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Di, 16:51 Uhr
26.01.2016
kn-Forum

Leserbrief Flüchtlingspolitik mit aufgesattelten Wahlkämpfern

Längst ist die Flüchtlingspüolitik Gegenstand getriebener Wahlkämpfer bis in die Regierungskoalition, so ein Leser...

Jeder profiliert sich hier gegen den eigenen Koalitionspartner, oder in der eigenen Partei mit fast täglichen neuen Vorschlägen, die für den verzweifelten Betrachter aus dem Wahlvolk die Zweifel an der Konzeptionslosigkeit nur noch verstärken.

Am 5.11.2015 ein 9 Punkte Programm, jetzt ist es ein Vorschlag von Frau Glöckner, Spitzenkandidatin der der CDU in Rheinland Pfalz und andere "Vorschläge", wie Briefe an die Kanzlerin, lassen nicht lange auf sich warten.

Da das Denken in Wahlzeiträumen und Umfragewerten erfolgt kann man sich nur wundern. Die CSU glänzt täglich mit Vorschlägen und Ultimaten, und will nun gegen die Regierung in Berlin klagen, also auch gegen sich selbst. Die SPD kommt in dieser Regierung fast nicht mehr vor.

Was haben wir in diesem Polittheater noch alles zu erwarten? Sind unsere Macher und "Experten" überfordert? Die Qualität eines Orchesters wird von der Qualität der Musiker, vor allem aber des Dirigenten bestimmt. Diese Regierung muss sich nicht wundern, wenn die Wähler vor diesem populistischem Überbietungswettbewerb davonlaufen und die Umfragewerte sinken.

Es ist so als wolle man auf verstimmten Mundharmonikas eine Sinfonie spielen. So wursteln sich die Wahlkämpfer von Wahl zu Wahl. Die Menschen bekommen auf die vielen Fragen und ihre berechtigten Ängste in der Flüchtlingspolitik lasche, realitätsfremde, oder keine Antworten. Viele Kommunen wissen nicht mehr weiter.

Europa driftet in der Flüchtlingsfrage weiter auseinander, aber die Kanzlerin pocht auf europäische Lösungen.und wartet auf Wunder. Das was wirklich passiert ist, dass die Flüchtlinge kommen, weil auch keiner konsequent an der Beseitigung der Fluchtursachen arbeitet. Zuviel Wortgeprassel und keine Lösungen in Sicht.

Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Micha123
26.01.2016, 18:02 Uhr
Europa hat versagt
Dieses "Europa" hat doch versagt. Spürbar ist es bei der Flüchtlingskrise und zu erkennen war es schon bei "Griechenland".
Der Brite macht gar nicht mit. Das eine Land macht es so - die anderen Länder so.
Es ist keine Einigkeit vorhanden.
Glühlampenverbote, Abschaltautomatik bei Kaffeemaschinen und die Größe einer Banane zu definieren - dies war alles viel wichtiger.
Ach - wir haben ja nun den Euro - länger als wir die DMark hatten.. aber er fühlt sich nicht wie Geld an. Darauf hätte man verzichten können.
Jetzt wo es richtig zur Sache geht.. da zeigt sich das vereinte Europa - es zeigt sich, dass es keine Einigkeit gibt.
Aber unsere Politiker - egal ob CDU, SPD, Linke und Grüne - sie halten daran fest.
Lieber lassen sie alles untergehen und in Chaos versinken - bevor sie ihre eigenen Fehler und ihr Versagen zugeben.
Kultur, Werte und Traditionen gehen verloren - ebenso wie unser Geld und der Wohlstand.

Wo die Politik versagt - dort gibt es Krieg. So war es immer in der Geschichte. Wollen wir nur hoffen, dass man sich daran erinnert!
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