Do, 09:33 Uhr
29.10.2015
Neues aus Sondershausen
Treffpunkt Rathaus
Sondershausens Bürgermeister Kreyer ludt Mitglieder des Sondershäuser Gewerbe- und Wirtschaftsvereins (SGW e.V.) ins Rathaus ein...
Auch in diesem Herbst hatte Bürgermeister Joachim Kreyer die Mitglieder des Sondershäuser Gewerbe- und Wirtschaftsvereins (SGW e.V.) in das Sondershäuser Rathaus eingeladen. Am 21. Oktober informierte er, zusammen mit seinen Wirtschaftsförderern Uwe Dönhoff und Marcus Strunck, über bevorstehende Entscheidungen und aktuelle Brennpunkte.
Ein besonders wichtiges Thema war die 2015 erfolgte Erhöhung der Grundsteuer A, B und der Gewerbesteuer auf den Thüringer Durchschnitt. Die SGW-Vorsitzende, Monika Lambrecht, kritisierte diesen Schritt: Die Grundsteuererhöhung trifft neben den Privatleuten auch viele Unternehmer - und die werden bereits durch die Gewerbesteuererhöhung erheblich belastet! – Derartige Steuererhöhungen führen erfahrungsgemäß nicht zu mehr Geld in der Stadtkasse. Die Unternehmer reagieren darauf mit Ausweichstrategien!
Bürgermeister Kreyer stellte klar, dass er bzw. der Stadtrat, auf Grund der Vorschriften der Landesregierung zur Konsolidierung keine andere Wahl hatte. Weiter betonte er, dass er sich im Gemeinde- und Städtebund Thüringen e.V., als Vorsitzender des Kreisverbandes Kyffhäuserkreis, wiederholt und nachdrücklich gegenüber der Landesregierung dafür eingesetzt hat und weiter einsetzt, dass keine weiteren Steuererhöhungen beauflagt werden.
Seine Kritik gilt insbesondere dem 10 %-igen Willküraufschlag auf den Thüringer Landesdurchschnitt für vorgenannte Realsteuern für Konsolidierungskommunen. Dies verschlechtert die Wettbewerbsposition der eh schon finanzschwachen Kommunen, zumal von den höheren Steuereinnahmen durch sinkende Schlüsselzuweisungen und steigende Kreisumlagen der Kommune nur gut 10 % als Mehreinnahme verbleiben.
Es entwickelte sich eine interessante Gesprächsrunde, welche sich in individuellen Gesprächen teilweise auch über das offizielle Ende fortsetzte.
Herr Kreyer bedankte sich im Anschluss für das Vertrauen und für die langjährige und gute Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein.
Wir bedanken uns bei Herrn Kreyer, dass trotz vollem Terminkalender dieser Abend stattfinden konnte. Wir werden uns weiterhin sachlich und kritisch mit der Entwicklung der Stadt Sondershausen auseinandersetzen und uns einbringen – für uns, für unsere Mitbürger und für unsere Region!
Susanne Blumenthal
SGW e.V.
www.sgw.de
Autor: khhAuch in diesem Herbst hatte Bürgermeister Joachim Kreyer die Mitglieder des Sondershäuser Gewerbe- und Wirtschaftsvereins (SGW e.V.) in das Sondershäuser Rathaus eingeladen. Am 21. Oktober informierte er, zusammen mit seinen Wirtschaftsförderern Uwe Dönhoff und Marcus Strunck, über bevorstehende Entscheidungen und aktuelle Brennpunkte.
Ein besonders wichtiges Thema war die 2015 erfolgte Erhöhung der Grundsteuer A, B und der Gewerbesteuer auf den Thüringer Durchschnitt. Die SGW-Vorsitzende, Monika Lambrecht, kritisierte diesen Schritt: Die Grundsteuererhöhung trifft neben den Privatleuten auch viele Unternehmer - und die werden bereits durch die Gewerbesteuererhöhung erheblich belastet! – Derartige Steuererhöhungen führen erfahrungsgemäß nicht zu mehr Geld in der Stadtkasse. Die Unternehmer reagieren darauf mit Ausweichstrategien!
Bürgermeister Kreyer stellte klar, dass er bzw. der Stadtrat, auf Grund der Vorschriften der Landesregierung zur Konsolidierung keine andere Wahl hatte. Weiter betonte er, dass er sich im Gemeinde- und Städtebund Thüringen e.V., als Vorsitzender des Kreisverbandes Kyffhäuserkreis, wiederholt und nachdrücklich gegenüber der Landesregierung dafür eingesetzt hat und weiter einsetzt, dass keine weiteren Steuererhöhungen beauflagt werden.
Seine Kritik gilt insbesondere dem 10 %-igen Willküraufschlag auf den Thüringer Landesdurchschnitt für vorgenannte Realsteuern für Konsolidierungskommunen. Dies verschlechtert die Wettbewerbsposition der eh schon finanzschwachen Kommunen, zumal von den höheren Steuereinnahmen durch sinkende Schlüsselzuweisungen und steigende Kreisumlagen der Kommune nur gut 10 % als Mehreinnahme verbleiben.
Es entwickelte sich eine interessante Gesprächsrunde, welche sich in individuellen Gesprächen teilweise auch über das offizielle Ende fortsetzte.
Herr Kreyer bedankte sich im Anschluss für das Vertrauen und für die langjährige und gute Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein.
Wir bedanken uns bei Herrn Kreyer, dass trotz vollem Terminkalender dieser Abend stattfinden konnte. Wir werden uns weiterhin sachlich und kritisch mit der Entwicklung der Stadt Sondershausen auseinandersetzen und uns einbringen – für uns, für unsere Mitbürger und für unsere Region!
Susanne Blumenthal
SGW e.V.
www.sgw.de
