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Mo, 15:42 Uhr
05.10.2015
Landespolitik

Rot-Rot-Grün straft Kleingärtner ab

Die umweltpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Christina Tasch, kündigte an, dass sich die CDU-Fraktion für eine bürgerfreundliche Anschlussregelung bei der Beseitigung von Pflanzenresten einsetzen werde...


Ende 2015 läuft die bisher geltende "Thüringer Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen" aus.

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Die Rot-Rot-Grüne Landesregierung teilte in einer Pressemitteilung vom vergangenen Wochenende mit, dass die Regelung für regelmäßige Brenntage nicht verlängert werden soll. Das Verbrennen von Abfällen aus Kleingärten soll zukünftig dem Kreislaufwirtschaftsgesetz unterworfen sein. Demnach dürfen auch Pflanzenreste nur noch in Abfallverbrennungsanlagen verbrannt werden.

"Thüringen ist in der Fläche landwirtschaftlich geprägt, aber dass die grüne Umweltministerin dafür überhaupt kein Verständnis hat, zeigt die Aufgabe dieser Verordnung," so Tasch. Die meisten pflanzlichen Abfälle werden in den Kleingärten kompostiert, aber gerade die holzigen Pflanzenreste setzen sich im Komposthaufen nur schwer um. Daher war das regelmäßige Verbrennen eine gute Alternative.

"Viele ältere Mitbürger, die keine Transportmöglichkeiten zu den geplanten Großcontainern in den Kommunen haben, werden durch das Auslaufen der Verordnung bestraft", so Tasch weiter. "Wir wissen noch nicht einmal, ob diese Container für jede Gemeinde verfügbar sein werden. Weiterhin befürchten wir, dass in Feld und Flur vermehrt wild entsorgte Haufen mit holzigen Pflanzenabfällen liegen werden, die von den Gemeinden aufwändig entsorgt werden müssen. Die Verordnung nicht wenigstens für Gärten außerhalb der geschlossenen Ortslagen wie in Bayern weiter gelten zu lassen, ist eine kurzsichtige Entscheidung aus dem Umweltministerium. Vor allem Kommunen werden damit belastet. Die Ausnahme für das weiter genehmigte Verbrennen von kranken Holzresten nach Genehmigung durch den Pflanzenschutzdienst der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft ist viel zu bürokratisch und gerade für unsere älteren Mitbürger, die ihre Kleingärten liebevoll pflegen, nicht zu leisten," schloss Tasch.
Autor: red

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Kommentare
Mister X
05.10.2015, 16:47 Uhr
Viel versprochen
Können sie sich noch an die Letzten Wahlversprechen, gerade der LINKEN erinnern? Was wurde da nicht alles gesagt, was für das Volk alles tun werde. Ich heute sagen, man hat die Versprechen gehalten, man hat sehr viel für das Volk getan. Überall wo es möglich war hat die Kosten und Abgaben erhöht. Aber was haben sie erwartet von einer Regierung, ins dessen OBEREN Etagen nur Stümper sitzen, um es sehr vorsichtig auszudrücken. Wer zeichnet eigentlich verantwortlich für diesen Schwachsinn, ist das nicht das Resort der Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller. hat diese Frau vor Amtsantritt nicht selber gesagt, „ sie fühle sich überfordert und sie sei nicht die richtige für dieses Amt“ (Sinngemäße Wiedergabe) was soll da noch sagen?
Luftikus
05.10.2015, 17:26 Uhr
Rot-Rot-Grün straft Wähler ab
Nachdem man schon in Sachen Gipsabau jämmerlich versagte, hatte man doch noch eine Idee - Brenntage abschaffen. Hätte man jetzt nun diese Regelung nur für Städte getroffen, so wäre es noch verständlich, aber für den ganzen ländlichen Raum?! Da werden wohl bestimmt bald Petitionen kommen.

