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Sa, 09:28 Uhr
17.10.2015
NABU begrüßt Einführung des Wassercent in Thüringen

Wichtig für den Gewässer- und Hochwasserschutz

Um für die Zukunft den Hochwasser- und Gewässerschutz in Thüringen auszubauen will das Thüringer Umweltministerium ab 2017 den sogenannten Wassercent einführen. Der Naturschutzbund (NABU) Thüringen begrüßt dieses Vorhaben...


„Mit den geplanten Mehreinahmen können längst überfällige Maßnahmen zum Gewässerschutz und hoffentlich nachhaltigen Hochwasserschutz umgesetzt werden. Der Wassercent trägt zu unserer Sicherheit bei und dient der Erhaltung der Trinkwasserressourcen sowie der natürlichen Entwicklung unserer Gewässer“, sagt Martin Schmidt, der stellvertretende Vorsitzende des NABU Thüringen.

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Aus Sicht der Naturschützer ist der Zustand der meisten Gewässer in Thüringen als kritisch zu betrachten. Viele Wasserkörper verfehlen die angestrebten Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie eines guten Zustandes beziehungswies guten Potenzials. „Strukturverbesserungen an Gewässern, Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Bäche und Flüsse sowie die Etablierung von Auwäldern sind geeignete Maßnahmen, um die Selbstreinigungskraft der Gewässer zu erhöhen“, zeigt Martin Schmidt als Beispiele zur Verbesserung des Gewässerzustandes auf.

„Hier hätten dann auch Biber, Fischotter und Eisvogel wieder genügend Raum, um sich ungestört ausbreiten zu können. “Diese Maßnahmen allein werden aber nicht ausreichen, um auf lange Sicht die Gewässer sauber zu halten. Zusätzlich müssen auch Mittel und Wege gefunden werden, um den Schadstoffeintrag in Gewässer konsequent und nachhaltig zu reduzieren. Gerade im Zusammenhang mit Deichrückverlegungen bieten sich Lösungen an, die Gewässerökologie und Hochwasserschutz miteinander verbinden.

„Die Umwandlung von Acker in der Aue in extensives Grünland und eine nachhaltige Landwirtschaft können dazu einen wichtigen Beitrag leisten“, so Schmidt.
Aus Sicht des NABU sollten die Gelder gerade für solche Maßnahmen des naturnahen Hochwasserschutzes verwendet werden. Bachbegradigungen sowie ähnliche Maßnahmen der Abflussbeschleunigung müssen gestoppt werden und es darf zu keiner Reduzierung von natürlichen Überflutungsbereichen mehr kommen.

„Denn nur wenn unsere Flüsse und Bäche sich wieder frei durch unsere Landschaft schlängeln dürfen, haben Sie auch genug Platz, um Hochwasserereignisse zu puffern“, erklärt Schmidt. „Eine gestaltete Landschaft, tut nicht nur uns Menschen gut, sondern bietet auch Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten und fördert damit die Biodiversität in unserem Land.“
Autor: red

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Kommentare
Ra1n3R
17.10.2015, 10:07 Uhr
Abzocke PUR!
Wen wollen die auf die Rolle nehmen? Die Gebühren in Thüringen sind schon hoch. Und von den zu erwartenden 12Mio Mehreinnahmen landen 11Mio wieder in den privaten Taschen der Betreiber! Gewerbe und Industrie schreien schon wieder nach Ausnahmeregelungen, wie bei der tollen "Energiewende". Bezahlen kann doch der blöde, kleine Mann. Man hat nur noch zu nicken und die Tasche aufzumachen... Die Grünen sollen sich das Geld von den Unternehmen holen, die sich große Teile der Einnahmen in die eigene Tasche stecken! Da werden doch die Einnahmen zweckentfremdet! Nach Strom entwickelt sich auch Wasser immer mehr zum Luxusgut in Deutschland. Wer das nicht zahlen kann, Pech! Warum gibt es immer wieder Ausnahmeregelungen für die, die den Spaß zahlen "könnten" aber nicht für die, die eh am Existenzminimum krauchen? Was ist mit denen, die nur eine Mindestrente beziehen, die keine Arbeit finden? Warum müssen die nun diesen Blödsinn tragen? Nur weil die Einnahmen nicht zweckgemäß verwendet werden?
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