; würden ihre Sorgen und Nöte nicht genügen berücksichtigt? Unter "Lügenpresse"-Skandierungen seines Publikums sprach AfD-Höcke am Mittwoch von Verschweigen, Verfälschen und Brandmarken, welches ihm, seiner Partei und den "Mutbürgern" von der Öffentlichkeit zuteilwerde.
Sie artikulieren sich doch und bekommen ihren Platz um sich öffentlich zu äußern. Sie müssen nur auch damit leben, dass ihre Aussagen kritisch kommentiert werden. Wenn sie von konstruierten Angstbildern der Rechten zeugen - in diesem Sinne sind also auch die vorgetragenen Sorgen nicht berechtigt -, dann muss es auch erlaubt sein, dies als rechts zu benennen. Nichts anderes habe ich getan.
Micha123
27.09.2015, 10:13 Uhr
Schuld durch Geburt?
"Bewußtseinsbildung und Verantwortung. Aus dieser Verantwortung heraus lässt sich u.a. auch die Aufnahme von Flüchtlingen rechtfertigen."

Ich sehe das nicht so. Dieses, was vor 75 Jahren war - rechtfertigt keine unbegrenzte Aufnahme von Flüchtlingen.
Dann müsste man zum Beispiel einen Großteil der Flüchtlinge in die USA weiterleiten oder nach Russland, welche ja schon oder erst vor 35 Jahren im Krieg mit Afghanistan standen. Lesen Sie einmal den Focus - 100.000 Afghanen verlassen dort nur monatlich das Land - fast alle haben das Ziel nach Deutschland zu kommen.

Weiter gebe ich den Flüchtlingen nicht die Schuld, dass sie Grund sind z.B für Abwanderungen aus der Region, dafür dass man gerne mal einen Tausender mehr in der Tasche hat, dafür dass es Probleme in unserem Gesundheits- u. Sozialsystem gibt, Altersarmut usw. usw.
Diese Probleme hatte man bisher hier nicht gelöst. Aber eben plötzlich ist Geld da.
Ich denke einen Schritt weiter - denn was soll es in Zukunft werden? Sie wissen genau, dass sich nicht jeder Flüchtling integriert, nicht jeder eine Arbeit findet.
Die Kosten für unser Sozialsystem werden gesprengt.

Ich habe nichts dagegen, wenn sich Deutschland und auch andere Länder an Hilfen für die Flüchtlingsländer beteiligt. Doch sollen die Menschen dort bleiben wo sie herkommen und etwas aus ihren Ländern machen.

Jetzt verwende ich Ihre Worte: "Bewußtseinsbildung und Verantwortung" Aus dieser Verantwortung heraus sollen die Menschen in ihren Ländern bleiben, nicht ihre Frauen und Familien zurücklassen, gegen Krieg kämpfen und in ihrem Land was bewegen.
FrankKell
27.09.2015, 14:18 Uhr
Einseitige Betrachtung
Schuld durch Geburt?
- Warum bringen Sie eigentlich wieder den Schuldbegriff, wenn ihn doch alle Beteiligten ausgeschlossen haben? Natürlich trägt niemand mehr eine Schuld - Verantwortung sehr wohl.

Dass die USA und Russland Flüchtlinge aufnehmen sollten, weil sie in ihren Kriegen im Mittleren- und Nahen Osten Fluchtursachen geschaffen hätten, ist kein Argument gegen eine Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland. Dinge nicht zu machen, weil sie ein anderer auch nicht macht - nicht sonderliche überzeugend.

Ganz bestimmt wird es Probleme und finanzielle Herausforderungen geben. Sie scheinen die Migration aber auf diesen Aspekt verengen zu wollen. Sie scheinen der Migration im Ganzen ablehnend gegenüber zu stehen, weshalb sie ständig auf die (angeblich) horrenden Kosten verweisen ohne auch nur ein Blinzeln für die Nutzenseite - um in Ihrem VWL-Bild zu bleiben - übrig zu haben.

Sie hätten also nichts dagegen, wenn sich Deutschland an Hilfen für die Flüchtlingsländer beteiligt. Fluchtursachenbekämpfung - da hat sicher niemand was dagegen. Aber Flüchtlingsländer sind ein Fakt. Ihre Schlussfolgerung ist daher wenig verständlich: Sie können ja mal dem geflüchteten Syrer, Afghanen, Iraker etc. erzählen, er solle bleiben wo er hergekommen ist, etwas aus seinem Land machen, etwas in seinem Land bewegen. Scheint mit nicht so einfach momentan.

Übrigens ist das Recht auf Asyl für politisch Verfolgte im Grundgesetz festgeschrieben. Eine Begrenzung der Aufnahme von Asylsuchenden also nur mit einer Grundgesetzänderung möglich.
Micha123
27.09.2015, 16:16 Uhr
Dann lassen wir sie eben alle rein
Dann lassen wir sie eben alle rein... am besten - wir holen sie gleich selbst ab.

Aber ich bin froh, dass ein Großteil der Menschen hier im Land nicht Ihre Meinung vertritt. Was dann auch zum Sturz dieser Regierung hier führen wird.
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