Fr, 10:08 Uhr
30.10.2015
Der Blick in den Warenkorb der Thüringer
Was war teurer, was billiger?
Die Jahresteuerungsrate erhöhte sich von 0,3 Prozent im September auf 0,6 Prozent im Oktober. Im Monatsvergleich blieb der Verbraucherpreisindex nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik mit einem Indexstand von 106,9 Prozent (Basis 2010=100) konstant...
Grafik (Foto: TLS)
Im Jahresvergleich wiesen die Verbraucherpreise in Thüringen im Oktober im Durchschnitt ein um 0,6 Prozent höheres Niveau als im Vorjahr aus. Damit liegt die Inflationsrate weiter unter der 1-Prozent Marke.
Die schwache Jahresteuerungsrate ist unter anderem auf die unter dem Vorjahresniveau liegenden Energiepreise (Haushaltsenergie und Kraftstoffe - 9,5 Prozent) zurückzuführen. Die Preise für Kraft-stoffe gaben im Jahresvergleich um 13,9 Prozent, die Preise für Haushaltsenergie (Strom, Gas und andere Brennstoffe) um 7,1 Prozent nach. Am stärksten fielen die Preise für Heizöl (-27,1 Prozent). Mit einem Index von 84,1 Prozent wiesen sie den niedrigsten Stand seit sechs Jahren aus.
Ohne die verbraucherfreundliche Entwicklung der Energiepreise würde die Thüringer Inflationsrate im Oktober 1,9 Prozent betragen. Deutlich über dem Vorjahresniveau lagen die Preise für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (3,4 Prozent), die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren (2,9 Prozent) sowie die Preise für Bekleidung und Schuhe (2,3 Prozent).
Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich binnen Jahresfrist um 1,9 Prozent. Preissteigerungen verzeichneten Obst (6,6 Prozent), Gemüse (14,5 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (3,1 Prozent). Aufgrund des drastischen Rückgangs der Milchpreise verbilligten sich Molkereiprodukte und Eier binnen Jahresfrist um 7,4 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat blieb der Indexstand von 106,9 Prozent nahezu konstant. Preissteigerungen wurden in den Bereichen Möbel, Leuchten, Geräte und anderes Haushaltszubehör (0,4 Prozent), Freizeit, Unterhaltung und Kultur (0,3 Prozent) sowie im Bildungswesen (0,3 Prozent) beobachtet. Rückläufige Preise verzeichneten Bekleidung und Schuhe (-0,5 Prozent), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,4 Prozent) sowie die Preise im Bereich Verkehr (-0,4 Prozent), insbesondere die Kraftstoffe (-2,1 Prozent).
Autor: red
Grafik (Foto: TLS)
Im Jahresvergleich wiesen die Verbraucherpreise in Thüringen im Oktober im Durchschnitt ein um 0,6 Prozent höheres Niveau als im Vorjahr aus. Damit liegt die Inflationsrate weiter unter der 1-Prozent Marke.
Die schwache Jahresteuerungsrate ist unter anderem auf die unter dem Vorjahresniveau liegenden Energiepreise (Haushaltsenergie und Kraftstoffe - 9,5 Prozent) zurückzuführen. Die Preise für Kraft-stoffe gaben im Jahresvergleich um 13,9 Prozent, die Preise für Haushaltsenergie (Strom, Gas und andere Brennstoffe) um 7,1 Prozent nach. Am stärksten fielen die Preise für Heizöl (-27,1 Prozent). Mit einem Index von 84,1 Prozent wiesen sie den niedrigsten Stand seit sechs Jahren aus.
Ohne die verbraucherfreundliche Entwicklung der Energiepreise würde die Thüringer Inflationsrate im Oktober 1,9 Prozent betragen. Deutlich über dem Vorjahresniveau lagen die Preise für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (3,4 Prozent), die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren (2,9 Prozent) sowie die Preise für Bekleidung und Schuhe (2,3 Prozent).
Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich binnen Jahresfrist um 1,9 Prozent. Preissteigerungen verzeichneten Obst (6,6 Prozent), Gemüse (14,5 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (3,1 Prozent). Aufgrund des drastischen Rückgangs der Milchpreise verbilligten sich Molkereiprodukte und Eier binnen Jahresfrist um 7,4 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat blieb der Indexstand von 106,9 Prozent nahezu konstant. Preissteigerungen wurden in den Bereichen Möbel, Leuchten, Geräte und anderes Haushaltszubehör (0,4 Prozent), Freizeit, Unterhaltung und Kultur (0,3 Prozent) sowie im Bildungswesen (0,3 Prozent) beobachtet. Rückläufige Preise verzeichneten Bekleidung und Schuhe (-0,5 Prozent), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,4 Prozent) sowie die Preise im Bereich Verkehr (-0,4 Prozent), insbesondere die Kraftstoffe (-2,1 Prozent).