Aber die kommuniste Einheitsregierung von Rot-Rot-Grün hat auch schon Zeichen gesetzt und in Sachen Flüchtlingspolitik gehandelt. Während die Bundesregierung Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern zurückschickt, will die Thüringer Landesregierung alle aufnehmen! Ob das aber alles die Thüringer wollen? Wir werden sehen wo das endet!
Zwischenrufer
05.10.2015, 22:50 Uhr
Schädliche Holzverbrennung
Die Verbrennung von Holz setzt in erheblichem Umfang Schadstoffe frei, bis hin zu Dioxinen und Furanen, um so mehr, je weniger das Holz trocken ist, nicht holzige Pflanzenreste dabei sind oder die Sauerstoffzufuhr ungenügend ist. Ich bin kein Grüner. Dennoch halte ich es für eine richtige Entscheidung, die Verbrennung von Pflanzenresten einzudämmen. Natürlich greift es in die Freiheit derjenigen ein, die Pflanzenreste verbrennen wollen. Aber es gibt schließlich auch Rechtsgüter der anderen Mitmenschen, die es zu schützen gilt. Wo kämen wir hin, wenn jeder nach Belieben die Umwelt schädigen darf ...
krümel
06.10.2015, 07:33 Uhr
Empfehlung
Da kann nur jedem Kleingärtner empfohlen werden, sich eine Feuerschale zuzulegen, da gibt es dann auch keine Einschränkungen im Zusammenhang mit festgelegten Brenntagen.

Aber, wozu diese Aufregung, diese Nebelkerze soll nur von den tatsächlichen aktuellen Problemen ablenken, welche wirklich wichtig sind. Dazu passt auch das ganze Gedöns um VW und seine Autos, die ja bekanntlich auch eine Menge Rauch aufwirbeln.
----1
06.10.2015, 10:36 Uhr
Versager Regierung!
Wie schon erwähnt haben wir dieser Regierung nur eins zu verdanken Höhere Kosten und Einschränkungen.
Ich wünsche mir echt eine Kampfansage der Bürger zur Gegenwehr.
Was verdammt noch mal sollen wir uns noch alles gefallen lassen so langsam Reicht es ernsthaft.
Diese Gesetzte können nur welche Beschließen die sicher keinen Garten haben bzw, Ihre Knechte haben die sich darum kümmern.
Und wenn nix mehr geht kippen wir unseren Garten Abfall
den Damen und Herren vor die Tür.
Solch eine Ignoranz der Regierung das aller letzte.
Wenn lange weile die Politik berührt.
Brennschale im Garten 2×2 Meter sollte dann Helfen.
Kama99
06.10.2015, 12:10 Uhr
Grünabfall entsorgen
Wenn befürchtet wird, das der Grünabfall in Wald und Flur abgeladen wird, frage ich mich wie er dahin transportiert werden konnte. Schaffe ich es dann nicht auch zu den aufgestellten Containern?
Peppone
06.10.2015, 13:12 Uhr
Container? Wo finde ich die?
Auf die Wegbeschreibung zu den vielen Containern im Frühjahr und Herbst bin ich dann mal gespannt. Wie muss ich mir das vorstellen, soll dann Heckenschnitt aus Stempeda, Hamma, Sophienhof oder Sollstedt per Spedition zu den Stadtwerken gekarrt werden?

Oder stehen dann in den Dörfern jeweils 20 Container für Grünschnitt und wer bezahlt diesen ganzen Grünabfalltourismus? Bis jetzt sind die Kommunen ja nicht einmal in der Lage den Friedhofs-Container zeitgerecht zu leeren. Mir sind vier Wochen Brenntage lieber als 53 Wochen rauchende Pennertonnen und steigende Gebühren.
Pe_rle
06.10.2015, 13:16 Uhr
Großcontainer
ich weiß schon 2 Plätze für die Großcontainer,
einer vor das Rathaus,und einer vor das Landratsamt.
Liebe Politiker,sehen die Mülltonnen in allen Farben in der Stadt nicht schon schlimm genug aus????? Wo soll die Tonneninvasion noch enden.
Achja hatte ich vergessen ,die Stadt soll ja "Bunt" werden
Es ist in der Politik eben so ,erst der zweite Schritt ,und dann der erste. Schilda läßt grüßen
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