Mi, 16:41 Uhr
02.12.2015
Kommunalpolitik
Integrationsbeirat wird gebildet
Im Kreistag ging es heute um die Bildung eines Integrationsbeirats für den Kyffhäuserkreis...
Der Kreistag beschloss bei zwei Gegenstimmen die Satzung des Kyffhäuserkreises für den Integrationsbeirat.
Aus der Begründung der von Landrätin Antje Hochwind (SPD)
Bislang wurden die Aufgaben der Integrationsbeauftragten im Ehrenamt von Frau Katharina Weizel mit hohem Engagement erledigt. Aufgrund des Anwachsens der Flüchtlingszahlen und der zunehmenden Migration aus anderen EU- Staaten lässt sich diese Aufgabe von einer Einzelperson, die es neben ihren Hauptberuf erledigen muss und insbesondere im Hinblick auf die Flächenausdehnung des Kyffhäuserkreises und die dadurch erforderlichen Fahrzeiten,- nicht mehr allumfassend erfüllen.
Aus diesem Grund soll künftig ein Gremium aus drei ehrenamtlichen Mitgliedern und einem hauptamtlich beschäftigten Integrationsbeauftragten neu gebildet werden, welches die Mittlerrolle zwischen Behörde, Flüchtlingen, sonstigen Zuwanderern und einheimischer Bevölkerung im gesamten Kreisgebiet wahrnimmt.
Für die Besetzung des hauptamtlichen Integrationsbeauftragten ist geplant, einen bereits in der Verwaltung tätigen geeigneten Bediensteten zu 50% der regelmäßigen Arbeitszeit einzusetzen, ein Teil der bisherigen dienstlichen Aufgaben soll auf andere Bedienstete und Träger umverteilt werden. Dies erscheint aufgrund der aktuellen Situation sachgerecht und notwendig.
Die ehrenamtlichen Mitglieder sollen den Integrationsbeauftragten in seiner Arbeit unterstützen. Dem Sozialausschuss soll wie bisher ein Vorschlagsrecht für die Besetzung zukommen.
Integrationsbeirat wird gebildet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach Informationen von kn wird es sich um Jeffrey Schulz handeln, der bereits als Jugendschutzbeauftragter im Landratsamt tätig war.
Nach drei Ordnungsrufen der Landrätin wurde die Diskussionsrede von Patrick Weber (NPD) unterbunden, weil er nicht zum Thema der Satzungsänderung gesprochen hatte. Einige Kreistagsmitglieder hatten wegen der Rede bereits den Saal verlassen.
Autor: khhDer Kreistag beschloss bei zwei Gegenstimmen die Satzung des Kyffhäuserkreises für den Integrationsbeirat.
Aus der Begründung der von Landrätin Antje Hochwind (SPD)
Bislang wurden die Aufgaben der Integrationsbeauftragten im Ehrenamt von Frau Katharina Weizel mit hohem Engagement erledigt. Aufgrund des Anwachsens der Flüchtlingszahlen und der zunehmenden Migration aus anderen EU- Staaten lässt sich diese Aufgabe von einer Einzelperson, die es neben ihren Hauptberuf erledigen muss und insbesondere im Hinblick auf die Flächenausdehnung des Kyffhäuserkreises und die dadurch erforderlichen Fahrzeiten,- nicht mehr allumfassend erfüllen.
Aus diesem Grund soll künftig ein Gremium aus drei ehrenamtlichen Mitgliedern und einem hauptamtlich beschäftigten Integrationsbeauftragten neu gebildet werden, welches die Mittlerrolle zwischen Behörde, Flüchtlingen, sonstigen Zuwanderern und einheimischer Bevölkerung im gesamten Kreisgebiet wahrnimmt.
Für die Besetzung des hauptamtlichen Integrationsbeauftragten ist geplant, einen bereits in der Verwaltung tätigen geeigneten Bediensteten zu 50% der regelmäßigen Arbeitszeit einzusetzen, ein Teil der bisherigen dienstlichen Aufgaben soll auf andere Bedienstete und Träger umverteilt werden. Dies erscheint aufgrund der aktuellen Situation sachgerecht und notwendig.
Die ehrenamtlichen Mitglieder sollen den Integrationsbeauftragten in seiner Arbeit unterstützen. Dem Sozialausschuss soll wie bisher ein Vorschlagsrecht für die Besetzung zukommen.
Integrationsbeirat wird gebildet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach Informationen von kn wird es sich um Jeffrey Schulz handeln, der bereits als Jugendschutzbeauftragter im Landratsamt tätig war.Nach drei Ordnungsrufen der Landrätin wurde die Diskussionsrede von Patrick Weber (NPD) unterbunden, weil er nicht zum Thema der Satzungsänderung gesprochen hatte. Einige Kreistagsmitglieder hatten wegen der Rede bereits den Saal verlassen.
