Do, 10:51 Uhr
29.10.2015
Arbeitsmarktdaten
Arbeitslosigkeit sinkt auf neuen Tiefststand
Arbeitslosigkeit geht in Nordthüringen weiter zurück
Die Arbeitslosigkeit ist auf den niedrigsten Stand gesunken, so Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur heute bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen...
In Nordthüringen gab es seit 1990 noch nie so wenig Menschen ohne Job, sagte Frobäse 10.227 Menschen seien Ende Oktober arbeitslos gewesen. Die Arbeitslosenquote habe mit 7,3 Prozent den bisher niedrigsten Wert erreicht und Nordrhein-Westfalen mit 7,8 Prozent inzwischen deutlich hinter sich gelassen.
Zum Vormonat verzeichne man einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 1,5 Prozent (-157). Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl der Arbeitslosen um 3,8 Prozent (-406) gesunken.
Insbesondere die positive Entwicklung im Landkreis Nordhausen habe zu diesem Ergebnis beigetragen. Hier habe man die, seit Beginn der Aufzeichnungen, niedrigste Arbeitslosenquote mit 8,1 Prozent registriert. Vor zwölf Monaten lag sie noch bei 9,0 Prozent.
In den Jobcentern Kyffhäuserkreis und Landkreis Eichsfeld sei die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr nach oben gegangen. Eine Ursache sei der Wegfall älterer Förderprogramme des Bundes und des Landes, die es jetzt durch die neuen Förderprogramme zu kompensieren gelte. Die Weichen für das neue Landesarbeitsmarktprogramm des Freistaates sind gestellt. Im Jobcenter Nordhausen und Kyffhäuserkreis bereite man derzeit für November die Umsetzung des neuen Bundesprogramms Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt vor, das gezielt Langzeitarbeitslose fördern soll. Beide Jobcenter hatten dafür den Zuschlag erhalten.
Mit Blick auf die ankommenden Flüchtlinge bleibt der Erwerb der deutschen Sprache für die Einmündung auf dem Arbeitsmarkt das entscheidende Kriterium, bestätigt der Agenturchef. Aus diesem Grund stelle die Nordhäuser Agentur für Arbeit jetzt Mittel für Deutschkurse von Flüchtlingen mit einer hohen Bleibeperspektive bereit. Die Akquise der Teilnehmer und die komplette Durchführung der Kurse übernehmen laut Arbeitsagentur bewährte Bildungsträger der Region.
Es ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, bei der wir unseren Beitrag leisten, so Froböse. Man habe das Fachkräfteproblem und kenne die demografischen Herausforderungen. Wenn man das Beschäftigungsniveau und den Lebensstandard halten wolle, müsse man Menschen aus dem Ausland eine Chance einräumen. Sie zu integrieren, wird nicht über Nacht gehen, das weiß auch Karsten Froböse.
Aktuell liege die Arbeitslosenquote der Jüngeren bei 6,4 Prozent. 667 Jugendliche sind in den drei nördlichsten Landkreisen ohne Arbeit, 8,6 Prozent weniger als im September. Gegenüber dem Vorjahr blieb die Zahl nahezu unverändert.
1.467 Bewerber hätten sich von Oktober 2014 bis September 2015 bei den Berufsberatern gemeldet, 88 weniger als im Jahr zuvor. Mit Blick auf die Ende September 53 unversorgten Bewerber, meinte der Agenturchef: Es lohnt sich, interessante Berufe mit guten Karriereperspektiven jenseits der beliebtesten Top 10 in Augenschein zu nehmen. Man werde im Rahmen von Nachvermittlungsaktionen dabei helfen.
Wir müssen hier individuelle Lösungen finden, so Karsten Froböse. Es ist aber kein gesellschaftliches Problem, denn man habe mehr Ausbildungsstellen als Bewerber. Entscheidend sei, dass sich junge Leute richtig einschätzen und auf die Angebote flexibel reagieren. In der Metallbearbeitung habe sich das Werben der Unternehmen und Berufsberater bereits gelohnt. Die Zahl der Schüler, die sich für einen Beruf in der Metallbearbeitung interessieren, sei um mehr als ein Viertel gestiegen. In Zukunft müsse man noch gezielter zu Entwicklungsperspektiven, Aufstiegsmöglichkeiten, Übernahmechancen in den Unternehmen informieren. Zudem sei für die Berufswahl der Jugendlichen und die Entscheidung des Ausbildungsortes aber auch der Verdienst im künftigen Beruf ein zentrales Kriterium.
1.614 Ausbildungsstellen wurden von den Arbeitgebern bis Ende September gemeldet, 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Sofern Unternehmen sich für die Einstellung lernschwächerer Schüler offen zeigen, biete die Arbeitsagentur finanzielle Unterstützung.
Die Arbeitslosigkeit hat sich von September auf Oktober um 134 auf 3.574 Personen verringert. Das waren 394 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Oktober 8,1%; vor einem Jahr belief sie sich auf 9,0%. Dabei meldeten sich 729 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 154 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 867 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–22).
Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 8.879 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 188 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 9.354 Abmeldungen von Arbeitslosen (–144).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Oktober um 5 Stellen auf 316 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 14 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Oktober 121 neue Arbeitsstellen, 31 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.409 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 225.
Landkreis Eichsfeld
Die Arbeitslosigkeit hat sich von September auf Oktober um 34 auf 2.602 Personen verringert. Das waren 131 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Oktober 4,7%; vor einem Jahr belief sie sich auf 4,9%. Dabei meldeten sich 626 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 32 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 659 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–147). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 8.037 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 508 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 8.252 Abmeldungen von Arbeitslosen (–599).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Oktober um 55 Stellen auf 750 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 70 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Oktober 207 neue Arbeitsstellen, 64 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 2.281 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 78.
Kyffhäuserkreis
Die Arbeitslosigkeit ist von September auf Oktober geringfügig um 11 auf 4.051 Personen gestiegen. Das waren 119 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Oktober 10,0%; vor einem Jahr belief sie sich auf 9,8%. Dabei meldeten sich 787 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 54 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 775 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–122). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 8.776 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 202 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 9.034 Abmeldungen von Arbeitslosen (–661).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Oktober um 13 Stellen auf 258 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 86 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Oktober 118 neue Arbeitsstellen, 2 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.178 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 182.
Autor: redDie Arbeitslosigkeit ist auf den niedrigsten Stand gesunken, so Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur heute bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen...
In Nordthüringen gab es seit 1990 noch nie so wenig Menschen ohne Job, sagte Frobäse 10.227 Menschen seien Ende Oktober arbeitslos gewesen. Die Arbeitslosenquote habe mit 7,3 Prozent den bisher niedrigsten Wert erreicht und Nordrhein-Westfalen mit 7,8 Prozent inzwischen deutlich hinter sich gelassen.
Zum Vormonat verzeichne man einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 1,5 Prozent (-157). Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl der Arbeitslosen um 3,8 Prozent (-406) gesunken.
Insbesondere die positive Entwicklung im Landkreis Nordhausen habe zu diesem Ergebnis beigetragen. Hier habe man die, seit Beginn der Aufzeichnungen, niedrigste Arbeitslosenquote mit 8,1 Prozent registriert. Vor zwölf Monaten lag sie noch bei 9,0 Prozent.
In den Jobcentern Kyffhäuserkreis und Landkreis Eichsfeld sei die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr nach oben gegangen. Eine Ursache sei der Wegfall älterer Förderprogramme des Bundes und des Landes, die es jetzt durch die neuen Förderprogramme zu kompensieren gelte. Die Weichen für das neue Landesarbeitsmarktprogramm des Freistaates sind gestellt. Im Jobcenter Nordhausen und Kyffhäuserkreis bereite man derzeit für November die Umsetzung des neuen Bundesprogramms Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt vor, das gezielt Langzeitarbeitslose fördern soll. Beide Jobcenter hatten dafür den Zuschlag erhalten.
Zahl der ausländischen Arbeitslosen leicht gewachsen
Mit den wachsenden Flüchtlingszahlen ist die Zahl arbeitsloser Ausländer leicht angestiegen. Etwas über 400 ausländische Arbeitslose waren im Oktober in der Nordhäuser Arbeitsagentur und den Jobcentern registriert. Das seien 77 mehr als vor einem Jahr. Der Anteil der Asylbewerber beliefe sich dabei auf weniger als ein Viertel. Die übrigen Personen hätten Staatsangehörigkeiten anderer EU-Länder und seien in ähnlicher Größenordnung wie in den Vorjahren hier derzeit auf Jobsuche.Mit Blick auf die ankommenden Flüchtlinge bleibt der Erwerb der deutschen Sprache für die Einmündung auf dem Arbeitsmarkt das entscheidende Kriterium, bestätigt der Agenturchef. Aus diesem Grund stelle die Nordhäuser Agentur für Arbeit jetzt Mittel für Deutschkurse von Flüchtlingen mit einer hohen Bleibeperspektive bereit. Die Akquise der Teilnehmer und die komplette Durchführung der Kurse übernehmen laut Arbeitsagentur bewährte Bildungsträger der Region.
Es ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, bei der wir unseren Beitrag leisten, so Froböse. Man habe das Fachkräfteproblem und kenne die demografischen Herausforderungen. Wenn man das Beschäftigungsniveau und den Lebensstandard halten wolle, müsse man Menschen aus dem Ausland eine Chance einräumen. Sie zu integrieren, wird nicht über Nacht gehen, das weiß auch Karsten Froböse.
