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Mo, 20:15 Uhr
22.02.2016
Neues aus Sondershausen

Kirchgemeinde übergibt Rollstuhl

Am Nachmittag übergaben Vertreter der Trinitatiskirchgemeinde Sondershausen einen Rollstuhl…

Den für für den kleinen Ramsan vorgesehene Rollstuhl übergaben Karla Kreyer, Joachim Kreyer und Katharina Weizel im Nahmen der Kirchgemeinde. Pastorin Cornelia Bickelhaupt, die das Ganze mit „eingefädelt“ hatte, konnte aus Termingründen heute nicht teilnehmen.

Kirchgemeinde übergibt Rollstuhl (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kirchgemeinde übergibt Rollstuhl (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die tschetschenische Familie ist seit langen sehr aktiv in der Kirchgemeinde tätig und bringt sich bei vielfältigen Aktionen ein. Dabei lernt man sich kennen und so erfuhr die Kirchgemeinde, dass für den kleinen Ramsan ein Rollstuhl notwendig wäre. Also suchte man Mittel und Wege den Rollstuhl zu finanzieren.

Die Freude in der Familie war groß, als heute der von einer Ärztin angepasste Rollstuhl übergeben wurde.
Autor: khh

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Kommentare
Micha123
23.02.2016, 07:51 Uhr
Kein Geld für Behinderte und Kranke
Okay.. gute Tat vollbracht.
Aber warum setzt sich die Kirchgemeinde nicht öffentlich und lautstark für Unterstützung Behinderter und Kranker ohne Migrationshintergrund ein?
Ein Beispiel:
Menschen die unter Inkontinenz leiden.. (ein Tabu-Thema). Kosten der Verbrauchsmaterialien müssen diese zum größten Teil selbst tragen.
Und vor allem die Kosten der Entsorgung in den Restmüll werden nicht finanziell gefördert. Stadt und Kreis haben da kein Geld - kein Geld für Behinderte. Dies ist auch eine Art Rassismus! Rassismus, den Ämter und Behörden durchführen!
Joerg Esser
23.02.2016, 08:49 Uhr
Na dann, frisch an, ans Werk
Sehr geehrter Herr Micha123,

wie sieht es denn bei Ihnen aus? Wie wäre es denn, wenn Sie sich für die angesprochenen Personen einsetzen? Von Ihnen sehe und lese ich immer nur Aufforderungen, wie sich andere verhalten sollen. Wenn Sie ein Problem erkennen, warum werden Sie dann nicht auch einmal abseits der Kommentarspalten von KN aktiv? Vielleicht, weil es sich besser meckern lässt, als aktiv zu werden?
Micha123
23.02.2016, 14:24 Uhr
Der "gute Gutmensch" meldet sich wieder...
Sehr geehrter Herr Esser,

ich kenne die Reihenfolge mehr als gut. Und ich wurde so erzogen, dass ich erst handele und wenn dies kein Erfolg bringt ... am Ende "meckere". Von daher sind Ihre Behauptungen suspekt.
Was haben doch so manche Politiker schon versprochen - was sie alles ändern wollen.
Ich selbst habe genügend solche Vorschläge und wie Sie es sagen "Aufforderungen" an Politiker weitergegeben. Besonders fällt mir da auch ein Herr Lemme ein, der ja die SPD aus der Region im Bundestag vertritt.
Erfolglos! Obwohl man mir zustimmte und so manche Dinge versprochen hat, dass man sie ändern will. Aber sie wurden noch nicht einmal "debattiert".

Hingegen setzt man sich mit allen Mitteln für Migranten ein. Unterstützt sie - sie bekommen das "warme Essen" serviert und dürfen sich sogar noch aussuchen was sie "Essen". Nehmen tut man es von den Steuerzahlern, von Kranken, von Behinderten, von Rentner.

Und in einem Staat - einen so reichen Land wie Deutschland, welches sich für bedürftige Menschen einsetzt, in einem Sozialstaat... da müsste ein Rollstuhl (egal ob der Behinderte einen Migrationshintergrund hat, Deutscher ist, Ausländer usw.) immer vorhanden sein!!!
Ohne Mittel und Wege zu suchen, damit man dies finanziert. Und ohne sich dann am Ende noch in "Szene" zu setzen.

Dieser Einsatz der Kirchgemeinde zeigt doch das Versagen des Sozialstaates. Das Versagen der Politik in Berlin.
Wie will man da weltpolitische Probleme lösen, wenn man nicht so etwas einfaches hin bekommt?
Auch Sie Herr Esser werden dies irgendwann verstehen und zu dieser Einsicht kommt - da bin ich mir sicher.

Und glauben Sie mir, denn zu gegebener Zeit werde ich richtig aktiv werden. Wenn nächstes Jahr die Wahlen zum Bundestag anstehen, dann wird öffentlich mit der Arbeit der Abgeordneten abgerechnet.
Rechtzeitig wird dann auch der Wähler informiert, damit er sein Kreuz an der richtigen Stelle macht und nicht mehr bei seinen bisherigen "Volksvertretern".
Joerg Esser
23.02.2016, 15:58 Uhr
Nicht andere auffordern, selbst ist der Mensch
Kann es sein, dass Sie außer Entschuldigungen und Rechtfertigungen keine wirklichen Argumente vorbringen können? Nicht andere auffordern, selbst ist der Mensch. Ob nun Gut-Mensch oder Schlecht-Mensch, wer sich darüber beklagt, dass einem kleinen hilfsbedürftigen Kind geholfen wird, von dem fordere ich einfach auch mal Eigeninitiative. Aktive Eigeninitiative, keine Aufforderungen an andere, sie sollten doch mal was tun.
Micha123
23.02.2016, 19:16 Uhr
Das Ende der Volksparteien
Ich stimme Ihnen zu - selbst ist der Mensch. Von daher brauchen wir die jetzigen Politiker nicht mehr. Das Volk wird selbst tätig werden und bei den nächsten Wahlen werden die Altparteien ihre Quittung bekommen.
Machen Sie sich schon einmal bekannt mit Kollegen der FDP - denn die wissen wie es ist, nicht mehr mit in den Parlamenten zu sein.

Übrigens - Ihre Argumente Herr Esser - es sind nur "Potjomkinsche Dörfer" oder "Nebelbomben".

Realität und Volksnähe haben die Politiker der "Volksparteien" verloren.

Und noch einmal zum Ursprung des Artikels zu kommen - dieses "in Szene" setzen mit einem behinderten Migrationskind - es ist ein Armutszeugnis.
In Deutschland müsste es heute so weit sein, dass jeder Bedürftige etwas erhält was er braucht, ohne dass man sich dafür einsetzt oder eine Kirchengemeinde etwas finanzieren muss.
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