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So, 08:06 Uhr
01.11.2015
Ausgezeichnet

„Langer Tag der Natur“

Der „Lange Tag der Natur“ von Naturschutzbund Thüringen (NABU) und der Stiftung Naturschutz Thüringen wurde zum wiederholten Mal als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet...

Auszeichnung (Foto: Nabu Thüringen) Auszeichnung (Foto: Nabu Thüringen) Gisela Stand (Projektkoordinatorin des NABU Thüringen für den „Langen Tag der Natur“), Kirsten Schellenberg (Landesgeschäftsführerin des NABU Thüringen), Mike Jessat (Landesvorsitzender des NABU Thüringen), Anja Siegesmund (Thüringens Umweltministerin) und Beate Schrader (Geschäftsführerin der Stiftung Naturschutz Thüringen)

Alle Jahre im Juni treibt es viele Bürgerinnen und Bürger hinaus in die thüringische Landschaft, um an einer Veranstaltung zum „Langen Tag der Natur“ teilzunehmen. Schon seit fünf Jahren veranstalten der NABU Thüringen und die Stiftung Naturschutz Thüringen gemeinsam mit anderen Akteuren und Partnern diesen Event zum Erleben der Biologischen Vielfalt.

Der „Lange Tag der Natur“ wurde jetzt erneut als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Das neue Logo zur Auszeichnung, mit dem sich der „Lange Tag der Natur“ ab diesem Tag in der Öffentlichkeit präsentieren darf, überreicht Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund im NABU-Infozentrum in Jena-Leutra.

Die Wiederauszeichnung erlaubt es, dem Projekt für weitere zwei Jahre den Titel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ zu tragen. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen, schon 2012 durfte sich der „Lange Tag der Natur“ mit diesem Titel schmücken. „Mit rund 55.000 Tier- und Pflanzenarten zählt Thüringen zu einem der artenreichsten Bundesländer Deutschlands.

Der NABU trägt mit dem ‚Langen Tag der Natur‘ seit Jahren dazu bei, die vielfältigen Naturschätze Thüringens erlebbar und erfahrbar zu machen. Wir wollen die einzigartige Artenvielfalt für kommende Generationen erhalten. Die dafür nötige Wertschätzung unserer Natur ist nur durch persönliche Erlebnisse zu gewinnen“, so Siegesmund zur Wiederauszeichnung des Projekts.

Während der anschließenden Wanderung durch das Leutratal können sich die Ministerin und die geladenen Gäste einen Überblick über den Rückbau der Autobahn A4 im Leutratal verschaffen. „Es war ein langer Kampf damit der Tunnel bei Leutra endlich zur Realität wurde. Wo einst mehrere zehntausend Kraftfahrzeuge pro Tag entlangfuhren und die Autobahn das Tal durschnitt, kann jetzt wieder Natur erlebt werden“, sagt Mike Jessat, der Landesvorsitzende des NABU Thüringen.

Exkursionen, wie sie unter anderem am „Langen Tag der Natur“ stattfinden, können nun ungestört durch das dortige Orchideenparadies geführt werden. „Nach dem Wegfall der Barriere Autobahn kann sich die Natur ungehindert ausbreiten und frei entwickeln“, so Mike Jessat. Insgeheim hofft er auch, dass die Wildkatze, die um Jena vorkommt, die Chance nutzt um nach Rothenstein, einem Schutzgebiet des NABU, zu springen.
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