Di, 15:46 Uhr
15.12.2015
Dröscherpreise vergeben
Preis ging an den Stadtjugendring
Hohe Auszeichnung und Anerkennung für die Arbeit des Stadtjugendring Sondershausen e.V., kn berichtete bereits. Hier weitere Informationen und Bilder...
Der Stadtjugendring Sondershausen e.V. wurde am Rande des SPD Bundesparteitages für sein Engagement im Bereich der Demokratie – und Toleranzerziehung sowie der präventiven Extremismusbekämpfung bei Jugendlichen mit dem Wilhelm Dröscherpreis ausgezeichnet.
Der Wilhelm Dröscher Preis wird alle zwei Jahre zum Abschluss des SPD Bundesparteitages für besonderes gesellschaftliches Engagement vergeben. (kn: Und so war auch viel politische Prominenz bei der Auszeichnung dabei).
v.l.n.r: Rene Most, Maria Schröder, Frank-Walther Steinmeier, Andreas Gothe und Martina Ludewig
Die Preisträger werden durch ein Kuratorium, bestehend aus Vertretern des Bundesparteiarteivorstandes der SPD, den Söhnen von Wilhelm Dröscher, Experten der politischen Bildung und Weggefährten von Wilhelm Dröscher., ermittelt. Kuratoriumsvorsitzende ist Frau Heidemarie Wieczorek Zeul.
Das Projekt Jugend bewegt sich belegte den dritten Platz. Von über Einhundert Bewerbern bundesweit kamen 37 Projekte in die engere Wahl, wovon dann 33 sich in Berlin an drei Tagen präsentierten. Das Sondershäuser Projekt war das einzige Thüringer Projekt, das sich qualifizierte und das einzige ostdeutsche unter den Preisträgern. Das Projekt Jugend bewegt sich gibt es bereits seit mehreren Jahren. Es besteht aus einer Vielzahl einzelner Themen und Veranstaltungen, bei denen das Demokratieverständnis und die Toleranz bei Jugendlichen gefördert werden soll.
v.l.n.r: Andereas Gothe, Martina Ludewig. Siegmar Gabriel, Rene Most und Maria Schröder
Vertreten wurde das Projekt beim Bundesparteitag der SPD durch den Geschäftsführer des Stadtjugendrings Sondershausen e.V. Andreas Gothe, Renè Most als Projektinitiator zahlreicher Demokratieprojekte, Maria Schröder als mitwirkende Jugendliche seit 2008, Martina Ludewig als mitwirkende Jugendliche seit 2014 sowie durch die Schirmherrin des Projekts, Landrätin Antje Hochwind.
v.l.n.r hintere Reihe: Andereas Gothe, Jakob von Weizsäcker, Rene Most, Wolfgang Tiefensee und Andreas Bausewein
mittlere Reihe, Antje Hochwind, Diana Lehmann, Dorothea Marx, Wilhelm Schreier,
vordere Reihe Martina Ludewig und Maria Schröder
Als Preisgeld erhielt der Verein 1.000,00 Euro, was jedoch eher nebensächlich ist. Das Wichtigste ist die Anerkennung der regionalen Arbeit auf einer überregionalen Ebene, sowie auch das Kennenlernen anderer Projekte, mit denen man sich austauschte und sich Inputs holte.
Wichtig ist noch zu sagen, daß so ein Erfolg jedoch nur möglich ist, wenn man in seiner Arbeit neben einem eigenen motivierten Team vertrauensvolle, engagierte und unkomplizierte Partner auch in anderen Vereinen und Institutionen hat. Da dies so ist, ist es auch eine Auszeichnung eines funktionierenden regionalen Netzwerkes.
Hier sind noch die Brüder Dröscher dabei, allerdings können die Vornamen nicht sicher zugeordnet werden.
Derzeit läuft gerade ein Geschichtsprojekt, bei dem Jugendliche im Frühjahr 2015 Zeitzeugen zu ihren Erinnerungen an die Bombardierung Sondershausens 1945 interviewt hatten. Dabei erhielten sie so viel emotionales Material, dass sie daraus bis 2016 ein Theaterstück machen wollen.
Weitere Impressionen zur Preisverleihung unter
https://www.facebook.com/stadtjugendring.sondershausen
Weitere Informationen zum Dröscherpreis und den Platzierungen unter
http://www.wilhelm-droescher-preis.de
Text: Andreas Gothe
Bilder: Stadtjugendring