Weniger Langzeitarbeitslose
Der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit stehe für Arbeitsagentur und Jobcenter unverändert im Blickpunkt. Um 8,3 Prozent konnte im letzten Monat die Zahl der Langzeitarbeitslosen zum Vorjahr gesenkt werden. 3.847 Personen waren Ende Oktober gemeldet und länger als ein Jahr auf Jobsuche. Wir sind auf dem richtigen Weg, bestätigt Karsten Froböse. Es ist wichtig, Menschen, die schon länger aus dem Arbeitsprozess raus sind, mit den passenden Unterstützungsangeboten zu erreichen. Wir wollen den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Wir haben für Menschen, die länger arbeitslos sind, intensive Beratungsangebote und nutzen unterschiedliche Förderinstrumente. Eine zentrale Rolle spiele dabei immer wieder die Unterstützung bei beruflicher Weiterbildung.Zahl der Jugendlichen zum Vormonat gesunken
Die positive Beschäftigungssituation habe sich im Oktober auch bei der Jugendarbeitslosigkeit in Nordthüringen widergespiegelt. Ausbildungen und Studienbeginn wirkten sich positiv aus. In bislang geringem Maße habe man unter den jugendlichen Arbeitslosen auch ausländische Jüngere, die die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit mit beeinflussen. Beim genauen Hinsehen, ließe sich jedoch erkennen, dass die Beschäftigungschancen für deutsche jugendliche Arbeitslose im Berichtsmonat Oktober nicht schlechter geworden seien.Aktuell liege die Arbeitslosenquote der Jüngeren bei 6,4 Prozent. 667 Jugendliche sind in den drei nördlichsten Landkreisen ohne Arbeit, 8,6 Prozent weniger als im September. Gegenüber dem Vorjahr blieb die Zahl nahezu unverändert.
Mehr Ausbildungsstellen als Bewerber
Auch in diesem Jahr zählte die Nordhäuser Arbeitsagentur wieder mehr Ausbildungsstellen als Bewerber. Die Auswahl für die jungen Leute war noch nie so gut wie jetzt. Auf 100 Ausbildungsstellen kommen 91 Bewerber, so Froböse. Angesichts dieser Zahlen kann ich mich nur wiederholen: Für die Zukunftsgestaltung unserer Region brauchen wir Menschen aus dem Ausland, die sich den Anforderungen der Unternehmen stellen und sich diesen anpassen.1.467 Bewerber hätten sich von Oktober 2014 bis September 2015 bei den Berufsberatern gemeldet, 88 weniger als im Jahr zuvor. Mit Blick auf die Ende September 53 unversorgten Bewerber, meinte der Agenturchef: Es lohnt sich, interessante Berufe mit guten Karriereperspektiven jenseits der beliebtesten Top 10 in Augenschein zu nehmen. Man werde im Rahmen von Nachvermittlungsaktionen dabei helfen.
Wir müssen hier individuelle Lösungen finden, so Karsten Froböse. Es ist aber kein gesellschaftliches Problem, denn man habe mehr Ausbildungsstellen als Bewerber. Entscheidend sei, dass sich junge Leute richtig einschätzen und auf die Angebote flexibel reagieren. In der Metallbearbeitung habe sich das Werben der Unternehmen und Berufsberater bereits gelohnt. Die Zahl der Schüler, die sich für einen Beruf in der Metallbearbeitung interessieren, sei um mehr als ein Viertel gestiegen. In Zukunft müsse man noch gezielter zu Entwicklungsperspektiven, Aufstiegsmöglichkeiten, Übernahmechancen in den Unternehmen informieren. Zudem sei für die Berufswahl der Jugendlichen und die Entscheidung des Ausbildungsortes aber auch der Verdienst im künftigen Beruf ein zentrales Kriterium.
1.614 Ausbildungsstellen wurden von den Arbeitgebern bis Ende September gemeldet, 2,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Sofern Unternehmen sich für die Einstellung lernschwächerer Schüler offen zeigen, biete die Arbeitsagentur finanzielle Unterstützung.
Der Blick in die Landkreise
Landkreis NordhausenDie Arbeitslosigkeit hat sich von September auf Oktober um 134 auf 3.574 Personen verringert. Das waren 394 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Oktober 8,1%; vor einem Jahr belief sie sich auf 9,0%. Dabei meldeten sich 729 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 154 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 867 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–22).
Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 8.879 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 188 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 9.354 Abmeldungen von Arbeitslosen (–144).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Oktober um 5 Stellen auf 316 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 14 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Oktober 121 neue Arbeitsstellen, 31 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.409 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 225.
Landkreis Eichsfeld
Die Arbeitslosigkeit hat sich von September auf Oktober um 34 auf 2.602 Personen verringert. Das waren 131 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Oktober 4,7%; vor einem Jahr belief sie sich auf 4,9%. Dabei meldeten sich 626 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 32 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 659 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–147). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 8.037 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 508 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 8.252 Abmeldungen von Arbeitslosen (–599).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Oktober um 55 Stellen auf 750 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 70 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Oktober 207 neue Arbeitsstellen, 64 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 2.281 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 78.
Kyffhäuserkreis
Die Arbeitslosigkeit ist von September auf Oktober geringfügig um 11 auf 4.051 Personen gestiegen. Das waren 119 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Oktober 10,0%; vor einem Jahr belief sie sich auf 9,8%. Dabei meldeten sich 787 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 54 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 775 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–122). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 8.776 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 202 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 9.034 Abmeldungen von Arbeitslosen (–661).
Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Oktober um 13 Stellen auf 258 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 86 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Oktober 118 neue Arbeitsstellen, 2 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.178 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 182.